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Festgeld im Februar
 
06.02.2020

Festgeld im Februar Österreichische Banken mit Spitzenzinsen

Von Kevin Schwarzinger und Thomas Brummer
Der einstige Spitzenanbieter hat den Zins drastisch gekürzt. Jetzt haben österreichische Anbieter die Nase vorn. Wir stellen Ihnen die besten Festgeld-Angebote des Monats vor.
Festgeld Monatsbericht
Auch in diesem Monat gilt es, das richtige Festgeld auszuwählen und sich dann entspannen.
Die reale, also die tatsächliche Rendite einer Geldanlage hängt nicht nur vom Zins ab. Zum einen möchte der Staat in Form von Steuern an den Gewinnen beteiligt werden, zum anderen zerrt die Inflation am Ersparten. Daher ist ein Vergleich von Sparangeboten so wichtig wie schon lange nicht mehr. Auch in diesem Monat gibt es Banken, die zumindest den Kaufkraftverlust abschwächen.

Dabei kann es sich für Sparer lohnen, ihren Blick nicht nur auf die hiesigen Festgeldangebote zu beschränken. Zahlreiche europäische Banken bieten für Festgeld höhere Zinsen als die meisten österreichischen Wettbewerber.

Die besten Festgeld-Angebote für zwölf Monate

Wer überdurchschnittliche Zinsen möchte und sich aber die Chance bewahren will, bei steigenden Zinsen wieder am Ball zu sein, sollte sich die Konditionen für einjährige Festgelder näher ansehen. Auf Platz eins landet die Addiko Bank. Das Institut aus Österreich bietet allerdings seit 7. Jänner nur mehr 0,70 statt 0,80 Prozent pro Jahr. Gleich auf die Kommunalkredit Invest, die ihren Zins weiterhin bei 0,70 Prozent belässt. Bei der Santander Bank, die ebenfalls die österreichischen Einlagensicherung bietet, sank der Zins zuletzt von 0,70 auf 0,60 Prozent. Bei der Renault Bank Direkt sind nach wie vor 0,60 Prozent zu ergattern. Dahinter folgt mit 0,51 Prozent der einstige Überflieger Credit Agricole.

Wichtig: Die Einlagensicherung von Banken ist zwar EU-weit gleich geregelt. Aber nicht alle Länder sind gleich stark. Anleger sollten stets im Hinterkopf behalten, dass die Einlagensicherung immer nur so sicher ist, wie der Staat, der sie garantiert. Deshalb weisen wir in unseren Vergleichen die entsprechende Bonität des Staates aus. Grundlage für die Bonitätsbewertung ist die Beurteilung der renommierten Ratingagentur S&P. Wir empfehlen Anlegern, Anbieter mit mindestens hoher Sicherheit (AA -) zu wählen. Ihr Geld sollte es Ihnen Wert sein.
Gesamten Vergleich anzeigenFestgeld Betrag: 30.000 €, Laufzeit: 12 Monate
  Anbieter
Details
Zinssatz
Zinsertrag
Zinsertrag
 
1.
0,60%
180,00
0,60%
180,00
2.
0,51%
153,00
maxGesTab=999
Datenstand: 25.02.2020
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
OO Online-Konditionen
TT tel. Kontoführung möglich

Zwei Jahre – welche Bank zahlt was?

Beim zweijährigen Festgeld bieten sich trotz Senkung die Santander Bank (0,80 Prozent), Kommunualkredit Invest (0,75 Prozent) und Renault Bank Direkt (0,70 Prozent) an.

Auf kurze Laufzeiten beschränken

Je länger sich Sparer beim Festgeld binden, desto höhere Zinsen winken. Aber eine allzu lange Bindung macht derzeit keinen Sinn. Denn niemand kann heute wissen, wie die Europäische Zentralbank in den nächsten Monaten vorgehen wird. Wer sich also zu lange an seine Festgeldanlage bindet, bleibt eventuell im alten Zins "gefangen". Daher sollten Kosumenten kurze Laufzeiten bevorzugen, um nicht die Handlungsfähigkeit zu verlieren.

Biallo-Tipp: Wenn Sie sich derzeit auf keine Bindung einlassen möchten, empfiehlt sich das attraktive Tagesgeld der Renault Bank Direkt. Um mehr Flexibilität zu haben, sollten Sie sich also zusätzlich nach einem attraktiven Tagesgeld-Angebot umsehen. Gerade für Tagesgeld-Neukunden gibt es immer wieder interessante Offerten. Sie können aber die Niedrigzinsphase auch dazu nutzen, einen günstigen Kredit aufzunehmen, sofern eine überfällige Anschaffung ansteht. Für klassische Sparprodukte gilt die Kapitalertragsteuer (KESt) von 25 Prozent, dazu zählen auch Festgeld-Konten. Alle vorgestellten Banken bieten die staatliche Einlagensicherung.
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2 Renault Bank
0,60 %
Renault Bank
3 Crédit Agricole
0,51 %
Crédit Agricole
4 Kommunalkredit Invest
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