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Rohstoffe
 
28.01.2013

Rohstoffe Platin und Silber laufen Gold den Rang ab

Von Susanne Kritzer
Wenn Anleger wieder Mut fassen und risikobereiter veranlagen, dann profitiert Silber davon. Während sich der Goldpreis derzeit in einer engen Handelsspanne seitwärts bewegt, macht Silber durch seine Stärke auf sich aufmerksam.
Rohstoffe Platin und Silber laufen Gold den Rang ab

Gold ist ein Wert, der vor allem in unsicheren Börsenphasen stark nachgefragt ist. Während die wichtigen Aktienmärkte nun in der Nähe ihrer Jahreshochs tendieren und die Volatilität etwa an der Wall Street sich auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2007 befindet, wiegen sich viele Anleger in Sicherheit und schichten in Kapital von Gold in risikobehaftetere Vermögenswerte um. Dann profitiert Silber davon.

Silber wird häufig industriell genutzt und kann somit von einer möglichen konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft profitieren.

Silber und Platin auf Höhenflug

Die wachsende Risikobereitschaft beflügelt nicht nur Silber - auch die Preisentwicklung der Platingruppenmetalle (PGMs) entwickelt sich positiv. Das Platin, das zu 38 Prozent in der Automobil- und zu 31 Prozent in der Schmuckbranche Verwendung findet, verteuerte sich seit Jahresbeginn um 9,9 Prozent auf 1.694 US-Dollar je Unze.

Das Palladium, dessen Jahresproduktion zu 71 Prozent in die Katalysatorherstellung geht, verteuerte sich um 3 Prozent. Silber legte seit Jahresbeginn um 6,6 Prozent zu, während das Gold lediglich 0,9 Prozent an Wert gewann.

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Kürzlich meldete das US-Münzprägeamt eine erheblich stärkere Nachfrage der Silbermünzen in den USA. Demnach seien seit Jahresbeginn bereits etwas mehr als sechs Millionen American-Eagle-Silberbullionmünzen verkauft worden. Das sei der dritthöchste Umsatz seit dem die Münzen im Jahr 1986 erstmals in Serie verkauft wurden. Eine Folge davon ist, dass diese Münzen beim Münzprägeamt nun ausverkauft sind …

Silber-Engpass versus reduzierter Gold-Nachfrage

Im Vergleich dazu sank die Nachfrage nach Goldmünzen in der vorvergangenen Woche auf 32.500 Stück von 54.000 Stück in der Woche zuvor.

Gründe dafür dürfte auch Indien – ein Land, dessen Anleger und Käufer traditionell besonders gerne in Gold investieren - geliefert haben. Zum Abbau des rekordhohen Leistungsbilanzdefizits erhöhte die indische Regierung die Steuern auf Gold- und Platinimporte von davor vier auf nunmehr sechs Prozent. Volkswirte und Marktbeobachter hatten die Steuererhöhung erst etwa einen Monat später, gegen Ende Februar, erwartet. Ebenfalls belastend für die internationale Goldnachfrage, wirkte sich die erst im März des vergangenen Jahres erhöhte Steuer auf Goldimporte von zwei auf vier Prozent aus. Insgesamt reduzierten sich damit die indischen Goldimporte im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 25 Prozent.

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