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Sechs Mal Eichelburg
 
27.11.2013

Sechs Mal Eichelburg Es ist dringend Zeit zum Umstieg von Aktien auf Gold

Von Wolfgang Thomas Walter
Strafgebühren für den Notgroschen? Bevorstehender Crash an den Aktienmärken? Niedrigzinsen um jeden Preis? Und was wird aus Silber und Gold 2014? Wir haben Investor Walter K. Eichelburg gefragt.
Sechs Mal Eichelburg Es ist dringend Zeit zum Umstieg von Aktien auf Gold Finanzportal Biallo.at
Walter K. Eichelburg, hartgeld.com
Biallo.at: Nach wie vor kommt zu wenig billiges Notenbankgeld in der Realwirtschaft an. ziehen Notenbank-Chef Mario Draghi und seine Ratsmitglieder die Option eines Strafzinses für Geld, das die Banken über Nacht bei der EZB parken? Investitionen und Konsum um jeden Preis also?

Walter K. Eichelburg: Das ist je nach Land unterschiedlich. In der deutschen Bildzeitung war gerade ein Artikel, wie man ein Haus ohne Eigenkapital kauft. Auch in Österreich wird mit Kredit an die Konsumenten herumgeworfen. In den Südstaaten Europas sind die Banken wegen der massenhaften Kreditausfälle sehr vorsichtig geworden. Das würgt dort die Wirtschaft ab.

Biallo.at: Vor allem in den USA und in Deutschland jagen die Aktienmärkte von einem Rekordniveau zum nächsten. Selbst die Schweizer Börse hat kräftig zugelegt. Wann ist Schluss mit der Hausse und wo liegen die Risiken?

Eichelburg: Das billige Geld der Zentralbanken geht über Banken und Hedge Fonds derzeit sehr stark in Aktien- und Bondmärkte. Das treibt die Kurse im Wesentlichen. Jede Aktienblase dieser Art platzt einmal, wir dürften kurz davor sein. Das Kennzeichen dafür ist, dass das "Margin Debt", also die Kredite zum Aktienkauf derzeit ein All-Time-High erreicht haben. Sobald der Goldpreis nicht mehr unten gehalten werden kann, bricht alles zusammen, auch die Börsen. Es ist dringend Zeit zum Umstieg von Aktien auf Gold.

Biallo.at: Laut einer Umfrage der Erste Bank wollen Herr und Frau Österreicher mehr Geld als bisher zur Seite legen. Dabei gilt längst: Wer Geld bunkert, gilt als verdächtig. Erst wird Main-Street zur Kasse gebeten sich verzockende Banken zu retten. Jetzt drohen Leuten, die Geld sparen, auch noch Strafgebühren. Wo soll das enden?

Eichelburg: Das mit den Strafzinsen oder der zehn Prozent Enteignung des IWF ist nur Propaganda, um den Sparern die wirkliche Enteignung bei der bald kommenden Währungsreform "schmackhafter" zu machen. Man möchte die Aufstände der betrogenen Sparer in Grenzen halten. Deswegen möchte man das laut Insider-Informationen auch in den Wintermonaten durchziehen, da man hofft, dass in der Kälte weniger Menschen auf die Strasse gehen.
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Biallo.at: Etwa 7,25 Millionen Menschen in Deutschland brauchen mittlerweile Hilfe vom Staat für das tägliche Leben. Wie hoch sind hier die waren Zahlen in Österreich?

Eichelburg: Dafür bin ich kein Experte. Aber die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen dürften mindestens drei mal so hoch sein, wie offiziell angegeben. Die Arbeitslosen werden in Langzeitstudenten, Frühpensionisten oder Sozialhilfeempfängern versteckt. In der ganzen westlichen Welt steigt die Mittelschicht gerade ab. Noch kann der Staat solche Fälle unterstützen, wie lange noch? Der neue niederländische König hat vor einiger Zeit verkündet, dass der Wohlfahrtsstaat bald ein Ende haben wird. Das wird nach der Währungsreform sein, wenn sich auch die Staaten nicht mehr weiter verschulden können.

Biallo.at: Das Jahr 2013 verlief für Silber nicht gerade glänzend. In den ersten zehn Monaten verlor das mit großem Abstand günstigste Edelmetall mehr als 25 Prozent an Wert. Silbermünzen waren dennoch gefragt wie nie. Mausert sich Silber 2014 zum alten Gold?

