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Unternehmensanleihen
 
03.07.2013

Unternehmensanleihen Fall Alpine zeigt, wo die Gefahren lauern

Von Erwin J. Frasl
Unternehmensanleihen sind eine feine Sache – allerdings nur dann, wenn man als Anleger sein Geld am Ende der Laufzeit wieder zurück erhält. Und das ist nicht immer der Fall.
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Erwin J. Frasl, Herausgeber Biallo.at
Und so zittern jetzt auch Anleger, die Geld in Unternehmensanleihen der Alpine Holding investiert haben, wie viel Geld sie von der insolventen Alpine Holding zurück erhalten werden.

Anleihen gelten bei so manchem Anleger schlicht als Langeweiler, aber das ist ein Irrtum. Denn Anleihen sind Wertpapiere, das heißt, es handelt sich um Risikopapiere. Und je höher der Ertrag derartiger Unternehmensanleihen ist, desto höher ist in der Regel auch das Risiko. Das trifft jetzt die Inhaber von Alpine-Anleihen mit voller Härte.

Unternehmensanleihen gegen Niedrigzins

Gerade in Zeiten extrem niedriger Sparzinsen suchen Anleger u.a. in Unternehmensanleihen eine Alternative zu den mageren Zinsen von Spareinlagen. Zudem hoffen Anleihezeichner auch auf eine steigende Nachfrage nach Unternehmensanleihen, die zu Kursgewinnen führt. Aber ein Anleihekäufer trägt auch das Risiko, dass ein Unternehmen am Ende der Laufzeit den Nennwert der Anleihe nicht zurückzahlen kann. Daher sollten sich Anleger von hohen Zinssätzen von Anleihen nicht blenden lassen und auch die Risiken von Anleihen schon vor dem Kauf gründlich abwägen:

  • Je höher der Zinssatz einer Anleihe, umso schlechter wird oft die Bonität des Unternehmens eingeschätzt, das sich mit Anleihen Geld beschafft.
     
  • Kursschwankungen während der Laufzeit können zudem bei einem vorzeitigen Verkauf zu schmerzlichen Verlusten führen.
     
  • Bei kleinen Anlagebeträgen zehren zudem die Kauf- und Verwahrungsspesen einer Anleihe oft deren Ertrag auf.
     
  • Und denken Sie vor allem daran: Wenn das emittierende Unternehmen zahlungsunfähig wird, verlieren Sie Ihr Geld.
     
  • Die oftmals angepriesenen Kapitalgarantien wiegeln zwar so manchen Anleger in Sicherheit, aber diese Kapitalgarantien gelten nur am Ende der Laufzeit einer Unternehmensanleihe. Bei einem Verkauf der Anleihe während der Laufzeit erhalten Sie den Kurswert - das kann für Sie durchaus zu massiven zu Verlusten führen. Und besonders bitter wird es dann, wenn der Garantiegeber einer Anleihe insolvent wird und seine Garantiezusage nicht mehr halten kann. Daher ist die Bonität eines Unternehmens bzw. des Garantiegebers einer Anleihe für Anleger ganz entscheidend. Achten Sie daher besonders genau auf das Rating des Unternehmens, das eine Anleihe begibt bzw. auf das Rating des Garantiegebers.
     
  • Bei Unternehmen ohne Rating haben Sie keinen Hinweis darauf, wie die wirtschaftliche Situation und Aussicht des Unternehmens einzuschätzen ist. Sie sollten selbst anhand von Bilanzen, Auftragssituation und Marktumfeld in der Lage sein abzuwägen, ob das Verhältnis der Zinsen einer Anleihe zum Risiko stimmt.
     
  • Und auch bei Unternehmen mit einem zufriedenstellenden Rating sind Sie vor bösen Überraschungen, bis hin zur Pleite, nicht gefeit.
     
  • Prüfen Sie vor allem bei kleinen Anlagebeträgen wie sehr die Kosten des Wertpapierkaufs und die Verwahrungsspesen den Gesamtertrag einer Anleihe schmälern - unter Umständen liegt der Ertrag der Anleihe sogar unter dem Zinsertrag einer Festgeldanlage (siehe Geldanlage-Vergleich von Biallo.at).
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