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Investments ohne Kernenergie
 
21.03.2011

Investments ohne Kernenergie Atomfreie Zone bei Geldanlage

Von Erwin J. Frasl
Die Debatte um Atomstrom in Europa trifft auch den Bereich Geldanlage. Dabei macht die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG auf ihre Investmentfonds aufmerksam, die zu 100 Prozent „atomfrei“ sind, so die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG.
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Gerhard Tometschek, Mitglied der Geschäftsführung der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG

Im Zuge der Atom-Katastrophe in Japan interessieren sich zahlreiche Anlegern, in welchen Fonds beispielsweise Atomenergie direkt oder indirekt im Portfolio zu finden ist. Die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG, betont dazu,, dass „der „Best in Class“ Ansatz nicht genügt, um absolut sicher sein zu können, dass man keine Atomenergie-Beteiligung im Portfolio hat – nicht zuletzt weil es auch so genannte Klimawandel-Investments (Stichwort „Saubere Energie“) in Atomenergie gibt. Dafür sind unbedingt klare Ausschlusskriterien notwendig!“, so Gerhard Tometschek, Mitglied der Geschäftsführung der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG.

"Kernenergie kann niemals hoffähig werden"

„Kernenergie kann aus Nachhaltigkeitsüberlegungen niemals hoffähig werden, auch wenn zumindest bis zum GAU in Japan immer mehr Befürworter der Atomenergie mit dem möglichen Beitrag zum Klimaschutz argumentiert haben. Die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG sieht sich jedenfalls in ihrem Weg bestätigt, konsequent Unternehmen aus der Nuklearindustrie zu 100 Prozent aus dem Anlageuniversum auszuschließen“, so Tometschek.

Neben den Risikofaktoren beim Betrieb von Atomkraftwerken, die uns leider nunmehr in Japan – nachdem Tschernobyl schon etwas in Vergessenheit geraten war – dramatisch vor Augen geführt werden, ist aus Nachhaltigkeitssicht die Frage der Entsorgung der radioaktiven Abfälle das Hauptargument gegen Atomenergie, so der Nachhaltigkeitsexperte.

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Strahlungsdauer bis zu einer Million Jahre

Laut einem „Hintergrundpapier“ schätzt das weißrussische Außenministerium den nationalen volkswirtschaftlichen Gesamtschaden in Folge des Tschernobyl-Unglücks auf 235 Milliarden US-Dollar. Bei der Lagerung des radioaktiven Abfalls sei das größte Problem die Strahlungsdauer, die bei niedrig- bis mittelaktiven Abfällen etwa 200 bis 300 Jahre und bei hochaktiven Abfällen mit Hitzeentwicklung zwischen mehreren 100.000 und einer Million Jahre beträgt. „Diese Last der Entsorgung des Atommülls kommenden Generationen aufzubürden widerspricht eminent dem Prinzip der Generationengerechtigkeit und ist somit ein klares zusätzliches Zeichen gegen das Nachhaltigkeitsdenken“ ist Tometschek überzeugt.

Wi können Anleger sicher stellen, dass ihre Fondsportfolios „atomfrei“ sind?

Bei der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG war Atomenergie von Beginn an ausgeschlossen, ist also ein 100prozentiges Ausschlusskriterium. Die Einhaltung dieses absoluten Ausschlusskriteriums wird in der Praxis durch mehrere Instanzen streng geprüft.
Extern wird das Nachhaltigkeitsresearch durch die renommierte Ratingagentur „oekom research“ (München) durchgeführt. oekom research analysiert Unternehmen generell auch auf eine eventuelle Verletzung der Ausschlusskriterien, die von der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG verbindlich definiert wurden. Sollte ein Verstoß vorliegen, wird das Unternehmen automatisch nicht in das Anlageuniversum der KAG aufgenommen bzw. ausgeschlossen. Durch das gewissenhafte Research von oekom research können die Anleger sicher sein, dass kein Unternehmen in das Anlageuniversum kommt, das gegen ein Ausschlusskriterium verstößt.

Auch Wertschöpfungskette wird erfasst

Bei der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG stellen aber auch diverse Aspekte der Wertschöpfungskette im Bereich Atomenergie einen Verstoß dar. Unterschieden werden insbesondere Produktion und Distribution von Atomenergie, aber auch die Gewinnung von Uran sowie der Bau von Kernkomponenten von Atomkraftwerken. Sogenannte „Dual Use-Produkte“ werden nicht berücksichtigt.

Bei der Produktion von Kernenergie gibt es keinen erlaubten Umsatzanteil, auch der geringste Umsatzanteil führt sofort zum Ausschluss. Bei der Gewinnung von Uran ist ein Prozentsatz bis zu 5,0 Prozent am Gesamtumsatz erlaubt, ebenfalls beim Bau von Kernkomponenten von Atomkraftwerken. Der Handel wird nicht ausgeschlossen.

Die Ausschlusskriterien bei Staatsanleihen sind so geregelt, dass der Anteil der Atomenergie am Primärenergieverbrauch eines Landes 10,0 Prozent nicht übersteigen darf.

Neben dem Rating von oekom research stellt auch die interne Fondskontrolle bei der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG sicher, dass nur Wertpapiere in die Portfolios kommen, die auch im nachhaltigen Anlageuniversum enthalten sind. Darüber hinaus wird die Übereinstimmung des Fondsportfolios mit dem nachhaltigen Anlageuniversum von einem unabhängigen Dritten nämlich dem Wirtschaftsprüfer geprüft. Die Prüfung des Rechenschaftsberichts der einzelnen Fonds erstreckt sich nämlich auch darauf, ob die Wertpapierveranlagungen den Vorgaben des Ethikbeirates der KAG entsprechen, so Tometschek .

Bankhaus Schelhammer & Schattera Kapitalanlagegesellschaft

Gesellschafter der Bankhaus Schelhammer & Schattera Kapitalanlagegesellschaftsind zu 70 Prozent die Bankhaus Schelhammer & Schattera AG und zu 30 Prozent die Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs. Das Gesamtvolumen der Fonds der Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG hat sich 2010 auf rund. 360 Millionen Euro erhöht. Bei ethischen/nachhaltigen Investmentfonds beträgt der Marktanteil in Österreich etwa 20 Prozent. Derzeit werden neben den sechs Publikumsfonds der SUPERIOR-Reihe sieben weitere Spezialfonds betreut. Neben Österreich sind die Publikumsfonds (bis auf SUPERIOR 6 – Global Challenges) auch in Deutschland zugelassen.

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