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Österreichs magere Pensionen
 
20.11.2010

Österreichs magere Pensionen 72 Prozent haben Angst vor Altersarmut

Von Michael Andreas
Die jährlichen Pensionserhöhungen fallen für mittlere Pensionen von Jahr zu Jahr geringer aus, für hohe Pensionen gibt es überhaupt keinen Ausgleich für die Geldentwertung. Das schürt Angst - vor einem Abgleiten in die Altersarmut.
„Die jährlichen Pensionserhöhungen fallen vor allem für mittlere Pensionen von Jahr zu Jahr geringer aus. Obendrein steigt die Geldentwertung. Befürchten Sie ein allmähliches Abrutschen in die Altersarmut?“


So hatte Biallo.at jüngst die Sorgen der Österreicher zum Thema Pensionen erkundet. Das aktuelle Ergebnis ist klar und deutlich: 71,71 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten ein Abrutschen in die Altersarmut.

Wie auch das jüngste Ergebnis der Pensionsverhandlungen der SPÖ-ÖVP-Regierung mit den Seniorenvertretern Karl Blecha (Pensionistenverband Österreich der SPÖ) und Andreas Khol (Seniorenbund der ÖVP) zeigt, erhalten Pensionisten mit Altersbezügen ab 2000 Euro brutto Pensionserhöhungen, die geringer sind als die Geldentwertung und Pensionisten mit Altersbezügen ab 2310 Euro erhalten überhaupt keinen Ausgleich für die Geldentwertung. Für beide Gruppen von Pensionisten sinkt damit der reale Wert ihrer Pensionen.

Kein Wunder, daß viele Menschen angesichts dieser Entwicklung Sorge vor einem Abgleiten in Altersarmut haben. 24,57 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten ein Abrutschen in Altersarmut innerhalb der nächsten zwei Jahre. 47,14 Prozent befürchten eine derartige Entwicklung innerhalb der kommenden fünf Jahre. Nur 22,86 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage „Frasl fragt“ haben keine Angst vor einem Abgleiten in Altersarmut. 5,43 Prozent antworteten auf die Frage schlicht mit „Weiß nicht“.

Fazit: Da die Geldentwertung bei den jährlichen Pensionsanpassung nicht allen Pensionisten abgegolten wird, ist die Angst vor einem Abrutschen in Altersarmut mittlerweile beträchtlich.

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