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Machen Sie sich winterfit
 
24.01.2019

Machen Sie sich winterfit Zehn Tipps für Ihre Heizkosten

Von Daniela Stefan
Bevor die Temperaturen unter null sinken, ist die beste Zeit für einen Heizkosten-Check. Sei es ein Anbieterwechsel oder auch nur richtiges Lüften – beim Heizen können Sie mehrere hundert Euro im Jahr sparen.
Machen Sie sich winterfit Zehn Tipps für Ihre Heizkosten
Mit einigen Kniffen lassen sich die Heizkosten im Handumdrehen herunterschrauben.
Tipp 1: Zuallererst sollten Sie sich einen Überblick über Ihren Verbrauch schaffen. Allein das Wissen um die tatsächlichen Heizkosten verhilft bereits zu einem bewussteren Umgang mit dem Energieverbrauch. Auch ein Stromvergleich sowie Gasvergleich sind unverzichtbar.

Tipp 2: Zu Beginn der intensiven Heizsaison gehören alle Heizkörper kontrolliert. Vor allem, wenn der Heizkörper nicht richtig warm wird oder mehr Geräusche als gewöhnlich macht, gehört Luft abgelassen.

Tipp 3: Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Heizkörper frei stehen. Auch Vorhänge sollten sie nicht bedecken, sondern besser oberhalb enden.

Tipp 4: Nachts geschlossene Rolläden können den Wärmeverlust um bis zu 20 Prozent senken. Auch sollten Sie die Vorhänge schließen sowie Fenster und Türen abdichten. Unter den Türen hilft es, Bürstendichtungen anzubringen.
Zum Stromvergleich
Tipp 5: Besonders leicht können Sie Energiekosten sparen, indem Sie Räume nicht überheizen. Das Absenken der Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius bringt eine Kostenersparnis um bis zu sechs Prozent.

Tipp 6: Welche Temperatur Sie genau brauchen, hängt auch vom jeweiligen Raum ab. Bei Wohnräumen werden rund 20 Grad empfohlen, für Schlafräume reichen 16 bis 18 Grad. Darunter sollten Sie allerdings auch nicht gehen. Denn kalte und feuchte Räume neigen zu Schimmelbildung.

Tipp 7: Weder wenn Sie tagsüber außer Haus sind noch nachts muss die Heizung auf Hochtouren laufen. Regeln Sie die Raumtemperatur durch Thermostate mit Zeitsteuerung. Das Absenken in der Nacht kann eine Ersparnis um fünf Prozent bringen.

Tipp 8: Dreimal täglich für zirka fünf Minuten Stoßlüften ist besser als die Fenster länger gekippt zu halten. Achten Sie während des Stoßlüftens aber unbedingt darauf, dass die Heizung abgedreht ist.
Zum Gasvergleich
Tipp 9: Natürlich kommt es darauf an, womit Sie heizen. Und hier sind moderne, vermeintlich günstige Energieformen nicht immer die günstigsten. So hat die Österreichische Energieagentur die Gesamtkosten verschiedener Heizsysteme verglichen, also Anschaffungs- und Instandhaltungskosten mit eingerechnet. Dabei können die gesamten Heizkosten für ein wärmegedämmtes 148 Quadratmeter Einfamilienhaus zwischen 2.681 und 4.260 Euro liegen.

Am günstigsten kommt Fernwärme vor Gas und Brennholz. Am teuersten stellte sich in der Gesamtkostenrechnung die Pelletsheizung heraus, gefolgt von Öl, das gleichauf mit einer Wärmepumpenheizung lag. Denn obwohl Pellets- und Wärmepumpenheizungen im jährlichen Verbrauch relativ billig sind, dauert es sehr lange, bis sich die höheren Investitionskosten amortisieren.
Tipp 10: Bis sich teure, moderne Heizanlagen amortisieren, kann es dauern. In jedem Fall lohnt ein Vergleich des Anbieters. Beim Gaspreis zum Beispiel ist dadurch bei einem durchschnittlichen Verbrauch eine Ersparnis von bis zu 400 Euro im Jahr möglich (abhängig von der Region).
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