Eichelburg: Die Preise sowohl für Gold als auch Silber werden seit April 2013 massiv gedrückt. Man möchte die Gold- und Silberbäume noch einmal kräftig schütteln und das herunterfallende Metall an die Insider und an China verteilen. Wer weiss, was kommt, kauft weiter Gold und Silber. Trotz aller Preisdrückungen hat sich der Silberpreis in den letzten 10 Jahren trotzdem verdreifacht. Silber wird in Zukunft das beste Investment sein, noch besser als Gold.

Biallo.at: Investoren und Unternehmen der Goldminen-Branche haben es in den letzten Jahren schmerzhaft erfahren müssen, was Inflation bedeutet. Vor allem die Kostenseite bei den Goldminen-Gesellschaften. Sie die außer Kontrolle geratenen Gesamtkosten der Gold-Förderung der Vorreiter einer historischen Kosten-Inflation?

Eichelburg: Auch die Aktienkurse der Gold- und Silberminen wurden zusammen mit den Metallpreisen gedrückt, damit die Insider aus der Finanzwelt billig einsteigen können. So wurde etwa vor einigen Tagen bekannt, dass George Soros massiv in diese Aktien eingestiegen ist. Wenn diese Preisdrückerei noch weiter anhält, werden viele Minen finanziell untergehen. Zur Frage: selbstverständlich ist die reale Inflation viel höher als offiziell angegeben - nicht nur bei den Minen.
Leserkommentare
30.11.2013 17:36 Uhr - von Nicknick
Risiko
Vielleicht sollte man doch noch schnell Gold kaufe. Oder ist es schon zu riskant?
30.11.2013 07:38 Uhr - von Helmut Aue
Gesetzmäßigkeiten
Warum wurden die Maastricht-Kriterien gegen erhebliche Widerstände (Verschuldungs- und Neuverschuldungslimitierungen, keine Haftungsübernahme für überschuldete Staaten usw) von BK Kohl und FM Waigel betrieben und durchgesetzt? Um die S t a b i l i t ä t des Euros zu gewährleisten. Alles, alles wurde gebrochen, in Deutshland von SPD-Schröder und Eichel. Ein klarer Beweis, dass es nicht unerheblich ist, wer regiert. Zu den Eichlburg - Spöttern und Verächtern ist zu sagen: Seine Ankündigungen wären schon lange Realität geworden, wenn sich die Mächtigen nicht über alle Regeln selbst hinweg gestzt hätten. Größenwahnsinnig logen und täuschten die Mächtigen, Papandreou, Trichet, Draghi, Schröder, Eichel,Chirac, usw. und tun es weiter. Das ist inzwischen so offensichtlich, dass man das selbst ohne Herrn Eichelburg erkennen müsste bei rationaler Betrachtung. Gold und Silber sind dabei ein unbedeutendes Nebenprodukt.
29.11.2013 15:35 Uhr - von Franz Ferdinand
Analytiker
Ich denke, Eichelburg ist nicht deswegen so verhasst weil er falsche Prognosen abgibt, sondern weil er sich schlauer fühlt als seine (von ihm Großteils für dumm gehaltenen) Mitmenschen und dies in jedem seiner Interviews erneut überdeutlich zum Ausdruck bringt.
29.11.2013 11:50 Uhr - von Goldpreisdrücker
Gold und Silber haben keine Vortele
Gold und Silber haben nicht unbedingt die hier weiter unten erwähnten Vorteile: Falls dann doch mal der Tag X kommen sollte, dann wird die nächste Währung mit Sicherheit digital sein und die Anfälligkeiten und Kinderkrankheiten bisheriger Währungen nicht mehr in sich bergen. Dann wird es vielleicht einen fixen Goldpreis geben zu dem man handeln darf, falls Gold dann überhaupt noch eine Rolle spielt, eventuell wird der Goldpreis dann sehr niedrig sein, schon allein, weil nach dem Reset das System die nächsten 100 Jahre laufen sollte. Der Goldpreis wird auch nicht in den Himmel schiessen, wenn es zu einem desflationären Crash kommt, in der Hyperinflation besteht dann nicht geügend Liquidität auf der Kontrahentenseite und ein hoher Goldpreis nützt nichts. Kurz und gut, in Eichelburgs Weltuntergangswahnvorstellungen ist Gold das Allheilmittel, meiner Meinung nach, wird Gold kein zuverlässiger Wertspeicher sein. Dieses Risiko muss jeder abschätzen, also gilt wieder einmal: Absicherung in Gold ist wichtig, aber nur zu einem Anteil. Wer all-in ist, wird enteignet als Goldbesitzer.
29.11.2013 07:58 Uhr - von Walter
Gold und Silber haben einen entscheidenden Vorteil
