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Banken in Österreich
 
16.07.2013

Banken in Österreich Die großen Geldhäuser in der Bundeshauptstadt

Von Gerlinde Maschler
Wiener Bankkunden leben äußerst komfortabel: Die österreichische Bundeshauptstadt hat eine Bankendichte, die in Europa ihresgleichen sucht. Wir haben das Angebot der wichtigsten Wiener Banken unter die Lupe genommen.
Geldhäuser in Wien Die Wiener Bankenlandschaft im Überblick Finanzportal Biallo.at
Von Bank Austria bis Raiffeisen - eine kleine Reise durch die Wiener Bankenlandschaft
Österreich hat mit rund 800 Banken und mehr als 4.200 Zweigstellen ein äußerst dichtes Bankennetz und Wien macht dabei keine Ausnahme. Auf 100.000 Einwohner kommen in der Bundeshauptstadt rund 30 Bankfilialen. Das Plus für den Konsumenten: Der Weg zur nächsten Bankfiliale ist nicht weit und dass Konkurrenz für den Kunden Vorteile bringt, ist kein Geheimnis. Wien gilt bei den Geldhäusern, die sich um private Kunden bemühen, als Wachstumsmarkt – nicht zuletzt wegen des Zuzugs von Migranten. Kein Zufall also, dass sich unter den wichtigsten Banken zuletzt der Wettbewerb verschärft hat.

Bank Austria

Mit rund einer Million Kunden ist das größte Geldhaus in Wien die Bank Austria. Hintergrund dafür ist, dass das Institut zu Beginn der 1990er Jahre aus einer Fusion der damals in der Stadt übermächtigen gemeindeeigenen Zentralsparkasse mit der Länderbank hervorgegangen ist. In letzter Zeit musste die Bank Austria jedoch Haare lassen: Von ihrem Marktanteil von mehr als 50 Prozent hat die Großbank laut Marktforschungen zuletzt rund fünf Prozentpunkte an die direkten Konkurrenten abgegeben.
Die Bank Austria ist als Universalbank mit umfassendem Service für Privatkunden, Klein- und Mittelbetriebe, Private Banking-Kunden, Großunternehmen, institutionelle Kunden und die öffentliche Hand tätig. Privatkunden steht in rund 150 Filialen die gesamte Produktpalette zur Verfügung: Sei es die klassische Girokontoverbindung inklusive E-Banking, die richtige Anlage des Vermögens, die Finanzierung wichtiger Vorhaben vom Hausbau bis zur Ausbildung, das Leasen eines Autos oder die Vorsorge für Kinder oder das Alter. Neuerdings bietet die Bank Austria online, per Telefon, per SMS, Post oder Fax das so genannte „Smart Banking“ an, das den Kunden in seinen regelmäßig zu erledigenden Finanzangelegenheiten völlig unabhängig von Banköffnungszeiten macht.
www.bankaustria.at

Bawag P.S.K.

Die Bawag ging nach einem der größten Finanzskandale Österreichs im Jahr 2006 in amerikanisches Eigentum unter der Federführung des US-Fonds Cerberus über. Zuvor hatte die damalige Gewerkschaftsbank mit der P.S.K. fusioniert. Auch die Bawag P.S.K. gilt als Universalbank, die die gesamte Palette für Private und Firmenkunden abdeckt, hat jedoch – historisch bedingt – ihre Stärke im Privatkundengeschäft. Ihre rund 550.000 Wiener Kunden müssen sich derzeit auf unbequeme Zeiten einrichten: Seit Oktober 2011 bis Mitte 2013 werden rund 100 Bawag- und Postfilialen sukzessive zusammengelegt und umgebaut. Die BAWAG P.S.K. mit ihrem roten Design wird für die gesamte Beratung im Bankgeschäft, wie Finanzierungen, Sparen, Anlage, Versicherungen oder Leasing verantwortlich sein. Die gelb gebrandete Post übernimmt neben den klassischen Postagenden die Abwicklung der Transaktionen für das Bankgeschäft inklusive Zahlungsverkehr.
Das Produktangebot für Privatkunden hat die Bawag P.S.K. in einem übersichtlichen Produktkonzept namens „Box“ zusammengefasst. Zur „Kontobox“ (Girokonto in drei Varianten) und „Kreditbox“ (drei Varianten an Krediten) kam erst im Dezember 2012 die „Sparbox“ für Spareinlagen hinzu. „Boxen“ zu Veranlagung und Vorsorge sind in Vorbereitung.
www.bawagpsk.com

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Erste Bank

Das Spitzeninstitut der Sparkassen, die Erste Bank macht sich mit der Bawag P.S.K. in Wien um Platz zwei und macht immer wieder durch soziales Engagement ihres Hauptaktionärs, der Erste Stiftung, von sich reden: Dieser hat die Zweite Wiener Vereins-Sparcasse gegründet, die Menschen, welche aus Not kein Bankkonto haben, unentgeltlich eine Bankverbindung zur Verfügung stellt. Damit kehrt der Gründungsgedanke des ersten Sparkassenvereines in Wien wieder.
Als Universalbank bietet die Erste Bank ihren rund 550.000 Wiener Kunden an 84 Standorten das gesamte Portfolio der Geldgeschäfte an: Sparen, Veranlagen, Kredite, Zahlungsverkehr, Wertpapiere, Versicherungen, Leasing etc. Ihr Kerngeschäft ist traditionellerweise Sparen und Kreditvergabe. Auch Wohnbaufinanzierungen, Vorsorge, Mobile-Banking und Zahlungsverkehr sind Schwerpunkte.
www.sparkasse.at/erstebank

Raiffeisen

In Wien ist der „grüne Riese“ Raiffeisen zwar kein Riese, doch mit knapp 270.000 Kunden immerhin auf Platz vier zu finden. Die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien hat sich in den letzten Jahren intensiv um KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) mit einem Jahresumsatz von fünf bis acht Millionen angenommen und in diesem Bereich einen stolzen Markanteil von einem Drittel erreicht. Als zweiten Wachstumsbereich hat Raiffeisen in Wien Studenten identifiziert: Mit Fertigteilhäusern namens „Yellow Cafe“ baut sich die Bank vor den Unis auf und akquiriert junge Kundschaft, die Potenzial für später hat. Als Universalbank betreut sie ihre Kunden an 66 Standorten in Wien, davon in 48 Privatkundenfilialen: Vom Leasing, Versicherungen, Anlageprodukten bis zu Sparen, Kredite oder Girokonten ist auch Raiffeisen in allen Produktsparten vertreten.
www.raiffeisenbank.at

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