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Neue Studie
 
29.04.2011

Neue Studie Online-Marketing wird immer wichtiger

Von Erwin J. Frasl
Online-Marketing gewinnt für Handelsunternehmen stetig an Bedeutung. Das gilt besonders für Dialogmarketingmaßnahmen wie E-Mail-Marketing und Social Media.
Online-Marketing-E-Mail-Marketing-Social Media-Suchmaschinenoptimierung-SEO-Suchmaschinenwerbung-SEM-Marketing-Mix-Kundenmeinungstools-Mobile Marketing-Affiliate Marketing-Social Networks-Facebook-Kundenbindung
Der E-CRM Beratungs- und Technologieanbieter artegic AG hat gemeinsam mit dem E-Commerce  Center Handel (ECC) in einer Studie zum Online-Dialogmarketing im  Retail eine Bestandsaufnahme zu den Erwartungen, Zielsetzungen und Ergebnissen vorgenommen. Der erste Teil der Studie, der jetzt erschienen ist, nimmt besonders die Social Media Maßnahmen in den Blick und offenbart neben dem starken Bedeutungszuwachs vor allem
eine große Diskrepanz zwischen den Zielsetzungen und den erreichten Zielen.

 

Die beliebtesten Elemente im Online-Marketing

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEM) sind die beliebtesten Elemente im Online Marketing-Mix. 73,2 Prozent bzw. 72,4 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf SEO bzw. SEM,  weitere 20,1 Prozent planen den Einsatz von SEO bzw. SEM (13,3 Prozent). Als gleichwertiger Dritter im Bunde hat sich E-Mail-Marketing etabliert. Bereits 71,2 Prozent setzen auf Marketing per elektronischer Post. Beim geplanten Einsatz liegt  E-Mail-Marketing mit 17,4 Prozent sogar noch vor SEO und SEM.


Stärkstes Wachstum u.a. bei Affiliate Marketing

Stärkstes Wachstum im geplanten Marketingeinsatz verzeichnen  Kundenmeinungstools (27,4 Prozent), Mobile Marketing (27,1 Prozent)  und Affiliate Marketing (25,1 Prozent). Social Networks landen nur  auf einem überraschenden vierten Platz. Dennoch planen 24,2 Prozent
den Einsatz von Facebook im Marketing. Rund die Hälfte (47,2 Prozent)setzen Facebook bereits ein.

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Mobile Marketing noch Zukunftsmusik

Mobile Marketing ist für die meisten noch Zukunftsmusik. Zwar plant mehr als jedes vierte Unternehmen den künftigen Einsatz, aber gerade  mal 13,5 Prozent setzen Mobile Marketing bereits ein. Für rund die  Hälfte der befragten Retail-Unternehmen wird Mobile Marketing auch
künftig keinen Platz im Marketing-Mix finden.

Die Entwicklung der Erfolgskennzahlen sehen die befragten Handelsunternehmen insgesamt sehr positiv. Drei Viertel gehen von steigenden Versandvolumen im Online-Dialog aus, 42 Prozent prognostizieren steigende Öffnungsraten und 48,7 Prozent steigende Klickraten. Noch positiver sehen 51,4 Prozent die Entwicklung der  Conversion-Raten.

Die größten Hindernisse bei Social Media

Die Frage nach der Entwicklung der Bedeutung des Social Media  Marketings für Retail Unternehmen wird klar beantwortet. Nicht weniger als 84,6 Prozent sehen die Bedeutung von Social Media in den  nächsten zwei Jahren steigen oder stark steigen. Nur 5,3 Prozent  sehen Social Media als Eintagsfliege und in der Bedeutung sinkend. och Social Media steckt noch in den Anfängen. Viele Unternehmen  haben bereits erste Erfahrungen gemacht - ein ernsthafter Einsatz ist jedoch noch kaum etabliert. Auf der Suche nach den Ursachen hierfür  zeigt sich eine Reihe von konkreten Hemmnissen für Unternehmen.

Als mit Abstand wichtigstes Problem identifizieren 59 Prozent der  befragten Händler mangelnde Ressourcen. Sie haben kein entsprechendes Personal oder keine freien Kapazitäten um Social Media Marketing zu  etablieren. Dieser Mangel an eigenen Möglichkeiten ist eine klare  Ansage an Dienstleister. Ebenso der Beratungsbedarf, den 27,9 Prozent in der Unkenntnis der Möglichkeiten und 24,6 Prozent in möglichen  Datenschutzrisiken erkennbar werden lassen.

Budgets für Social Media steigen

So ist es kein Wunder, dass mit der wachsenden Bedeutung und den  bestehenden Handicaps auch die Budgets für Social Media steigen. 80,8 Prozent der befragten Retail-Unternehmen plant, die Budgets in Social Media auszubauen oder sogar deutlich auszubauen.

Wichtigstes Ziel von Social Media Maßnahmen im Retail ist die  Erhöhung der Kundenbindung. Die Steigerung des Bekanntheitsgrads und  die Interaktion mit den Kunden folgen auf den Plätzen zwei und drei.  Überraschend weit hinten liegen Umsatzziele (Platz 6), Service (Platz 7) und Marktforschung (Platz 8).

Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat weniger als 1000 Facebook-Fans

Betrachtet man die erreichten Ergebnisse sieht die Bilanz jedoch noch überschaubar aus. Lediglich 12,1 Prozent der Unternehmen haben mehr  als 10.000 Facebook-Fans. Mehr als die Hälfte (50,6 Prozent) hat  weniger als 1.000 Fans. Diese implizite Frage nach dem erreichten
Marketing-Effekt spiegelt auch der Vergleich von Zielen und  Zielerreichung wider.

Sind bei den Zielen die meisten Befragten sehr ehrgeizig, so bietet  sich bei der Zielerreichung ein komplett anderes Bild. In fast allen  befragten Punkten sind die Unternehmen mit den bisher erreichten  Social Media Ergebnissen nicht zufrieden. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen zum Teil noch Welten.

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