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Generali-Zukunftsstudie 2010
 
17.08.2010

Generali-Zukunftsstudie 2010 Wovor die Österreicher Angst haben

Von Erwin J. Frasl
Teuerung, schwere Krankheit, Anstieg der Lebenshaltungskosten und Kürzung der Sozialleistungen sind die größten Existenzängste der Österreicher. Die Angst vor Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen nimmt deutlich zu.
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Eine schwere Krankheit, der Anstieg der Lebenshaltungskosten und die Kürzung von Sozialleistungen stehen an der Spitze der Existenzängste. Das zeigt die „Generali-Zukunftsstudie 2010“. Jeweils 54 Prozent der von einem professionellen Markt- und Meinungsforschungsinstitut befragten 1.372 Personen, die einen repräsentativen Querschnitt durch die österreichische Bevölkerung bilden, schätzen diese Risiken als Existenz bedrohend ein. Dass die Finanzierbarkeit der staatlichen Gesundheits- und Pensionssysteme immer mehr an ihre Grenzen stößt, spiegelt sich auch in den Zukunftsängsten der Österreicher deutlich wider: Mit 52 und 51 Prozent befinden sich befürchtete Kürzungen der staatlichen Gesundheitsleistungen und der staatlichen Pension auf dem 4. bzw. 5. Platz im Ranking der existenziellen Bedrohungen.


Massiv zugenommen hat – wohl vor dem aktuellen Hintergrund der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko – die Angst vor globaler Umweltverschmutzung. Vor einem Jahr war dieses Thema nur für 36 Prozent der befragten Personen Anlass zur Sorge, heuer hingegen bereitet es mit 51 Prozent mehr als der Hälfte der österreichischen Bevölkerung Kopfzerbrechen. Einen hohen Stellenwert messen die befragten Personen dem Thema „Pflegefall“ bei. 50 Prozent sorgen sich um ihre Existenz, wenn sie selbst einmal ein Pflegefall werden, und für 43 Prozent wäre es bereits eine Existenzfrage, einen Pflegefall in der Familie zu haben.

Die Sorgen um Job und Geld

Genau die Hälfte der Österreicher, die an der „Generali-Zukunftsstudie 2010“ teilgenommen haben, fürchten sich vor einer Verschlechterung der Wirtschaftslage. Allerdings hat die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes im Vergleich zum Vorjahr stark abgenommen: Nur noch 23 Prozent hegen diesbezügliche Befürchtungen – um 9,0 Prozentpunkte weniger als noch 2009. Ähnlich markant - nämlich um 7,0 Prozentpunkte auf 18 Prozent – haben sich die Ängste vor Zahlungsunfähigkeit und Privatkonkurs abgeschwächt. Die Österreicher sehen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihre persönliche Arbeitsplatz- und Finanzsituation also wieder deutlich optimistischer.

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