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Kritik an Bankenpraxis
 
26.11.2009

Zinsgleitklauseln als Falle
 

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Die österreichischen Banken verwenden für Sparbücher ohne fixe Zinsbindung sogenannte Zinsgleitklauseln, die den Zinssatz des Sparbuches an die Entwicklung eines bestimmten Indikators für den Geldmarkt binden. In der Regel ist das der sogenannte 3-Monats-Euribor. Der bei der Eröffnung des Sparbuches vereinbarte Zinssatz wird dann in regelmäßigen Abständen jeweils um die Anzahl an Prozentpunkten geändert, um die sich der Indikator seit der letzten Anpassung geändert hat.

Gefahr negativer Sparbuchzinsen

Diese Berechnungsformel hat für den Sparbuchinhaber einen großen Nachteil: Sinken die Geldmarktzinsen stark, kommt es rechnerisch zu negativen Sparbuchzinsen. So betrug etwa der Wert des 3-Monats-Euribor im Oktober 2008 noch 5,11 Prozent; derzeit ist er auf 0,72 Prozent gefallen. Bei allen Sparbüchern, die im Oktober 2008 mit einem Zinssatz von weniger als 4,39 Prozent eröffnet wurden, ergäbe sich also derzeit eine negative Verzinsung.

Mindestverzinsung

Um das zu verhindern, sehen die Zinsgleitklauseln immer auch eine Mindestverzinsung vor, die nicht unterschritten werden kann. Allerdings sind diese Mindestverzinsungen verschwindend gering. Bei den meisten Banken liegt die Mindestgrenze bei 0,125 Prozent; bei einem Teil der Banken sogar bei 0,0625 Prozent oder null Prozent. Aufgrund solcher Regelungen haben die Banken derzeit die Möglichkeit, sich teilweise praktisch kostenlos mit Liquidität zu versorgen, kritisiert Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer. 

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