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Walter K. Eichelburg
 
18.12.2012

Fünf Fragen an Walter K. Eichelburg Das Big Money geht jetzt verstärkt in Gold

Von Wolfgang Thomas Walter
Gold gehört im ablaufenden Jahr erstmals seit langem nicht zu den erfolgreichsten Anlageklassen. Grund genug, „Goldpapst“ Walter K. Eichelburg erneut zu befragen. Der Investor aus Wien zur aktuellen Eurolage, geschönten Inflationsraten und den Fragen aller Fragen – die Goldpreisdrückung.
Walter K. Eichelburg
Walter K. Eichelburg, hartgeld.com
Biallo.at: Die Fed wird zusätzlich zu ihrem Beschluss vom September, monatlich Hypothekenpapiere im Wert von 40 Milliarden Dollar aufzukaufen, von Januar 2013 an jeden Monat Staatsanleihen für 45 Milliarden Dollar in die Bilanz nehmen. Wie lange kann das funktionieren?

Walter K. Eichelburg:
Ehrliche Antwort: solange sich der Goldpreis noch unter Kontrolle halten lässt. Aber in Gold gehen jetzt massiv Grossinvestoren, Souvereign Wealth Funds, nichtwestliche Zentralbanken. Eine zeitliche Prognose ist schwierig, aber wenn der Goldpreis unkontrolliert ausbricht, ist es mit der Gelddruckerei vorbei.

Biallo.at: Nun ist es raus- Dijsselbloem folgt Juncker: Der niederländische Finanzminister macht das Rennen um den Eurogruppen-Cheff-Sessel – nicht ein französischer Konkurrent. Welche Veränderungen können S parer und Investoren von dieser Vorentscheidung für 2013 erwarten?

Eichelburg: Auch das Schicksal des Euro hängt letztendlich am Goldmarkt, wie das aller anderen Papiergelder. Sie sind alle nur bedrucktes Baumwoll-Papier zu zehn Cent das Stück oder weniger, oder noch schlimmer, wertlose Bits und Bytes in Computern. Wer Eurogruppen-Chef ist, ist belanglos, der Euro ist dem Untergang geweiht. Sobald Investoren und Sparer in grösserem Ausmass erkennen, dass ihr "Wertpapier" keinen Wert hat und darauf flüchten, ist es vorbei. Wir sind derzeit diesem Zeitpunkt viel näher, als vor einem Jahr.

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Biallo.at: Bis 2014 sehen auch die deutschen Bundesbanker trotz der enormen EZB-Liquiditätsflut keine Anzeichen steigender Inflationsraten. Im Gegenteil: Die Verbraucherpreise dürften langsamer steigen und deutlich unter die EZB-Zielmarke von knapp zwei Prozent fallen. Würde dieses Szenario eintreten, welche Auswirkungen hätte dies für den Goldpreis?

Eichelburg: Zentralbanken und Regierungen sehen nie steigende Inflationraten. Vor allem fälschen sie diese. Die realen Preissteigerungen bei uns sind derzeit etwa acht Prozent über das Jahr gerechnet, nicht 2.5 Prozent oder drei Prozent. Leider glauben das auch die Journalisten - unendlich lang. Die Sparer auch, aber nicht das Smart Money und immer weniger auch das Big Money, dieses geht jetzt verstärkt in Gold.

Biallo.at: Das Jahr 2012 bringt Überraschungen: Nicht Gold gewinnt die Performanceralley, sondern Aktien. Das Edelmetall schwächelte so stark, dass sogar mit Festgeld mancherorts mehr Ertrag drin gewesen ist. Gold gehörte in diesem Jahr also nicht gerade zu den erfolgreichsten Anlageklassen. Was sind die Hauptgründe dafür?

