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Pleitekandidaten Griechenland, Irland und Portugal
 
20.04.2011

Pleitekandidaten Griechenland, Irland und Portugal EU-Finanzhilfe als verlorene Milliarden

Von Michael Andreas
Die Österreicherinnen und Österreicher haben wenig Hoffnung, dass die Pleitekandidaten in der Eurozone gewährte Finanzhilfen der EU je zurückzahlen werden.
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„Nach Griechenland und Irland bekommt jetzt auch Portugal Finanzhilfe von der Europäischen Union. Glauben Sie, dass diese Euro-Länder ihre Staatsschulden je zurückzahlen werden?“

So hatte Biallo.at in der regelmäßigen Umfrage "Frasl fragt" erkundet, wie die Österreicherinnen und Österreicher die Versprechen der Politiker in der Europäischen Union einschätzen, dass notleidenden Euroländer Finanzhilfen seitens der EU je zurückzahlen werden. Immerhin werden die Signale immer dichter, dass sich der erste Pleitekandidat Griechenland von einem Teil seiner Schuldenlast durch einen sogenannten „Haircut“ befreien wird und so bisherige Geldgeber Griechenlands Teile des zur Verfügung gestellten Geldes nie mehr wieder sehen werden.

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Eine klare Mehrheit von 75,24 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage „Frasl fragt“ glaubt nicht daran, dass Griechenland, Irland oder auch Portugal Finanzhilfen von der Europäischen Union je zurückzahlen werden. Und 14,58 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, dass Griechenland, Irland bzw. Portugal. „nur einen Teil“ ihrer Schulden je zurückzahlen werden. Nur karge 3,32 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage „Frasl fragt“ meinen, dass Griechenland, Irland oder auch Portugal Finanzhilfen von der Europäischen Union zurückzahlen werden. 6,86 Prozent der Umfrageteilnehmer hingegen antworten auf die Frage schlicht mit „weiß nicht“.

Fazit: Eine überwältigende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher rechnet nicht damit, dass Griechenland, Irland oder auch Portugal Finanzhilfen seitens der Europäischen Union je zurückzahlen werden.


 

Leserkommentare
12.05.2011 10:06 Uhr - von Stefan Wehmeier
Fässer ohne Boden
Mindestens ebenso abgründig wie die Verschuldung von Zinsgeld-Ökonomien ist die Dummheit ihrer Bewohner. Um zu verstehen, warum kein Ende der Staatsverschuldung in Sicht ist, brauchen wir lediglich die Grundrechenarten und müssen “den Staat” als volkswirtschaftlichen Akteur gar nicht betrachten: http://www.swupload.com//data/Mathematik.pdf Der Boden des zweiten Fasses musste schon vor langer Zeit dazu verwendet werden, um der halbwegs zivilisierten Menschheit jenes “Brett vorm Kopf” zu verpassen, das sie erst einmal “wahnsinnig genug” für die Benutzung von Geld machte (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld), lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war: http://www.deweles.de/files/apfelbaeumchen.pdf Spätestens seit 1916 ist das Geld erforscht, aber wie ersichtlich, verstanden die ursprünglichen Verfasser der Genesis bereits mehr vom Geld, als heutige “Spitzenpolitiker” und “Wirtschaftsexperten”; ein Zustand, der nicht besonders optimistisch stimmt, dass ausgerechnet diese Patienten die gegenwärtige “Finanzkrise” noch rechtzeitig in den Griff bekommen, bevor das ansonsten Unvermeidliche passiert: http://www.deweles.de/files/armageddon.pdf Stellen wir uns also die Frage, was passieren muss, damit das “Brett vorm Kopf”, das die “hohe Politik” seit jeher mit sich herumträgt, sinnvollerweise für einen gehörigen Schlag auf den Hinterkopf benutzt werden kann, um das Denkvermögen soweit anzuregen, dass man (oder Frau) sich wenigstens der eigenen Unfähigkeit bewusst wird. Die Antwort ist einfach: Sobald die Weltwirtschaft erneut anfängt zu schrumpfen, muss auch das dümmste Wahlvolk begreifen, dass alle “politischen Maßnahmen” seit Herbst 2008 so sinnlos waren wie die “hohe Politik” selbst. Wann genau das passieren wird und welches Ereignis das berühmte “Zünglein an der Waage” sein kann, das den erneuten Schrumpfungsprozess ins Rollen bringt, ist nicht vorhersehbar. Sicher ist, dass es passieren wird, denn die Zinsumverteilung – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – läuft ungehindert weiter; und es wird umso eher passieren, je mehr die politischen Seifenopern in aller Welt auf “Sparpolitik” setzen!
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