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Gold und Goldmünzen
 
28.08.2013

Gold und Goldmünzen Tipps für Einsteiger

Von Günter Hansal
Die Finanzkrise hat Edelmetalle in den letzten Jahren bei vielen Anlegern zum Renner gemacht. Einsteiger bei Gold sollten allerdings einige wichtige Spielregeln beachten.
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Gold - Infestment mit Risiko

Gold ist kein Wundermittel und bringt keine Verzinsung. Erträge werden aus Kurssteigerungen erzielt. Berücksichtigt werden muss, dass auch der Dollar den Goldpreis beeinflusst.

Der Gold-Markt bietet zwei Möglichkeiten, physisches Gold zu kaufen:

Anlagegold: Kaufmotivation sind der Preis und der Sicherheitsgedanke.

Gedenkmünzen, Medaillen etc.:
Die Stücke sind für Sammler gedacht. Der Kaufpreis liegt im Regelfall weit über dem Metallwert – nur bedingt als Anlage geeignet.

Gold - Münzen oder Barren?: Goldmünzen sollten einen hohen Bekanntheitsgrad aufweisen und aus einer bekannten Prägestätte kommen. Auch bei Goldbarren ist die Herkunft von Bedeutung, sie sollten von einem renommierten Erzeuger kommen und dem London good delivery-Standard entsprechen. Kleine Goldbarren („Ziergoldbarren“ als Geschenke), sind aufgrund des hohen Grammpreises nur bedingt als Anlageform geeignet.

Gold - National oder International? Für den Goldinteressenten gibt es zwei Möglichkeiten oder Richtungen: Die Anlage in nationalem Gold, z.B. Golddukaten, die in Österreich seit 1848 beinahe unverändert hergestellt werden. Golddukaten können fast überall verkauft werden. Möglichkeit zwei ist die Anlage in „internationalem“ Gold: Sämtliche Bullionmünzen samt den Unterteilungen sind weltweit handelbar – zum Beispiel Philharmoniker, Maple Leaf, Nugget etc. Der Philharmoniker deckt sowohl den nationalen als auch internationalen Aspekt ab.

Gold - Reinheitsgrad: Je höher der Reinheitsgrad, desto leichter sind die Stücke handelbar, unabhängig vom Ausgabeland und der Landeswährung.

Gold - die Mischung machts: Je kleiner das Goldstück, desto höher ist der Grammpreis. Je größer das Stück, desto günstiger der Grammpreis. In einer Krise wäre man mit kleinen Stücken besser ausgestattet. Daher ist es ratsam, nicht nur an den momentanen Einkaufspreis zu denken.

Der „Grundpreis“ von Gold, den internationalen Goldpreis. Dieser und der Dollarpreis sind die Berechnungsgrundlage für alle Goldgeschäfte. Von „Super-Sonder-Schnäppchen-Preis“ & „Statt-Preisen“ lässt man besser die Finger.

Gold kaufen beim Händler des Vertrauens: Dort gibt es maßgeschneiderte Beratung. Man kann hingehen und fragen. Der niedergelassene Händler verschwindet nicht von der Bildfläche.

Leserkommentare
01.09.2013 06:14 Uhr - von Bronki
Silbermünzen
Man sollte diem Siberbullions nicht vergessen ! Ich liebe die Silbereagles und Maples sowie die Russischen Georgs die leider sehr selten sind! Mit Silbereagles kann man leichter bezahlen als mit Goldstücken...
30.08.2013 15:29 Uhr - von ziesel
an alex peru
Gold ist für die WR/Hyper danach da ! Ferner kann man Gold jederzeit mit einem Spread von ca. 5 % verkaufen, berhaupt kein Problem. Werbung wird vor allem für den Goldankauf gemacht - warum wohl? Ansonsten interessiert es kaum jemanden, was "Sie so alles mitgemacht haben".
28.08.2013 14:00 Uhr - von alex Peru
verkauf evtl. problematisch
verkauf kann zum problem werden - wer würde denn auf die echtheit der barren, klein oder groß, oder der münzen schon vertrauen? alternativ gibt es die möglichkeit, bei der bank zu kaufen und dort direkt im depot liegenzulassen - dann ist der verkauf weniger umständlich, aber abhängig davon, ob es auch einen käufer gibt - denn die bank verkauft es zwar, kauft es aber nicht unbedingt zurück, sondern plaziert es auf der börse oder sonstwo. man hat also nicht nur das dollar kursrisiko und den eventuellen preisverfall des goldes, sondern auch noch das risiko, dass das gold nicht zu dem erhofften verkaufspreis auch einen kunden findet. im falle einer echten krise, wird die bank möglicherweise nicht öffnen oder gar pleite gehen. nach hause mitnehmen ist keine gute lösung, denn bei verkauf wird man das gold vermutlich auf verlangen des käufers wohl testen lassen müssen, das wiederum noch weitere kosten verursacht. ob der händler um die ecke es dann auch zurück kauft? der muß einem schon sehr vertrauen, und mit welchem abschlag zum aktuellen kurs? wird er denn im falle einer echten krise seinen laden öffnen? im klartext – risiko über risiko und meines erachtens keinesfalls empfehlenswert für den kleinanleger. die großen haben da andere möglichkeiten. habe einiges schon seinerzeit (70ger jahre?) durchgemacht, hatte aber viel glück und einen sehr guten gewinn gemacht.
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