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Inflation und Steuer greifen Ersparnisse an
 
20.01.2010

Inflation und Steuer greifen Ersparnisse an Gehören Sie noch zu den Gewinnern?

Von Erwin J. Frasl
Bei besonders niedrigen Zinssätzen schmälern Kapitalertragsteuer und Inflation Kapital und Ertrag der Ersparnisse. Da macht es Sinn, die Verzinsung der eigenen Konten besonders oft zu überprüfen.

Unser Geld verlangt ständig unsere Aufmerksamkeit. Das zeigt sich ganz besonders, wenn es um die Geldentwertung geht, die unser Kapital angreift. Aber auch die Kapitalertragsteuer (KESt) von 25 Prozent, die zwar nur auf die Zinserträge anfällt, spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Denken wir einfach an das vergangene Jahr.

Erfreulicherweise betrug die Geldentwertung 2009 nur 0,5 Prozent, wie uns in den vergangenen Tagen die Statistik Austria informierte. Im Dezember allerdings war die Inflation im Vergleich dazu doppelt so hoch, das heißt, 1,0 Prozent. Und in diesem Jahr wird sie durchaus über das Niveau von 2009 steigen, wie uns die Wirtschaftsforscher prophezeien.

Damit müssen Sparer besonders sorgsam auf die Verzinsung ihrer Konten achten. Bei einer Inflation von 0,5 Prozent und Abzug der Kapitalertragsteuer bildet eine Verzinsung von 0,75 Prozent die magische Grenze, die beim Sparen Gewinner von Verlierern trennt. Wenn Sie Konten haben, deren Verzinsung weniger als 0,75 Prozent beträgt, dann schmälert die Kombination von Inflation und Kapitalertragsteuer bereits ihr Kapital. Der Geldanlage-Vergleich von Biallo.at zeigt Ihnen ganz einfach, ob Sie sich mit Ihren Konten hoffentlich bei den Gewinnern einreihen dürfen.

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Um das ersparte Kapital nicht nur zu schonen, sondern auch in Zeiten niedriger Nominalzinsen auch einen passablen Ertrag damit zu erzielen, gilt es, die Nischen mit den besten Zinssätzen zu nützen. Den Überblick dazu bekommen Sie ja Tag für Tag mit dem Geldanlage-Vergleich von Biallo.at. So können mobile Sparer aktuell ein attraktives Angebot der Denizbank nützen, die für täglich fällige Gelder derzeit 2,1 Prozent Zinsen pro Jahr bietet und damit das Spitzenfeld der besten Zinsen anführt.

Und in wenigen Tagen können Anleger ein neues Angebot der Porsche Bank in Salzburg nützen, die Online-Sparern ab Februar die Möglichkeit bietet, ihr Geld auch auf Konten mit drei Monaten, sechs Monaten oder zwölf Monaten Laufzeit zu parken, und das mit durchaus attraktiven Zinsen. Immerhin zahlt die Porsche Bank Anlegern, die zumindest 5.000 Euro anlegen, für drei Monate Bindung 1,9 Prozent Zinsen pro Jahr, für sechs Monate gibt es 2,0 Prozent p. a. und für ein ganzes Jahr zahlt die Porsche Bank sogar 2,3 Prozent Zinsen. Da bleibt nach Abzug der Inflationsrate und der unvermeidlichen Kapitalertragsteuer noch ein erfreulicher Zinsertrag übrig. Schön für alle, die das nutzen wollen.

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