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Taschengeld
 
22.07.2019

Taschengeld Bei den Kindern wird mehr gespart

Von Thomas Brummer
Eltern tendieren vermehrt zu Taschengeld bei Bedarf anstatt auf regelmäßige Zuwendungen zu setzen. Finanzbildungsexperten sehen jedoch gerade in der Regelmäßigkeit einen wichtigen Aspekt.
Taschengeld Bei den Kindern wird mehr gespart
Die Mehrheit der Kinder hierzulande bekommt Taschengeld.
Waren es bei der Umfrage der ING 2014 26 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die kein Taschengeld erhalten, so sind es nun – fünf Jahre danach – deutlich mehr, nämlich 32 Prozent. Weiters tendieren Eltern vermehrt zu Taschengeld bei Bedarf anstatt auf regelmäßige Zuwendungen zu setzen. Finanzbildungsexperten sehen jedoch gerade in der Regelmäßigkeit einen wichtigen Aspekt.Gleichzeitig sank der Anteil jener Kinder, die regelmäßig Taschengeld bekommen von 44 Prozent im Jahr 2014 auf 37 Prozent zum aktuellen Zeitpunkt. Offenbar setzen Österreichs Eltern vermehrt auf "Taschengeld bei Bedarf", denn hierbei gab es einen Anstieg von 18 auf 23 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre.

"Dabei ist das gar nicht die ideale Lösung", meinen Experten, denn gerade beim Taschengeld wäre Regelmäßigkeit sehr wichtig. Ebenso wichtig sei die Bedingungslosigkeit, geht es doch darum zu lernen, selbst die Verantwortung über Ausgaben zu übernehmen.

Ein Euro - der Einstieg in die Finanzkompetenz

"Spätestens in der Volksschule sollte man beginnen, mit den Kindern über Geld zu sprechen", sagt ING-Österreich-Chef Barbaros Uygun. Dann werde es auch Zeit für das erste Taschengeld: Ein bis vier Euro pro Woche sind völlig ausreichend. Wichtig sind dabei Regelmäßigkeit und Bedingungslosigkeit. Eltern sollen den guten Umgang mit Geld vorleben und ihre Finanzentscheidungen erklären.

In der Unterstufe geht es darum, selbst Verantwortung für Ausgaben zu übernehmen. Nun muss gelernt werden, zwischen Brauchen und Wollen zu unterscheiden und Sparziele zu setzen. Empfehlung der Experten für die Höhe des Taschengeldes pro Woche: drei bis zehn Euro. In der Oberstufe werden Lebenskosten zunehmend zum Thema. Hierbei gilt es, Prioritäten setzen zu lernen, indem gewisse Ausgaben selbst bezahlt werden sollen (z.B. Handy oder Kleidung).

Tipp: Sind die Kinder volljährig, sollten Sie sich nach einem spesenfreien Girokonto umsehen. Hier finden Sie solche:

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