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Geldanlage
 
19.09.2019

Geldanlage Der Reiz der Ferienimmobilie

Von Daniela Stefan
Haben Sie im Urlaub Lust auf eine Ferienwohnung bekommen? Gerade bei den derzeit niedrigen Zinsen kann sich eine solche als Geldanlage lohnen. Das sollten Sie beachten:
Geldanlage Der Reiz der Ferienimmobilie
Im Urlaub können sich Touristen schnell in eine Ferienimmobilie verlieben.
Sie kennen diese Gedanken bestimmt: Der Urlaub war perfekt, aber bei der hohen Hotelrechnung überlegen Sie, ob eine eigene Wohnung vor Ort nicht günstiger käme. Noch dazu, wo derzeit tatsächlich einiges für eine Ferienimmobilie als Geldanlage spricht. Erstens werfen die meisten Sparprodukte zu niedrige Zinsen ab, um einen Vermögensaufbau zu ermöglichen. Zweitens sind die niedrigen Zinsen umgekehrt bestens geeignet, an Anschaffungen zu denken. Vor allem Direktbanken wie die Santander Consumer Bank oder die SWK Bank bieten Kredite zu günstigen Konditionen.

Auf die Lage kommt's an

Um Ihr Geld geschickt zu investieren, sollten Sie aber ein paar Dinge beachten. Am wichtigsten ist dabei – wie bei jeder Immobilie – die Lage. Nur eine gute Lage garantiert schließlich einerseits eine Wertsteigerung, andererseits die Möglichkeit, die Immobilie auch zu vermieten. So rechnen sich die Kosten einer Ferienimmobilie laut dem deutschen Maklerverband IVD erst, wenn sie 17 Wochen im Jahr vermietet ist. Denn wie bei jeder anderen Wohnung auch, sind für das Appartement in Oberitalien, Kroatien oder am Attersee genauso Betriebskosten, Strom und Gas etc. zu bezahlen.

Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen

Je nach Lage sind auch die Preise einer Ferienwohnung sehr unterschiedlich. In besonders beliebten Lagen wie Kitzbühel oder Velden am Wörthersee sind die Quadratmeterpreise von oft mehr als 10.000 Euro für Normalsterbliche wohl nicht mehr leistbar. Ebenso ist der Süden nicht mehr ganz billig, wenngleich es immer wieder günstige Angebote gibt. Diese befinden sich dann allerdings oft nicht direkt am Meer. So wird zum Beispiel auf dem auf Kroatien spezialisierten Portal www.kroatien-immo.de eine 72-Quadratmeter-Wohnung in Istrien um 135.000 Euro angeboten. Ein Meerblick ist zwar vorhanden, dennoch sind es 1,3 Kilometer bis zum Strand – eine Entfernung, die potenziellen Mietern des Ferienapartments bereits zu weit sein könnte. Im bei Österreichern ebenfalls beliebten Caorle in Oberitalien wiederum sind auf www.immowelt.at Zwei-Zimmerwohnungen zwischen 98.000 Euro und mehr als 400.000 Euro zu finden – auch dies variiert stark nach Ausstattung und Lage.

Nebenkosten nicht vergessen

Bei Ihrer Kalkulation sollten Sie in jedem Fall auch die Nebenkosten nicht vergessen. Und damit sind nicht nur die laufenden Kosten wie Betriebskosten, sondern auch die Nebenkosten der Anschaffung gemeint. Etwa wird auf immowelt.at die Käuferprovision für eine Wohnung in Caorle mit 4,76 Prozent des Kaufpreises angegeben. Hier ist zwar die Mehrwertsteuer bereits inkludiert, doch dazu kommen noch die Gebühren für die Grundbucheintragung sowie Rechtsanwalts- oder Notarkosten. Apropos Rechtsanwalt: Vor allem im Ausland ist es empfehlenswert, einen örtlichen Anwalt, der sich mit der Rechtslage im Land auskennt, hinzuzuziehen.

Tipp: Ganz wichtig ist es, einen aktuellen Grundbuchauszug in der Hand zu haben – und dies in jedem Fall, bevor Sie die erste Anzahlung leisten. Und sollte sich die Erfüllung des Traums der eigenen Immobilie noch nicht ausgehen, dann lohnt es sich, trotz der derzeit niedrigen Zinsen noch eine Weile zu sparen. Denn Sparen lohnt sich auch im Zinstief.

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