Eichelburg:
Das Jahr ist noch nicht zu Ende. Der Grund für die "schwache Gold-Performance" ist natürlich die Goldpreisdrückung durch das Kartell als Zentralbanken und Grossbanken. Daher müssen auch die Aktien steigen, um eine heile Welt vorzutäuschen. Gold ist in den letzten 10 Jahren um über 300 Prozent gestiegen, die Aktien gar nicht.

Biallo.at: Wenn sich sehr viele sehr sicher sind, dass es mit Gold nur weiter aufwärtsgehen kann, dann ist der Höhepunkt erreicht. Alle Faktoren werden positiv interpretiert, die Stimmung ist bestens – aber das wird bald enden. So Uwe Zimmer, Vorstand der Meridio Vermögensverwaltung unlängst in einem unserer Gespräche. Was entgegnen sie ihm?

Eichelburg: Solange solche Interviewfragen kommen, kann man sicher sein, dass der Gold-Höhepunkt noch weit weg ist. Das Gleiche gilt für diese Papiertiger unter den "Vermögensverwaltern".

Leserkommentare
23.12.2012 07:57 Uhr - von Rolf Zuber
Gold ist Geld, mehr nicht
Der Herr Eichelburg erzählt schon seit X Jahren die gleichen Märchen mit ach so tollen Insiderinformationen, die er habe, Währungsreform in den nächsten Monaten, Weltwährung, Preisexplosion in Edelmetallen, etc. - keins von dem ist eingetreten! In einem hat er recht, Gold ist Geld, das Zinseszins System ist tötlich und dass mit Null Prozent der Kollaps weit hinaus verzögert werden kann. Aber dazu braucht es keinen fanatischen Eichelburg. Ab seinen 'Sprüchen und Vorhersagen' bekommt man lediglich Depressionen und man verkriecht sich in den eigenen 4 Wänden.
20.12.2012 16:29 Uhr - von Forelle
Nostalgiker
Ich fürchte, das dürfte einer der letzten Artikel sein, die von Eichelburg öffentlich zu lesen sind. Zumindest in seriösen Zeitschriften wird man ihn bald nicht mehr finden. Aber seine Fans können sich ja auf seiner Homepage weiterhin "informieren".
19.12.2012 12:42 Uhr - von Norbert
Nur Gold ist Geld
Unabhängig davon ob man Eichelburg nun glaubt oder nicht, Tatsache ist, dass nur Gold echtes Geld. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Gold den Wert behält während das Papiergeld wertlos wird. Wer das Geldsystem mit dem Zins und Zinseszins verstanden hat wird wissen, dass es keine Lösung für die Schuldenkrise gibt. Die steigenden Aktienkurse könnten eventuell der Anfang einer Katastrophenhausse sein, die immer dann entsteht, wenn die Leute in Sachwerte flüchten.
19.12.2012 09:41 Uhr - von Kartell
@Goldpreisdrücker
...aber Eichelburg hat die Transporter, die mit neuen DM-Scheinen beladen bei Nacht mit Blaulicht von den Zentralbanken zu den Geschäftsbanken gefahren sind doch mit eigenen Augen (oder zumindest aus zuverlässiger Insider-Buschtrommel-Quelle) doch selber gesehen. :D
18.12.2012 23:09 Uhr - von Goldpreisdrücker
Das Big Money...
... behauptet Eichelburg schon seit 2007, dass es massiv ins Gold einsteigt. In Wirklichkeit hat er gar keine Ahnung. Woher will dieser Wicht denn wissen, ob das Big Money ins Gold einsteigt? Genauso wie alle anderen Informationen, die Eichelburg angeblich vorliegen, so wie zum Beispiel die genauen Termine der Währungsreformen, die dann immer wieder doch nicht gekommen sind. Also: der Troll geht um auf der Suche nach Goldschafen.
18.12.2012 21:23 Uhr - von Vermögensverwalter
Bewertung
Eichelburg versucht mit Gewalt, der Realität seine Theorie aufzuzwingen. Eine solche Vorgehensweise kann keine brauchbaren Prognosen hervorbringen.
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