Konsumentenschutz
Informationsoffensive von Minister Hundstorfer
11.03.2009
Von Erwin J. Frasl
Die jüngste Beschwerdeflut gegen den Finanzdienstleister AWD zeigt, wie wenig informiert Österreichs Geldanleger sind. Dagegen kämpft Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer jetzt mit einer neuen Informationsoffensive an.
„Umfassende Information für Anleger ist das Gebot der Stunde. Allein die mehr als 6.500 Beschwerden in Zusammenhang mit der von meinem Ressort initiierten Klage gegen einen Finanzdienstleister machen deutlich, dass es an fundierter Information im Anlagebereich zu fehlen scheint“, stellt Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer fest.
Daher will Hundstorfer jetzt mit einer Informationsoffensive Licht in den Anlagedschungel bringen. Die Aktivitäten erfolgen im Zuge einer Offensive von Verbraucherschutzbehörden aus aller Welt zum Thema Veranlagung. Im Mittelpunkt steht das wichtigste Wissen über Veranlagungsformen, -produkte, und -vermittler sowie Tipps, worauf bei Geld-Veranlagungen besonders geachtet werden soll. Denn die weltweite Finanzmarktkrise hat auch viele österreichische Anleger verunsichert. Viele haben mehr oder weniger viel Geld verloren. Richtige Veranlagung bleibt daher auch während der Krise ein Thema, so Hundstorfer.
Unter dem Motto „Trau, schau, wem - Wohin mit dem Geld?", wird vom
Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz in Medien sowie mit drei neu erstellen Informationsfoldern die breite Öffentlichkeit zu den Themen Vor- und Nachteile von Veranlagungsprodukten sowie Umgang mit Vermittlertypen informiert.
Kostenloses Informationsmaterial
Informationsfolder zu den Themenbereichen „Anlageprodukte", „Anlageberatung" und „AnlagevermittlerInnen" können kostenfrei beim
Broschürenservice des Konsumentenschutzministerium als PDF heruntergeladen werden.
Foto: Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz ID:61