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Sicherheit in der Krise
 
28.11.2012

Sicherheit in der Krise Gold ist und bleibt die beste Wahl

Von Erwin J. Frasl
Biallo.at sprach mit Christian Fegg, dem Goldexperten der Schoellerbank, über die Vorteile von Geldanlagen in Münzen, Barren und Goldaktien.
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Christian Fegg, Gold-Experte der Schoellerbank, weist auf die Bedeutung einer "Goldenen Reserve" hin

Biallo.at: Soll man angesichts des hohen Goldpreises noch in Gold investierten oder lieber gleich verkaufen und sich über den realisierten Gewinn freuen? 

Christian Fegg: Sachwerte wie Gold sind angesichts der Verschuldungssituation der Industrienationen ein gewichtiges Thema. Wir empfehlen Rohstoffe als Beimischung für Anleger, die hohe Wertschwankungsrisiken in kauf nehmen können. Gold ist innerhalb der Rohstoffe ein Spezialthema. Das gelbe Metall eignet sich besonders für Anleger als Depotbeimischung (oder besser in physischer Form), die einen Krisenschutz anstreben. Gold hat sich in der Vergangenheit als Krisenschutz bewährt. Allerdings wird das Thema Inflationsschutz im Zusammenhang mit Gold überbewertet. Historische Untersuchungen zeigen, dass die Gold und Inflationsentwicklung nur gering korreliert sind. Als Inflationsschutz gibt es bessere Finanzinstrumente.

Gold sollte nicht als Timing und damit als spekulatives Instrument für ein Depot betrachtet oder eingesetzt werden. Vielmehr sollten Anleger grundsätzlich die Entscheidung treffen, ob sie einen derartigen Krisenschutz, zumindest war dies in der Vergangenheit meist der Fall, haben möchten oder nicht. Kurzfristige Schwankungen des Goldpreises sind nicht sicher vorhersagbar.

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Biallo.at: Sie bieten Anlegern u.a. die Möglichkeit in Goldmünzen zu investieren. Welche Münzen können Anleger bei Ihnen bekommen?

Fegg: Auf Kundenwunsch können physisch fast alle Münzen angekauft werden (wird natürlich entsprechend geprüft). Wir bieten jedoch aktiv nur die "Goldene Reserve" der Schoellerbank an. Diese Goldene Reserve beschränkt sich auf vier Produkte ( Dukaten einfach, Philharmoniker 1/1 OZ,Feingoldbarren 100 g,Feingoldbarren 1000g

Biallo.at: Wie schätzen Sie hier die Wertentwicklung bei Goldmünzen ein?

Fegg: Die Wertentwicklung dürfte im Wesentlichen der Wertentwicklung der Goldbarren entsprechen. Die Entwicklung von Barren und Münzen hängt am Wechselkurs Euro/US-Dollar sowie am selbstverständlich am Goldpreis, der in US-Dollar gehandelt wird. Langfristig sollte sich Gold gegen Papiergeld aufwerten, da das Goldangebot limitiert ist, während das Angebot an Papiergeld (bedingt durch die Verschuldungssituation der Industrienationen) praktisch unbeschränkt ist.

Biallo.at: Anleger können bei Ihnen auch Feingoldbarren je 100 g und Feingoldbarren je 1000g erwerben. Welche Vor- bzw.. Nachteile haben Goldbarren gegenüber einer Anlage in Goldmünzen? Und wie schätzen Sie hier die Wertentwicklung ein? 

Fegg: Goldbarren haben gegenüber Goldmünzen einen Vorteil und einen Nachteil. Der Vorteil: Der Preisunterschied zwischen Ankauf und Verkauf ist in der Regel geringer als bei Münzen. Der Nachteil: Die Echtheit ist nicht so leicht erkennbar wie bei (staatlich) geprägten Münzen. Jeder Barren hat eine Serien-Nummer, ein Datum, die Reinheit, das Gewicht und den Hersteller eingeprägt. Das kann aber leicht nachgemacht werden. Beim Verkauf kann ein Neu-Einschmelzen erforderlich sein. Diese Unsicherheit für den Käufer kann im Krisenfall den Wert einer Münze höher erscheinen lassen als die eines Goldbarren.

Biallo.at: Mit welchen Spesen und in welcher Höhe müssen Goldkäufer bei Ihnen beim Kauf bzw.. beim Verkauf rechnen?

Fegg: Physischer Goldkauf- bzw. -verkauf: Spesen hängen von der Höhe des Kaufs bzw. Verkaufs ab.

Biallo.at: Welche Steuern fallen beim Goldkauf- bzw.. Goldverkauf für einen privaten Anleger an? Und was muss man steuerlich sonst noch beachten?

Fegg: Goldkäufe bzw. Goldverkäufe sind USt-frei.

Biallo.at: Welche Anlagemöglichkeit in Gold können Sie noch empfehlen und warum?

Fegg: Abgesehen vom Erwerb physischen Goldes, das zur Krisenabsicherung die beste Wahl ist, bestehen mittlerweile zahlreiche andere Methoden um an einem Goldpreisanstieg zu partizipieren. Gold-Aktien weisen beispielsweise historisch einen relativ engen Zusammenhang zwischen der Goldentwicklung und der Aktienkursentwicklung aus. Dieser Zusammenhang ist einmal stärker, einmal schwächer ausgeprägt. Aktiengoldminengesellschaften machen in der Regel Gewinne und schütten daraus - im Gegensatz zu reinem Goldbesitz - für gewöhnlich Dividenden aus. Das ist besonders in Zeiten ein Vorteil, in denen der Goldpreis fällt, da dennoch meist eine Wertschöpfung des Minenbetreibers möglich ist. In unserem Musteraktienportfolio befindet sich der derzeit Barrick Gold, ein großer Goldminenbetreiber.

Christian Fegg

... ist seit 1986 im UniCredit Konzern tätig. 1986-1991 (HypoVereinsbank - Devisenhändler) Analystenausbildung D.C. Gardner - London Studium der Wirtschaftswissenschaften FernUni Hagen seit 1991 in der Schoellerbank tätig - verantwortlich für den Bereich Research / Informationsservice.
Die "Goldene Reserve" der Schoellerbank

Für Kunden der Schoellerbank gibt es u.a. Anlagemöglichkeit in folgende Goldprodukte:
Dukaten einfach,  Philharmoniker 1/1 OZ,  Feingoldbarren 100 g und  Feingoldbarren 1000g

Die Kosten fallen an:
Verrechnungskonto: 40 Euro p.a., Depotgebühr: 0,2 Prozent vom Kurswert (mindestens aber 60 Euro) + 20 Prozent Mwst., Einlieferungen / Auslieferungen der Goldprodukte: 25 Euro + 20 Prozent Mwst. zuzüglich eventuell fremde Spesen der Münze Österreich AG. Die Standards dabei:

  • Veranlagung am 20. eines jeden Monats
  • Einmalerlag ist möglich
  • Kontoauszüge, Abrechnungsbelege sowie Depotauszüge werden 1 x jährlich erstellt


Abwicklung:
Die Schoellerbank führt Idas persönliche Depot eines Kunden und achtet auf die regelmäßige Veranlagung der Einzahlungen in das gewünschte Goldprodukt. Der Schoeller Münzhandel kauft das Gold für den jeweiligen Kunden ein. Die Münze Österreich prägt die Goldprodukte und übernimmt für den jeweiligen Kunden der Schoellerbank die Aufbewahrung der wertvollen Bestände in ihren geprüften Hochsicherheitstresoren. Der Kunde hat so zu Hause kein Sicherheitsrisiko.

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