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23.09.2010

Jetzt investieren Gold statt Minizinsen

Von Wolfgang Thomas Walter
Gold auf dem Sprung zu 1.300 USD. Ob Münzen, Barren, Aktien oder Fonds - Investments in das gelbe Edelmetall haben gerade jetzt glänzende Aussichten.
Seit den 80er-Jahren erhebt die GfK Austria, welche Anlageformen für die Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre - unabhängig von der Nutzung - am interessantesten sind. Jährlich werden dazu 20.000 persönliche Interviews durchgeführt, die Auswertung erfolgt quartalsweise.

Das Sicherheitsdenken überwiegt grundsätzlich bei der Geldanlage. Bei den Österreichern gilt im Zusammenhang mit Sparen generell: „Absicherung geht vor Risiko“. Gerade in turbulenten Zeiten auf den Kapitalmärkten sind konservative Sparformen auf dem Vormarsch.

Unattraktiven Zinsen bei Sparbüchern beeinträchtigen Beliebtheit

Eine Renaissance feiert seit Anfang des Jahrtausends das Sparbuch. Im 1. Quartal 2010 hält es zwar die Pole-Position in der Beliebtheit der Österreicher (49 Prozent), verliert aber relativ im Vergleich zum Bausparvertrag. Die Gründe dafür liegen für Alexander Zeh, Finanzmarktforscher bei der GfK, klar auf der Hand: „Die Unsicherheit der letzten Monate in breiten Teilen der Bevölkerung wird zwar tendenziell weniger, ist jedoch noch deutlich vorhanden. Man vertraut einerseits dem, was man kennt und möchte gleichzeitig sein Geld nicht zu lange binden.“ Waren es im Jahr 2000 nur 15 Prozent, die das Sparbuch interessant fanden, so sind es jetzt beachtliche 49 Prozent - es waren aber schon einmal 52 Prozent gegen Ende des letzten Jahres. Das Sparbuch hat sich in den letzten acht Jahren in der Beliebtheit fast vervierfacht, die Österreicher parken ihr Geld am täglich fälligen Sparbuch. „Es zeigt sich jedoch erstmals ein Trend weg vom Sparbuch. Ein Grund dafür sicherlich die unattraktiven Zinsen.“ kommentiert Zeh.

Bausparer feiert Comeback

Konnte der bei den Österreichern sehr beliebte Bausparvertrag bis dato von der Krise nicht wirklich gewinnen, so zeigt sich seit Mitte 2009 ein eindrucksvolles Comeback. Die Attraktivität steigert sich weiter. Mittlerweile sind es wieder 47 Prozent der Bevölkerung, die dieses Traditionsprodukt interessant finden.

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Wertpapiere - stabil auf niedrigem Niveau

Das Interesse an Anlage in Wertpapiere ging in den letzten Quartalen zurück. So erreichen Investmentfonds niedrige Werte im 9-Jahres-Vergleich (acht Prozent) und bestätigen damit die Erwartungen. Auch das Interesse an Aktien erholt sich kaum, lediglich acht Prozent finden Aktien in den ersten Monaten besonders interessant.

Auch klassische Versicherungsprodukte können von dem Bedürfnis nach Sicherheit bis dato kaum profitieren: Die Pensionsvorsorge mit staatlicher Förderung liegt bei 15 Prozent, die klassische Lebensversicherung pendelt knapp unter 20 Prozent (aktuell 19 Prozent).

Interesse an Gold steigt rasant

Auf der anderen Seite nimmt das Interesse an der Veranlagung in Gold wieder deutlich zu: Waren es 2007 nur sieben Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, die die Veranlagung in Gold interessant fanden, so sind es jetzt mehr als doppelt so viele - beachtliche 16 Prozent!

Die Rangliste der beliebtesten Sparformen lautet daher wie folgt:

  • Sparbuch (49 Prozent)
  • Bausparvertrag (47 Prozent),
  • Eigentumswohnung/Haus (27 Prozent),
  • Grundstücke (24 Prozent),
  • Lebensversicherung (19 Prozent) und,
  • Pensionsvorsorge mit staatlicher Prämie (15 Prozent).
Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
21.04.2010 00:45 Uhr - von fischxicht
Interessante Auflistung am Ende
Wenn Gold 16% hat, warum ist es dann nich in der Auflistung vor Pensionsvorsorge mit staatlicher Prämie (15 Prozent) gelistet? Die Leute finden Gold jetzt schon interessanter als staatlich gestützte Pensionsvorsorgen und bald auch als Lebensversicherungen, Immobilien,... Wehe wenn die Masse aufwacht!
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