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Finanzverhalten in Österreich
 
17.07.2009

 

Geringeres Interesse an handelbaren Wertpapieren

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Weit weniger waren private Haushalte an handelbaren Wertpapieren wie verzinsliche Wertpapiere, Bundesschatzscheine, börsennotierte Aktien und Investmentzertifikate interessiert, die von den privaten Investoren im ersten Quartal 2009 per Saldo um 0,8 Milliarden Euro verkauft wurden. Damit setzte sich der Nettoverkauf aus dem vierten Quartal 2008 fort. Seit Ausbruch der Finanzkrise wurden Wertpapiere per Saldo im Umfang von 1,7 Milliarden Euro erworben.

Private Haushalte verkauften im ersten Quartal 2009 verzinsliche Wertpapiere – vor allem Bankanleihen – in Höhe von 0,6 Milliarden Euro. Damit gaben Privatanleger seit der Verschärfung der Finanzkrise im Oktober 2008 per Saldo Bankanleihen ab, die in den Quartalen zuvor noch als zweites Standbein neben Einlagen in das Portefeuille aufgenommen wurden.

Gleichzeitig wurden im ersten Quartal 2009 Bundesschatzscheine im Wert von 100 Millionen Euro wieder verkauft, die noch im vierten Quartal 2008 massiv gekauft wurden. 

Ungeachtet der laufenden Talfahrt auf den internationalen Aktienbörsen, kauften Privatinvestoren bis zum ersten Quartal 2009 tendenziell Aktien zu. So wurden diese Titel im ersten Quartal 2009 um 200 Millionen Euro und seit Ausbruch der Finanzkrise kumuliert um rund 1,2 Milliarden Euro gekauft. Die größten Kauforders kamen für inländische Unternehmensaktien.

Wie schon seit Ausbruch der Finanzkrise wurden auch im ersten Quartal 2009 Investmentzertifikate verkauft (600 Millionen Euro), wobei der größte Teil auf Anteile von inländischen gemischten Fonds (300 Millionen Euro) entfiel.

Wertpapierportefeuille der Privatanleger

Das Wertpapierportefeuille der Privatanleger verzeichnete im Vergleich zum zweiten Semester 2008 einen moderaten Bewertungsverlust von 0,8 Milliarden Euro (rund ein Prozent des gesamten Marktwertes), der vor allem auf Kursverluste von Aktien und Aktienfonds zurückzuführen ist. Kursanstiege auf den Aktienmärkten im zweiten Quartal 2009 glichen allerdings Teile der in den letzten Quartalen verzeichneten buchmäßigen Kursverluste wieder aus.

Seit Ausbruch der Finanzkrise ging der Marktwert des Portefeuilles privater Anleger um rund 23,5 Euro und damit um ein Viertel auf Grund von Marktpreisänderungen zurück.

Die für die langfristige Absicherung (einschließlich als Tilgungsträger) für endfällige Kredite verwendeten Ansprüche aus Lebensversicherungen und gegenüber betrieblichen Pensionskassen stiegen transaktionsbedingt im ersten Quartal 2009 um 0,8 Milliarden Euro an.

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