Montag, 22.07.2024 07:56 Uhr
RSS | Inhalt |
Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge
 
27.06.2011

Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge Ein Verlustgeschäft zum Aussteigen

Von Andreas Michael
Mit großen Erwartungen wurde im Jahr 2003 die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge eingeführt. Mittlerweile ist klar: Für viele ist die private Pensionsvorsorge zum Verlustgeschäft geworden. Die Arbeiterkammer Oberösterreich verlangt nun vom Gesetzgeber dringend Ausstiegsmöglichkeiten aus den Verträgen.
Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge-Altersvorsorge-Pensionsvorsorge-Zusatzpension-Privatpension-Verlust-Verlustgeschäft-Kunden-Banken-Versicherungen-Zukunftsvorsorge-Angst-Unfinanzierbarkeit-Pensionen-Renten-Pensioniste4n-Rentner-Ruhestand-Gel
Dr. Johann Kalliauer, 'Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich: „Der Gesetzgeber muss endlich auf die negativen Entwicklungen bei der Zukunftsvorsorge reagieren und den Vorsorgewilligen zu mehr Flexibilität und garantiertem Ertrag
Die Angst vor der angeblichen Unfinanzierbarkeit der staatlichen Pensionen hat in den letzten Jahren viele Arbeitnehmer dazu veranlasst, privat für ihren Ruhestand vorzusorgen. Ein scheinbar lukratives Produkt war die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge.

 

Spätestens jetzt – nachdem bekannt wurde, dass die Veranlagungen zahlreicher Anbieter „ausgestoppt“ wurden (d.h. keine Erträge mehr erwarten lassen) – steht fest, dass die Anleger nur die Einzahlungen plus der staatlichen Prämien erhalten werden. Das heißt: Keine Verzinsung, kein Wertzuwachs. Für viele sogar ein Verlustgeschäft: Denn die staatlichen Prämien decken derzeit nicht einmal die Inflationsraten, so die Arbeiterkammer Oberösterreich.
 

Lesen Sie auch
Die Arbeiterkammer Oberösterreich fordert daher den Gesetzgeber dringend auf, die private Vorsorge auf neue und konsumentenfreundlichere Beine zu stellen.

Die verpflichtende Mindestaktienquote und die Marktbeschränkung (auf die Wiener Börse) müssen ebenso weg wie die Vertragsbindungen. Eine vorzeitige Vertragsauflösung und Umschichtung des Kapitals (z.B. in das staatliche Pensionssystem) muss nach Ansicht der Arbeiterkammer schnell ermöglicht werden.

Anbietern sollte außerdem die gesetzliche Verpflichtung für eine garantierte Mindestrente auferlegt werden. „Der Gesetzgeber muss endlich auf die negativen Entwicklungen bei der Zukunftsvorsorge reagieren und den Vorsorgewilligen zu mehr Flexibilität und garantiertem Ertrag ihrer Veranlagung verhelfen“, pocht AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer auf eine rasche gesetzliche Lösung. „Wer freiwillig vorsorgt, hat ein Recht darauf, dass mit seinem mühsam Ersparten sorgfältig umgegangen wird.“

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Code hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Foto: AK OÖ ID:1797
* Anzeige: Mit Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind Werbelinks. Wenn Sie auf so einen Link klicken, etwas kaufen oder abschließen, erhalten wir eine Provision. Für Sie ergeben sich keine Mehrkosten und Sie unterstützen unsere Arbeit.
Anzeige
Kredit
Nr. Anbieter Zins  
1 zur Bank
4,20 %
2 zur Bank
4,62 %
3 zur Bank
6,58 %
zur Bank
4 zur Bank
7,52 %
zur Bank
5 zur Bank
10,52 %
zur Bank
Laufzeit:36 Monate; Betrag 10.000 Euro
Gesamten Vergleich anzeigen:Kredit
Anzeige
Girokonto
Nr. Anbieter Dispozinsen  
1 DADAT
6,80 %
zur Bank
2 SPARKASSE Oberösterreich
7,75 %
zur Bank
3 N26
8,90 %
zur Bank
Online-Girokonten
Gesamten Vergleich anzeigen:Girokonto
Anzeige
|link.alt|
.
© 2024 Biallo & Team GmbH - - Impressum - Datenschutz