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Geldentwertung im April
 
17.05.2011

Geldentwertung im April Inflation klettert auf 3,3 Prozent

Von Andreas Michael
Die Inflationsrate für April 2011 betrug nach Berechnungen der Statistik Austria 3,3 Prozent (März 3,1 Prozent, Februar 3,0 Prozent). Das war der höchste Wert seit September 2008 (3,8 Prozent).
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Mineralölprodukte als größter Preistreiber

Hauptverantwortlich für den Anstieg der Inflation waren weiterhin Preissteigerungen bei Mineralölprodukten (durchschnittlich +18,4 Prozent; Einfluss auf die Inflationsrate insgesamt + 0,82 Prozentpunkte). Zweitwichtigster Preistreiber waren Nahrungsmittel (durchschnittlich +3,7 Prozent). Flugtickets (+16 Prozent) wirkten aufgrund eines 12-Monats-Basiseffekts (überdurchschnittliche Verbilligungen vor einem Jahr) zusätzlich inflationsbeschleunigend auf den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), in dem sie einen höheren Gewichtungsanteil einnehmen als im Verbraucherpreisindex (VPI). Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2010 (VPI 2010) für den Monat April 2011 betrug 103,4. Gegenüber dem Vormonat (März 2011) stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,5 Prozent.
 
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Die Ausgabengruppe "Verkehr" (durchschnittlich +6,0 Prozent; Einfluss: +0,83 Prozentpunkte) erwies sich als Hauptpreistreiber im Jahresabstand. Ausschlaggebend dafür waren die Treibstoffpreise, die um 18 Prozent höher als vor einem Jahr waren. Die Kosten für Wartung und Reparaturen von Pkw stiegen insgesamt um 4,0 Prozent . Flugtickets verteuerten sich um 16 Prozent, neue Pkw verbilligten sich um 1,0 Prozent.
Teuerung bei Heizöl von 24 Prozent
Für die durchschnittlichen Teuerungen in der Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser und Energie" (durchschnittlich +2,9 Prozent; Einfluss +0,53 Prozentpunkte) waren hauptsächlich höhere Preise für Haushaltsenergie verantwortlich (insgesamt +5,6 Prozent; Heizöl +24 Prozent, Gas +7,0 Prozent, Strom jedoch unverändert). Die Ausgaben für die Instandhaltung von Wohnungen stiegen durchschnittlich um 2,0 Prozent, Wohnungsmieten um 2,8 Prozent.
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Die Ausgabengruppe "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (durchschnittlich +4,2 Prozent; Einfluss: +0,52 Prozentpunkte) wies deutliche Verteuerungen bei Nahrungsmitteln auf (durchschnittlich +3,7 Prozent; Obst +15 Prozent, Molkereiprodukte und Eier +5,0 Prozent, Brot und Getreideerzeugnisse +3,0 Prozent, Gemüse jedoch -1,0 Prozent). Alkoholfreie Getränke waren ebenfalls spürbar teurer als vor einem Jahr (durchschnittlich +10,3 Prozent). Stark gestiegene Kaffeepreise (+25 Prozent) trugen dazu maßgeblich bei.
In der Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" stiegen die Preise durchschnittlich um 2,6 Prozent (Einfluss: +0,33 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür waren die Pauschalreisen, die sich im 12-Monatsabstand um 8,1 Prozent verteuerten.
Anstieg des durchschnittlichen Preisniveaus gegenüber März 2011: +0,5 Prozent
Hauptpreistreiber im Monatsabstand war die Ausgabengruppe "Verkehr" (durchschnittlich +1,1 Prozent; Einfluss +0,17 Prozentpunkte). Zurückzuführen war dies vor allem auf Teuerungen bei Flugtickets (+19 Prozent) sowie bei Treibstoffen (+2,0 Prozent ). In der Ausgabengruppe "Bekleidung und Schuhe" (durchschnittlich +1,5 Prozent; Einfluss: +0,10 Prozentpunkte) verteuerten sich die Produkte im Monatsabstand um jeweils 2,0 Prozent.
Harmonisierter Verbraucherpreisindex im April 2011: +3,7 Prozent
Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2005) lag im April bei 113,76. Die harmonisierte Inflationsrate wies im Jahresabstand mit 3,7 Prozent (März 3,3 Prozent, Februar 3,1 Prozent) einen gleich hohen Wert wie zuletzt im September 2008 auf und war zudem deutlich höher als jene des nationalen VPI. Der Unterschied zum VPI von 0,4 Prozentpunkten war überwiegend auf die deutlichen Teuerungen bei der Ausgabengruppe "Restaurants und Hotels" sowie bei Flugtickets und Treibstoffen zurückzuführen (jeweils höhere Gewichtsanteile im HVPI als im VPI). Versicherungsleistungen und die Instandhaltung von Wohnungen, die beide unterdurchschnittliche Veränderungsraten aufwiesen (jeweils geringere Gewichtsanteile im HVPI als im VPI), wirkten hingegen insgesamt nur moderat dämpfend auf den HVPI (siehe methodische Informationen).
Inflation beim täglichen und wöchentlichen Einkauf stark über durchschnittlichem Preisanstieg
Das Preisniveau des Mikrowarenkorbes, der überwiegend Nahrungsmittel enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im April um 4,3 Prozent im Jahresabstand. Das Preisniveau des Miniwarenkorbes, der einen wöchentlichen Einkauf widerspiegelt und deshalb neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, erhöhte sich im 12-Monatsvergleich um 6,7 Prozent.
Warnung: Bei all jenen Sparern, die von ihrer Bank weniger als 3,3 Prozent Sparzinsen für ihre Spargelder  erhalten, schmilzt der reale Wert ihrer Spargelder bereits kräftig, gemessen an der Geldentwertung von 3,3 Prozent im April dieses Jahres.
Biallo-Tipp 3: Mit Hilfe des Geldanlage-Vergleichs von Biallo.at können Sie überprüfen, wie viel Ihnen angesichts einer Inflationsrate von 3,3 Prozent im April 2011 und dem Abzug der 25prozentigen Kapitalertragsteuer von Ihren Sparzinsen real noch bleibt. 

 

 

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