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Haftpflichtversicherung
 
19.07.2014

Haftpflichtversicherung Berg rauf, aber sicher

Von Birgit Müller
Auf den Wanderwegen in Österreich sind nicht nur Menschen zu Fuß unterwegs. Auch Zweiradfahrer bekämpfen leidenschaftlich den Berg. Ob Hobby-Biker oder Vollprofi, die geltenden Do´s and Don´ts, die wichtigsten Fragen rund um den Naturschutz und die Haftpflichtversicherung, sollten alle kennen.
Haftpflichtversicherung Berg rauf, aber sicher
Biken ohne Reue - eine Haftpflichtversicherung ist die wichtigste Polizze überhaupt
Es gibt Bike Parks, Freeride-Angebote, spezielle Bike-Hotels, aber auch ganz normale Touren für Radfahr- und Moutainbiking-Fans in ganz Österreich. Freilich gibt es haufenweise geführte Touren. Dann sollte sich der topausgebildete Guide bestens mit allen Rechten und Pflichten auskennen und seine Schützlinge vor Fahrantritt aufklären. Viele Sportler sind mit ihren Rädern aber auch auf eigene Faust unterwegs. Zum Beispiel muss man dabei wissen, dass man nicht durch jedes Waldstück düsen darf.

Zwar gibt es ein Gesetz (Bundes-Forstgesetz), dass jedem das Betreten des Waldes erlaubt, mit dem Radl allerdings bedarf es der Zustimmung des Besitzers. Wer dennoch zum Beispiel in eine erkennbar gesperrte Forststraße radelt, kann mit bis zu 730 Euro oder sogar Arrest für eine Woche bestraft werden, was häufig allerdings nur für Wiederholungstäter ausgesprochen wird (Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft). Touren mit dem Zweirad sind also nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt und da gilt die StVO, also die Straßenverkehrsordnung.

Haftpflichtversicherung ein Muss für Sportler

Rücksichtsname auf Wanderer zum Beispiel, die einen Weg überkreuzen, versteht sich von selbst. Dennoch kommt es ab und an zu einem Zusammenstoß. Laut Statistik.at waren es in 2013 6.335 verletzte Radfahrer und 51 tödlich verunglückte. Die Haftungsfrage, die sogenannte Benutzerhaftpflicht, ist in Österreich jedoch noch nicht geklärt. Denn für die Sportler gibt es keinen gesetzlichen Zwang zum Abschluss der besonders wichtigen Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung ist aber die wichtigste freiwillige Polizze überhaupt. Nicht nur, dass sie den Versicherungsnehmer vor dem finanziellen Ruin bewahren kann. Denn jeder, der einem Dritten einen Schaden zufügt, ist laut Gesetz zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet. Im Fachjargon wird zwischen Personen-, Sach- und Vermögensschäden unterschieden. Zudem dient die Haftpflichtversicherung als Rechtsschutz. Sie würde nämlich auch dann zahlen, wenn man sich gegen unberechtigte Ansprüche mit einem Anwalt wehren muss.
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Eine optimale Haftpflichtversicherung weist vor allem eine hohe Versicherungssumme aus. Ein Selbstbehalt, also eine Summe, die man bei jedem Schadensfall aus eigener Tasche bezahlen muss, lohnt sich nur, wenn man einen sehr leistungsstarken Tarif auswählt. Dieser würde zum Beispiel dann auch Schäden bei nahen Verwandten abdecken. Wer das Fahrrad des Onkels aus Versehen beschädigt, würde ohne diesen Zusatzbaustein also nichts über die Haftpflichtversicherung abrechnen können. Auch sind gemietete oder geliehen Sachen in den Basistarifen immer ausgeschlossen.

Wer zum Beispiel die höchste Versicherungssumme in der Haftpflichtversicherung von über drei Millionen Euro wählt, weltweiten Versicherungsschutz möchte und alle Zusatzbausteine in unserem Vergleichsrechner anklickt, würde als Single dennoch nur rund 50 Euro im Jahr zahlen. Drei Millionen Euro Versicherungssumme hört sich für Sie viel an? Ist es aber häufig nicht. Wer einen Menschen so stark verletzt, dass dieser im Rollstuhl sitzt oder der freiberuflich tätig ist und die nächsten Jahre arbeitsunfähig ist, kommt schnell auf diese Summen. Wer nicht den Komplettschutz in der Haftpflichtversicherung wählt, kann sich bereits für 25 Euro im Jahr versichern. In unserem Haftpflichtversicherung-Vergleich finden Sie die für Sie optimale Haftpflicht-Polizze.

Die Natur schützen

Jährlich steigt die Zahl der Österreich-Begeisterten. In 2013 waren es zuletzt knapp 37 Millionen. Mit der wachsenden Besucherzahl wird Naturschutz immer wichtiger. So sollte man sich stets an die markierten Strecken und an Absperrungen halten und keinen Müll liegen lassen. Weidegatter müssen stets geschlossen bleiben und Lärm gilt es ebenfalls zu vermeiden.

Viel Spaß in der Natur!
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