Im Gegensatz zu "Wertpapieren" liegt das Gold und Silber physikalisch greifbar, ohne dass der Staat oder eine Bank irgendwelchen Zugriff darauf haben. Ob der Kurs nun etwas sinkt oder steigt, ist im Prinzip irrelevant, solange man das EM nicht zu Geld machen muss. Erst am Tag X, wenn man das EM abstoßen möchte, zählt die Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufspreis. Die Kursentwicklung dazwischen ist irrelevant. Ganz abgesehen davon ist EM ein Langzeit-Invest und kein Spekulationsobjekt für kurzfristige "Gewinne" oder Kurswetten und so Zeugs. Für solche Investment´s bieten sich natürlich die Aktien etc. an. Es steht ja jedem frei, sein Geld in sochel Papierwerte zu investieren, keiner wird gezwungen, EM zu kaufen, das ist alles freiwillig! Ich habe jedenfalls ein besseres Gefühl, echte Werte zu besitzen, als ein Versprechen von irgendwelchen Banken/Versicherungen/Aktienbörsen die, wenns gut geht, funktiionieren, wenns schlecht geht, gar nix mehr wert sind. Daher ist EM (nur in physischer Form) als Sicherheit unverzichtbar.
29.11.2013 07:44 Uhr - von Sabine
ohne Betreff
Was offenbar viele Menschen (noch) nicht verstanden haben: Diejenigen, die ihr Papier in Geld umgetauscht haben, machen das doch nicht wegen eines kurzfristigen (~ 3 Jahre) Buchgewinns. Sondern zur Sicherung ihrer Ersparnisse, ihrer Lebensleistung für sich und ihre Nachkommen (<10 Jahre). Was nützt aber in 10 Jahren ein bedruckter Bauwollzettel, der bereits heute kein gesetzliches Zahlungsmittel mit Annahmezwang darstellt? Zumal dieser Kunstgegenstand mit Copyright-Symbol ständigem Wertverfall (Inflation) unterworfen ist, weil beliebig vermehrbar. Und genau das hat Herr Draghi von Goldman Sachs ... ähm..ich meine der EZB, als oberster Hüter der Geldwertstabilität [sic!] angekündigt: Unbegrenzt Euro drucken.
28.11.2013 20:35 Uhr - von birdracoon
der waldi...
Kommt mir vor wie ein meteorologe der jeden tag behauptet morgen hagelt es. Irgendwann wird das auch der fall sein, aber ich würde deshalb trotzdem nicht sagen, dass er einen guten job macht.
28.11.2013 19:07 Uhr - von Springfield
Endspiel
Die Elite zockt so lange weiter, wie es geht. So schnell wie heute konnte man noch nie Geld "drucken". Also versucht man essolange, wie es geht. Die österreichische Schule der Volkswirtschaft wusste am besten, wo das enden muss! Der war nur noch nicht bekannt, was heutige Hochfrequenzcomputer und die Algorithmus-Technik vollbringen Bald werden wir es wissen, spätestens, wenn Reich alls besitzt und Fleissig verhungert ist.
28.11.2013 07:47 Uhr - von Goldpreisdrücker
Ohne Betreff
Immer steht alles kurz vor dem Crash und das nun schon seit einigen Jahren, jetzt werden sogar schon die Minenaktien gedrückt und Eichelburg weiss das natürlich. Aber nur weil das in die Argumentation dieses "Experten" passt, nur wird sich die Realität nicht daran halten. Es zeigt sich, dass die Goldschafe gerade enteignet werden und die Rettungsboote absaufen, aber immer schön drin sitzen bleiben und lächeln dabei, schliesslich sind ja alle anderen die Schafe.
27.11.2013 22:34 Uhr - von Rainhard Wiesinger
Es ist geradezu unglaublich:
Eichelburg hat über Jahre nichts zu bieten als Lügen über angeblich bevorstehemde Währungsreformen und Goldpreisausbrüche. Er hat seiner Klientel das Geld aus Tasche gezogen, um ihr bei seinen sogenannten Seminaren Anlagetipps zu geben deren Verluste dermaßen desaströs sind, dass die vom IWF vorgeschlagenen 10% Abgabe regelrechte peanuts sind. Und nun verhöhnt er auf seiner homepage all jene, die ihn mit seinen größenwahnsinnigen Lügen konfrontieren. Buh und Pfui kann man da nur sagen!!!!!
27.11.2013 17:04 Uhr - von Mike1982
Drück den Daumen
Da alle so sehr auf ihm rumhacken, würde ich dem "Experten" Eichelburg durchaus wünschen, dass er zumindest mal einen Glückstreffer landet mit seinen Prognosen.
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