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Europäische Union
 
22.04.2011

Optimismus in Deutschland und Österreich
 

 
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In den betrachteten Ländern Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien und der Tschechischen Republik,  die rund 80 Prozent der Bevölkerung der 27 EU-Staaten umfassen,gehen lediglich die Deutschen und Österreicher davon aus, dass sich die Konjunktur auch weiterhin deutlich erholen wird. Der Indikator zeigt in Österreich im März 38,2 Punkte, in Deutschland sogar 49,5 Punkte. Nach einem starken Anstieg der Konjunkturerwartung von Juni bis November 2010 um rund 60 Punkte, ist sie seit Dezember in Deutschland wieder um etwa 15 Punkte gefallen. Der Indikatorwert kann prinzipiell zwischen -100 und +100 Punkten schwanken.

 

In Spanien, Rumänien und Österreich konnte der Indikator an Wert zulegen. In der Tschechischen Republik und Bulgarien musste er hingegen deutliche Verluste hinnehmen. Rumänien scheint sich derzeit auf sehr niedrigem Niveau zu stabilisieren. Hier hat sich die Konjunkturerwartung seit Mitte letzten Jahres um rund 34 Indikatorpunkte verbessert und steht jetzt bei einem Wert von -37,3 Punkten.


So läuft es in Großbritannien

Die Finanzkrise hatte in Großbritannien weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft. Der private Konsum, der zu einem beträchtlichen Teil über Kredite finanziert wurde, hatte dort immer einen sehr hohen Anteil am Bruttoinlandsprodukt. Durch die Wirtschaftskrise konnten sowohl die Verbraucher als auch viele Unternehmen ihre Kredite nicht mehr bezahlen, was sich auf die gesamte Wirtschaft auswirkte: Die Immobilienpreise sanken drastisch, die Arbeitslosigkeit stieg dagegen stark an, viele Unternehmen mussten Konkurs anmelden.

Nachdem die Konjunkturerwartung in Großbritannien Anfang 2009 mit -57,8 Punkten ihren Tiefststand erreicht hatte, erholte sich die Wirtschaft im weiteren Verlauf des Jahres. Im Februar 2010 erreichte der Indikator mit 31,4 Punkten seinen höchsten Wert seit Oktober 1997. Die britische Regierung versucht seit letztem Jahr ihr Haushaltsdefezit durch harte Sparprogramme vor allem im öffentlichen Sektor in den Griff zu bekommen. Die Bürger befürchten, durch diese Sparmaßnahmen in die nächste Rezession abzugleiten, bevor sich die Wirtschaft von der Finanzkrise erholt hat. Allerdings sind die Briten in Bezug auf die richtige Politik zur Bekämpfung des Etatdefizits und der Staatsverschuldung tief gespalten. Die eine Seite erkennt die Notwendigkeit eines radikalen Sparkurses der Regierung, die andere Seite favorisiert eine eher keynesianisch ausgerichtete Politik, die die Wirtschaft durch öffentliche Gelder stimulieren möchte. Diese Diskussion über den richtigen Weg aus der Rezession zeigt sich auch in der Bewertung der Konjunkturentwicklung. Im vergangenen Jahr und noch einmal im ersten Quartal dieses Jahres ist die Konjunkturerwartung drastisch zurückgegangen und steht derzeit bei -29,9 Punkten.


Skoda hilft Tschechischen Republik aus der Krise

Die Wirtschaft der Tschechischen Republik erholt sich langsam wieder von der Krise. Daran hat vor allem der Automobilhersteller Skoda einen erheblichen Anteil. Er ist einer der Unternehmen, die die tschechische Wirtschaftsentwicklung maßgeblich beeinflussen. Skoda hat im ersten Quartal 2011 seinen Umsatz um 21,4 Prozent gesteigert. Dennoch ist die Stimmung bei den Verbrauchern insgesamt seit Jahresbeginn erheblich gesunken.

Die derzeitige Regierung will erstmals die hohe Staatsverschuldung bekämpfen. Allerdings ist unklar, ob die Regierung ihre Reformen durchsetzen kann. Diese Unsicherheit schlägt sich auch auf die Beurteilung nieder, wie gut sich die tschechische Wirtschaft in den nächsten Monaten entwickeln wird. Zudem befürchten die Bürger, dass durch die geplanten Sparpläne und Steuererhöhungen die langsam wieder anziehende Konjunktur erneut geschwächt wird und die Arbeitslosigkeit weiter steigt. Die Konjunkturerwartung ist folglich seit Jahresbeginn eingebrochen. Hatte der Index im Januar noch einen Wert von 9,6 Punkten, ist er im März auf -29,6 Punkte abgestürzt. Auch ihre persönliche finanzielle Situation sehen die Tschechen durch die geplanten Reformen in Gefahr.
 

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