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Geldanlage
 
15.02.2016

Geldanlage Welcher Spartyp sind Sie?

Von Thomas Brummer
Etwas mehr Risiko und dafür die Aussicht auf höhere Erträge. Oder lieber auf Nummer sicher gehen, dafür aber keine Zinsen bekommen. Welcher Typ sind Sie und wie sollten Sie damit umgehen?
Geldanlage Welcher Spartyp sind Sie?
Beim Sparen gibt es im Wesentlichen drei verschiedene Typen
Sind Sie mit Ihrem Sparbetrag zufrieden? So lautet die Ausgangsfrage der IMAS-Sparstudie 2015, die im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen durchgeführt wurde. Jeder Zweite antwortete mit Ja. Hätte man nach der Zinhöhe gefragt, wäre das erstaunlich, denn laut Austria-Sparindex werfen Festgelder derzeit im Durchschnitt deutlich 0,4 Prozent Zinsen ab. Betrachtet man noch die Inflationsrate, resultiert hieraus der sichere Verlust an Kaufkraft.

Tipp: Wer einen regelmäßigen Blick auf den Biallo-Festgeld-Rechner wirft, erspart sich ein solches Durchschnittsangebot. Gönnen Sie sich einen Spitzenanbieter, Ihr Vermögen hat es verdient. Spitzenanbieter wie J&T Banka, Credit Agricole oder Austrian Anadi Bank zahlen derzeit gute Zinsen.

Sparbuch wird unbeliebter

Die Verfasser der Studie konnten außerdem feststellen, dass sich die Spargepflogenheiten aufgrund der niedrigen Zinsen verändern. Die Reaktionen fallen aber sehr unterschiedlich aus. Ein Viertel der Befragten belässt das Ersparte einfach auf dem Girokonto. Ein Drittel hat das Geld an Verwandte weiterverschenkt und ein weiteres Drittel setzte auf Wertpapiere, Gold oder Immobilien. Interessant auch: Das Sparbuch ist war mit 77 Prozent immer noch die gängigste Veranlagungsform, doch auf Zehnjahressicht ist das ein Minus von sechs Prozentpunkten. Auf dem Vormarsch sind dagegen Wertpapiere, Fonds und Anleihen.

Die drei Spartypen

Das Research der Ersten Bank geht davon aus, dass die Zinsen frühestens ab 2017 steigen könnten. Ein Vergleich der Tagesgeld- und Festgeld-Angebote ist daher unerlässlich. Auch Alternativen zu diesen sicheren Veranlagungen müssen her. „Unabhängig vom Zinsniveau muss man sich einfach Gedanken über seine Sparziele und Veranlagungshorizont machen“, sagt Thomas Schaufler, Geschäftsführer der Erste Asset Management. Die Erste Bank unterteilt die Konsumenten folgendermaßen:

Die Traditionellen: Sie sparen in etwa 174 Euro monatlich und möchten Vorsorge für das Alter betreiben. Wertpapiere sind ihnen zu riskant. Mit 44 Prozent stellen sie die größte Gruppe. Sollten Sie sich angesprochen füllen, so sollten Sie sich nach einem attraktives Tagegeld-Konto umsehen. Auch Festgeld ist dann interessant.
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Die Wenigsparer: Mit 31 Prozent stellt diese Gruppe die zweitgrüßte dar. Im Schnitt legt der entsprechende Personenkreis 156 Euro im Monat zur Seite. Einige sind ratlos, wie sie ihr Geld anlegen sollen, andere denken, es lohne es nicht und wieder andere zahlen ihr Erspartes auf ein Sparbuch ein. 156 Euro im Monat reichen leicht aus, um einen Sparplan anzulegen. So bietet etwa die Hellobank schon ab 50 Euro sogenannte ETF-Sparpläne an. So lässt sich breit gestreut und kostengünstig am Börsengeschehen teilhaben. Auch ein Tagesgeld-Konto kann eine gute Lösung sein. Denn sollten Sie das Geld dringend benötigen, können Sie es jederzeit abrufen. Gute Anbieter zahlen mindestens ein Prozent Zinsen. Welches Sparbuch schafft das schon?
Die Vielseitigen: Ein Viertel gilt in puncto Geldanlage als vielseitig. Altersvorsorge ist für sie ein absolutes Muss. Ihr monatlicher Sparbetrag beträgt knapp 300 Euro. Die Gruppe macht sich besonders viel Gedanken, vergleicht Angebote und ist auch bereit Risiken einzugehen. Neben konservativen Geldanalgen wie gutverzinste Festgeld-Konten dürften für diese Gruppe Aktien, Fonds und ETF-Produkte besonders interessant sein. Sollten Sie sich hier wiederfinden, kann die ING-Diba eine interessante Option sein, da hier viele Fonds mit reduziertem Ausgabeaufschlag angeboten werden.
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