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USA droht massive Derivatenkrise
 
04.08.2010

USA droht massive Derivatenkrise Gold, Silber und Agrarrohstoffe sind die Antwort für Investoren

Von Erwin J. Frasl und Wolfgang Thomas Walter
Der Goldpreis legt nach einer kontinuierlichen Aufwärtsbewegung eine Atempause ein. Biallo.at sprach mit dem Goldexperten und Investor von hartgeld.com, Walter K. Eichelburg, über die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten und die Folgen für den Goldmarkt.
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Für Dipl. Ing. Walter K. Eichelburg ist die USA noch lange nicht über dem Berg
Biallo.at: Herr Eichelburg, der Euro hat sich nach den Tiefstständen wieder erholt – der Goldpreis tritt derzeit auf der Stelle. Ist das nur eine kurze Atempause auf dem Weg nach oben oder sollen Anleger jetzt Kasse machen und bei einem spürbar gesunkenen Goldpreis wieder einsteigen?


Walter K. Eichelburg:
Der Euro hat sich "erholt", kann man schon sagen, weil es jetzt wieder gegen den US-Dollar losgeht. Neuesten Meldungen zu Folge braut sich dort eine neue Derivatenkrise zusammen, besonders um die CMBS, also gebündelte Kredite von Gewerbeimmobilien. Dort gibt es derzeit massive Kreditausfälle. Dies wird auch nach Europa überschwappen. Die Fed will diese Derivate garantieren, also muss es sehr ernst sein, ein Monster-Gelddruck-Programm ist in Vorbereitung. Daher musste auch der Goldpreis mit allen Mitteln gedrückt werden, damit nicht ins Gold geflüchtet wird.

Biallo.at: Was ist Ihre pessimistische Einschätzung des Goldpreises zum Jahresende?

Eichelburg: Unter 1.000 Dollar/oz wird man den Goldpreis kaum drücken können, vermutlich nicht einmal unter 1.100 Dollar. Das sollte also die Untergrenze sein.

Biallo.at: Und wie sieht Ihre optimistischste Einschätzung des Goldpreises bis zum Jahresende aus?

Eichelburg: Optimistisch? Für die Goldbesitzer schon, wenn der Systemcrash kommt, gibt es kein Limit nach oben, 10.000 Dollar ist dann das Minimum. Wenn es den Euro zerreist, was wahrscheinlich ist, ebenfalls.

Biallo.at: Viele Anleger suchen nach Alternativen für traditionelle Anlagen: Sind Rohstoffe wie Silber, Aluminium, Kupfer und Zink hier attraktiv?

Eichelburg: Wesentlich ist, dass man aus dem Finanzsystem und allen seinen Anlagen heraus muss. Am Besten sind Gold und Silber, Industrierohstoffe hängen von der Weltkonjunktur ab. Wenn diese in die Depression geht, werden die Preise sinken. Besser dürften Agrarrohstoffe sein, denn man muss ja essen.

Biallo.at: Was halten Sie angesichts wachsender Weltbevölkerung zahlreicher Naturkatastrophen von Investments in agrarische Rohstoffe?

Eichelburg: Vor einigen Jahren sagte Marc Faber, dass Agrarrohstoffe auf einem 200-Jahre- Tief sind. Davon sind wird inzwischen noch nicht weit entfernt. Ja, Agrarrohstoffe und deren Produktionsmittel (Bauernhöfe) sind interessant, aber wenn es geht nur im eigenen Land. Denn die Globalisierung und die Importe werden enden.

Zur Person Walter K. Eichelburg

Diplomingenieur Eichelburg ist Informatiker und Investor in Wien. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Investment- und Geldfragen. Er ist Autor zahlreicher Artikel auf dem Finanz- und IT-Sektor.

Seine Gold-Website www.hartgeld.com wurde 2006 gegründet und ist nach eigenen Angaben derzeit das meistgelesene Gold- und Krisen-Webportal im deutschsprachigen Raum. Es befasst sich umfassend mit allen Aspekten der Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2007 sowie mit der Geldanlage in Gold/Silber. Hartgeld.com ist ein „News-Aggregator“, der alle wesentlichen Meldungen zu diesem Themenkreis für den Leser leicht auffindbar macht. Das produziert über zwei Millionen Zugriffe pro Monat allein auf die Homepage. Hartgeld.com wird von Walter K. Eichelburg über seine Hartgeld GmbH mit Sitz in Wien betrieben.

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