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Betriebliche Kollektivversicherung
 
18.08.2009

 

Pension, Pensionskassen und Betriebliche Kollektivversicherung

Biallo.at: Nach den Vorstellungen der Politik soll die Altersvorsorge der Bürger aus gesetzlicher Pension, betrieblicher Zusatzpension im Wege der Pensionskassen oder einer betrieblichen Kollektivversicherung (seit 2005!) und der privaten Altersvorsorge jedes einzelnen Bürgers bestehen. Nun klagen viele Pensionskassen-Pensionisten über schwindende Zusatzpensionen. Schwächt das auch das Vertrauen der Menschen in die Leistungskraft einer Zusatzpension im Wege einer Versicherung?

Heinz Schuster: Wenn sich der Kunde mit dem Thema der betrieblichen Vorsorge (und nur diese wird von den Pensionskassen hier abgewickelt) ein wenig beschäftigt, wird ihm der Unterschied zwischen einer Pensionskassenlösung und der Betrieblichen Kollektivversicherung (BKV ist das Gegenstück zur Pensionskasse in Form einer Versicherungslösung) schnell bewusst sein. Die teilweise berechtigten Sorgen der Pensionskassen-Pensionisten führen heute dazu, dass sie die Betriebliche Kollektivversicherung, die in ihrer Ausgestaltung ja dem Wesen einer privaten Pensionsversicherung (derzeit Garantiezins von 2,25 Prozent und lebenslanger Pension) entspricht, als attraktive Alternative erkennen. Im Rahmen einer Betrieblichen Kollektivversicherung kann ein Pensionskapital nämlich weder in der Anspar- noch in der Leistungsphase sinken.

Aber grundsätzlich muss ich Ihnen in diesem Punkt leider Recht geben. Die Betriebliche Kollektivversicherung – die es erst seit dem Jahre 2005 gibt – ist noch ein „unbekanntes Wesen“, dessen Qualitäten erst langsam erkannt werden.

Das Vertrauen der Menschen in ihre Altersvorsorge sehe ich deshalb jedoch nicht in Gefahr. Laut unserer Studie vertrauen Österreichs Jugendliche in Fragen der privaten Altersvorsorge weiterhin mehrheitlich ihrer Versicherung bzw. ihrer Bank.

Heinz Schuster

Heinz Schuster ist seit 1.1.2009 Vertriebsvorstand der S-Versicherung für Österreich.
Schuster begann seine Finanzkarriere im Jahre 1971 im Rechnungsdienst der heutigen Erste Bank. Weitere Schlüsselfunktionen führten ihn in den Jahren bis 1980 unter anderem als Organisationsleiter in die S-Bausparkasse und später in der Funktion als Landesdirektor für Niederösterreich und Burgenland schließlich in die S-Versicherung. Hier ist Schuster seit 1989 Vertriebschefs mit Prokura. Mit 1. Jänner wurde der gelernten Versicherungsexperte Heinz Schuster zum Vorstand ernannt. Er ist 55 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn.

Betriebliche Kollektivversicherung

Eine betriebliche Kollektivversicherung (BKV) wird vom Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer auf Grundlage einer Betriebsvereinbarung, eines Kollektivvertrages oder von Einzelvereinbarungen zwischen dem Arbeitgeber und den einzelnen Arbeitnehmern abgeschlossen. Der Arbeitgeber zahlt für seine Mitarbeiter Beiträge in die betriebliche Kollektivversicherung ein. Die Leistungen müssen entweder für alle Mitarbeiter oder für eine sachlich und betriebsbezogen abgegrenzte Gruppe von Arbeitnehmern erbracht werden. Der Arbeitnehmer kann zusätzlich bis zur Höhe der Arbeitgeberbeiträge Eigenbeiträge leisten und diese als Sonderausgaben geltend machen oder - unabhängig von der Höhe des Arbeitgeberbeitrages - Eigenbeiträge von jährlich maximal 1.000 Euro im Rahmen des § 108a EStG (prämienbegünstigte Pensionsvorsorge) in die BKV einzahlen..

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