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18.06.2020

Auf und Ab „Achterbahn“ bei Online-Preisen

Von Thomas Brummer
Ein Schnäppchen aus dem Netz? Achtung, Online-Preise können je nach Endgerät und Tag mitunter extrem schwanken. Worauf Konsumenten achten sollten.
Auf und Ab „Achterbahn“ bei Online-Preisen
Online-Preise durchlaufen eine Achterbahnfahrt.
Wie sehr Online-Preise nach nach Endgerät schwanken können, zeigt ein Test der Arbeiterkammer (AK) von 30 Preisabfragen mit 14 verschiedenen Endgeräten an sechs unterschiedlichen Tagen in vier Bundesländern bei sechs Online-Anbietern.

Die AK hat zwischen 17. und 28. März an jeweils sechs Erhebungstagen zeitgleich 30 Preisabfragen von den Webseiten amazon.at, mediamarkt.at, booking.com, swoodoo.at, fluege.de und opodo.com durchgeführt. Hotel- und Flugbuchungen wurden für Ende Oktober abgefragt. Die 14 verschiedenen Endgeräte – stationäre PC, Notebooks, iPads, Apple McBook Air, Smartphones und iPhones – waren über Wien, Salzburg, Steiermark und Tirol verteilt. Für die Auswertung der Preise im zeitlichen Verlauf wurde auch der Preis von der Vorerhebung Anfang/Mitte Februar 2020 herangezogen.

Preise bei Online-Anbietern differieren je nach Endgerät und Tag

„Unser Test zeigt, dass Preisvergleiche für Online-Buchungen oder Online-Shopping zunehmend schwieriger werden. Es ist für Konsumenten nicht nachvollziehbar, wovon die unterschiedlichen Preise abhängen“, schlussfolgern die AK-Konsumentenschützer.

Konkret ergab der AK-Test: Preisunterschiede je nach Endgerät stellte die AK auf der Suche nach dem günstigsten Hotel für Oktober bei booking.com fest. So gab es bei booking.com bei fünf von sechs Hotels mindestens an einem Erhebungstag bis zu vier verschiedene Preise je nach Endgerät. Nur ein Beispiel: Die größte Preisdifferenz war bei einem Hotel in Sardinien – hier wurde bei sechs (Notebook/PC/McBook Air) von 14 Endgeräten sogar ein um 26,3 Prozent (278 Euro) höherer Preis angezeigt als bei zwei Smartphones.

Bei den Flügen stellte die AK bei opodo.com und swoodoo.at je nach Endgerät mitunter große Preisunterschiede fest. So gab es etwa bei opodo.com bei allen vier erhobenen Flügen an jedem Erhebungstag bis zu zehn verschiedene Preise und bis zu rund 400 Euro (44,9 Prozent) Preisdifferenzen je nach Endgerät. Auch bei fluege.de orteten die AK Marktforscherinnen bei einem von vier Flügen bis zu drei verschiedene Preise je nach Gerät.

Bei amazon.at und mediamarkt.at waren die Preise an allen Erhebungstagen bei allen Endgeräten gleich.

Mitunter sehr große Preisdifferenzen je nach Abfragedatum stellte die AK bei allen getesteten Online-Anbietern fest. Ein Beispiel: Bei booking.com gab es bei fünf von sechs Hotels mindestens eine Preisveränderung zwischen der Vorerhebung Anfang Februar und der letzten Preisabfrage Ende März. Die maximalen Preisänderungen betrugen dabei je nach Hotel bis zu rund 343 Prozent (1.707 Euro). „Es ist zu vermuten, dass die Corona-Krise speziell die Preise bei Reisedienstleistungen beeinflusst“, so die AK-Experten.

Tipps für Datensicherheit beim Online-Shoppen

Adresse unterdrücken: Wer surft, sollte besser seine IP-Adresse (quasi die persönliche Telefonnummer etwa Ihres Smartphones) verbergen. Das können Sie über einen Anonymizer (zum Beispiel anonymouse.org) tun, oder Sie gehen über einen Browser mit eingebauter VPN-Unterstützung ins Internet (etwa Opera). Bei einem Anonymizer geben Sie auf der Webseite die Adresse der Seiten ein, die Sie mit verborgener IP besuchen wollen.

Extra Verbindung eingehen: Um anonym zu sein, nutzen Sie eine eigene VPN-Verbindung (Virtual Private Network). Sie können unter Windows die VPN-Verbindung manuell einrichten. VPN auf Android- oder Apple-Geräten.
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