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Neue Konkurrenz für Lehrer
 
26.01.2011

Neue Konkurrenz für Lehrer BFI bietet billigere Nachilfe an

Von Erwin J. Frasl
Im Vorjahr hat die AK Salzburg eine Nachhilfestudie in Auftrag gegeben, die zu erschreckenden Ergebnissen gekommen ist: In 9.400 Salzburger Haushalten mit Schulkindern wird bezahlte Nachhilfe benötigt. „Das macht in Summe 5,5 Millionen Euro aus“, rechnet AK-Präsident Siegfried Pichler vor . Um Eltern zu entlasten, startet ab März deshalb das Berufsförderungsinstitut der AK mit günstigen Nachhilfeangeboten.
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Siegfried Pichler, Präsident der Arbeiterkammer Salzburg, will Eltern bei den Kosten von Nachhilfe für deren Kinder erntlasten
AK-Präsident Siegfried Pichler hat bei der Präsentation der Nachhilfestudie Hilfe für Eltern angekündigt, die nun im Berufsförderungsinstitut (BFI) unter dem Stichwort „leistbare Nachhilfe“ umgesetzt wird. Siegfried Pichler: „Leistbar heißt, eine Unterrichtseinheit in der Kleingruppe kostet im Vergleich zu Nachhilfeinstituten ein Drittel bis eine Hälfte weniger als die Marktpreise.“ Angeboten werden:
  • Nachhilfekurse in den Osterferien in Deutsch, Mathematik, Englisch und Rechnungswesen. Die Kosten für zehn Unterrichtseinheiten in Kleingruppen: 95 Euro für Kinder von AK-Mitgliedern; sonst 115 Euro.
  • Nachhilfekurse am Nachmittag im März, Mai und Juni, für die selben Fächer und zu den selben Konditionen
  • BFI-Sommerschule: 40 Unterrichtseinheiten im August an 20 Tagen, zum Preis von 380 Euro (460 Euro für Nicht-Mitglieder).
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Die Vorteile der BFI-Nachhilfekurse sind nicht nur die günstigen Preise. „Wir haben sehr viel methodisches und didaktisches Wissen im Haus durch die Berufsreifeprüfungen“, sagt der pädagogische Direktor des BFI, Werner Pichler: „Unsere Referenten sind mit den neuesten Methoden vertraut und können ein optimales Lernumfeld bieten.“


Schulen selbst produzieren den Nachhilfemarkt

„Es liegt meist nicht an den Kindern und auch nicht an den Eltern, dass Nachhilfe benötigt wird“, sagt Siegfried Pichler zu den Ergebnisse der Nachhilfestudie. Rund drei Viertel der Eltern lernen mit ihren Kindern und kontrollieren die Hausaufgaben; die Notwendigkeit von Nachhilfe ist weitgehend unabhängig davon, wie viel Zeit die Eltern beim Lernen mit den Kindern verbringen. „Das System Schule produziert den Nachhilfemarkt, der noch dazu eine einträgliche Quelle für deren Mitarbeiter, die Lehrer, ist. Diese geben rund ein Drittel der bezahlten Nachhilfestunden!“

Die Zahlen aus der Studie sind wie gesagt alarmierend: 23 Prozent der Eltern, das sind 12.000 Haushalte mit Schulkindern, gaben an, dass externe Nachhilfe benötigt wurde, 9.400 Haushalte haben dafür bezahlt. Weitere elf Prozent, das sind 5.700 Haushalte, hätten gerne bezahlte Nachhilfe gehabt. Insgesamt bedeutet das einen Nachhilfebedarf für rund 20.000 Schülerinnen und Schüler. Laut Studie ist die Hälfte der Eltern, die für Nachhilfe bezahlen, dadurch finanziell „stark“ beziehungsweise „spürbar“ belastet. Die durchschnittliche Summe, die die betroffenen Salzburger Haushalte ausgeben, sind rund 600 Euro im Jahr.

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