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Horrende Strompreise
 
24.07.2010

So steuert der Staat die Energiepreise

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Eine Aufschlüsselung der Preiszusammensetzung bei Standardtarifen der angestammten Versorger zeigt große Unterschiede unter den Ländern auf. Der Energieteil macht im Schnitt etwa 49 Prozent einer Stromrechnung aus, Netzgebühren etwa 28 Prozent, Energiesteuern 10,0  Prozent und die Umsatzsteuer 13 Prozent.

Bei Gasrechnungen sieht es mit 51 Prozent Energie, 27 Prozent Netzgebühren, 9,0 Prozent Energiesteuern und 13 Prozent Umsatzsteuer ganz ähnlich aus. Das gilt aber nicht überall: In Kopenhagen ist weniger als ein Viertel der Stromrechnung auf die verbrauchte Energie zurückzuführen - bei weitem der geringste Anteil in allen untersuchten Städten. Dafür machen die Energiesteuern satte 34 Prozent aus, also das Dreieinhalbfache des EU-Durchschnitts, inkl. MwSt. sogar 54 Prozent. Insgesamt kann daraus geschlossen werden, dass die Preisentwicklung auf dem freien Markt nur die Hälfte einer Energierechnung beeinflusst, während die andere Hälfte über Netztarife reguliert oder über Steuern von den Regierungen festgesetzt wird.

Europäischer Haushalts-Energiepreisindex HEPI

Auf Basis der Strom- und Gaspreise der marktbeherrschenden Unternehmen und deren
größten Konkurrenten in den Hauptstädten der EU-15 erstellt die E-Control GmbH
gemeinsam mit VaasaETT den Europäischen Energiepreisindex für Haushalte, HEPI. Es
ist ein gewichteter Index für Endkundenpreise, der die generelle Preisentwicklung in
Europa erfasst. Der HEPI ist der einzige unabhängige europäische Storm- und Gaspreisindex, der die Preise unter den Ländern der EU-15 vergleicht. Die Angaben werden unter Anwendung
einer präzisen, vergleichenden Definition und Methodologie direkt von den Versorgern
und den Behörden jedes Landes eingehoben. Der HEPI wird jeden Monat berechnet und veröffentlicht, wobei die Hauptstädte der EU- 15 dem Preis nach gelistet und die Preise analysiert werden. E-Control GmbH und VaasaETT werden den HEPI noch wenigstens bis 2011 monatlichveröffentlichen.

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