www.sky.at
Startseite | Impressum | | RSS | biallo.de de | geldsparen.de | biallo-unternehmen.de | bialloblog.de
Donnerstag, 17.05.2012
Suche:
Versenden
Kommentieren
Drucken
auf Facebook teilen
Twittern

Erste Research

Öldurst von 1,3 Milliarden Chinesen steigt rasant

23.06.2011
Von Erwin J. Frasl
Der Erdölpreis könnte heuer noch auf durchschnittlich 124 US-Dollar pro Barrel (159 Liter ) steigen. Sollten sich Unruhen in Saudi-Arabien verschärfen und auch eine Iran-Krise ausbrechen, könnte sogar ein Ölpreis von 200 US-Dollar drohen.
Rohstoffe-Erdöl-Öl-Ölpreis-Saudi-Arabien-Iran-Krise-Iran-Ronald Stöferle-Erste Bank-Oman-Bahrain-Vereinigten Arabischen Emirate-Ägypten-Teuerung-Inflation-Geldentwertung-Indien-China-Libyen-Algerien-Reservekapazität-Stra&
Ronald Stöferle, Rohstoffexperte der Erste Bank: "Die größte Unsicherheit stellt die politische Entwicklung in einigen arabischen Staaten dar"
"Die größte Unsicherheit stellt die politische Entwicklung in einigen arabischen Staaten dar. Da ist aktuell noch keineswegs alles eingepreist. Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Lage rasch beruhigt", stellt Ronald Stöferle, Rohstoffexperte der Erste Bank einleitend fest. Neben der chaotischen Situation in Libyen spitzt sich die Lage in weitern wichtigen Ölförderländern täglich zu.

 

Saudi-Arabien als besonders großes Risiko

Zwar sind die politischen Verhältnisse in Saudi Arabien, Oman, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten stabiler als beispielsweise in Ägypten, dennoch ist ein Dominoeffekt nicht auszuschließen. Die latenten gesellschaftlichen Spannungen sollten nicht unterschätzt werden. Der steigende Ölpreis verstärkt den Unmut zunehmend und heizt die Teuerung weiter an. Gleiches gilt auch für zahlreiche andere Nationen (u.a. Indien und China) wo sich ebenfalls bereits erste Protestbewegungen formieren. Sollte die Produktion in Libyen bzw. Algerien nur kurzfristig ausfallen, so wäre die Reservekapazität Saudi Arabiens de facto erschöpft. Zudem ist libysches Öl schwefelärmer und leichter als saudisches Öl und kann somit keineswegs problemlos ersetzt werden.

Eines der größten Risiken für einen starken Anstieg des Ölpreises ist Saudi Arabien. Einerseits wird bezweifelt, dass sie im Falle des Falles ihre Produktionskapazitäten rasch ausweiten könnten, andererseits spitzt sich die innenpolitische Lage weiter zu. Sollte sich auch die Iran-Krise weiter verschärfen, so wäre eine temporäre Blockade der Straße von Hormuz (der wichtigste Transportweg für Öl) eine Bedrohung. Der Ölpreis würde in diesem Worst-Case-Szenario vermutlich auf mehr als 200 US-Dollar je Barrel ansteigen.


 

Versenden
Kommentieren
Drucken
auf Facebook teilen
Twittern

Leserkommentare

Name:
Email:

Ziffernfolge hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: Erste Bank ID:1530
Nach Oben
Anzeige
ING-DiBa Austria
Der Biallo.at Newsletter
Hier können Sie sich anmelden!
Gastkommentar von Robert Hartmann
Robert Hartmann

Edelmetall

Der Goldpreis müsste auf mehr als 7.000 Euro steigen

Der Goldpreis müsste aufgrund der Inflation bzw. des daraus erfolgten Kaufkraftverlustes auf mehr als 7.000 Euro steigen, um das Tageshoch von 850 Dollar des Jahres 1980 real zu übertreffen. Da ist also noch sehr viel Luft nach oben. Der langfristige Aufwärtstrend ist meines Erachtens trotz der Korrekturen in den vergangenen Wochen intakt.
Lesen
Archiv
Anzeige
Biallo präsentiert

Online-Sparen DELUXE - 1,85 %

Für Sie: Das ErtragsKonto flexibel der Generali Bank mit 1,85 % p.a. ab dem ersten Cent. Ihr Erspartes ist gut angelegt und doch jederzeit verfügbar.
Bitte mehr dazu ...
Frasl fragt
Kolumne von Erwin J. Frasl
Erwin J. Frasl

Finanzierungen

Gut informiert zum günstigen Kredit

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich in dieser Woche wieder entschieden, den Leitzinssatz von 1,0 Prozent beizubehalten. Damit hält die EZB das Zinsniveau weiterhin niedrig. Was die Sparer hart trifft, kommt Kreditnehmern aktuell zu Gute: Extrem niedrige Zinsen.
Lesen
Archiv
.
© 2012 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutz