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Geldanlage Edelmetall
 
05.04.2013

Geldanlage Edelmetall Palladium das neue Gold?

Von Max Geißler
Was kommt nach dem Höhenflug von Gold in den letzten Jahren? Viele Experten setzen auf das Edelmetall Palladium.
Geldanlage Edelmetall Palladium das neue Gold? Finanzportal Biallo.at
Welches Edelmetall bringt künftig höhere Renditen?
Seit wir von einer Krise in die nächste stolpern, vertrauen Anleger auf Gold. Das Edelmetall gilt als eiserne Reserve und als besonders inflationssicher. In den vergangenen zehn Jahren stieg der Kurswert auf Dollarbasis um über 400 Prozent! Doch seit Herbst 2011 scheint die Goldralley vorbei. Der Kurs ging von 1.900 US-Dollar je Feinunze auf aktuell 1.590 Dollar zurück. Selbst die jüngste Zypernkrise brachte nur ein kurzes Aufflackern beim Goldwert. Uwe Zimmer, Vorstand der Meridio Vermögensverwaltung in Köln, prophezeite bereits Anfang des Jahres im Interview mit Biallo.de anhaltende Kursverluste: „Das Kursziel läuft in 100er-Schritten nach unten, zunächst bis auf 1.500 Dollar, dann Richtung 1.000 Dollar. Das wird sich über das gesamte Jahr 2013 hinziehen.“

Gründe für den Goldpreisrückgang

Gründe für die Goldverluste gibt es viele. Zum einen ist das Verlustrisiko an den Kapitalmärkten durch das anhaltende Eingreifen der Notenbanken deutlich gesunken. Zudem ist die Angst vor steigenden Inflationsraten aktuell sehr niedrig. Hinzu kommt, dass Großinvestoren wie Fondsgesellschaften und Notenbanken teilweise Gold verkaufen – mit negativen Folgen für den Preis. Denn Gold wird zwar gefördert, aber nicht verbraucht. Der Großteil des geförderten Goldes geht nicht zur Verarbeitung in die Industrie, sondern wird bei Anlegern und in den Tresoren der Notenbanken gelagert. Der steten Zunahme des globalen Goldvorrates müsste eine stete Nachfrage nach dem Edelmetall gegenüberstehen, um den Preis stabil zu halten bzw. ihn steigen zu lassen – das scheint derzeit aber nicht der Fall.

 

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Industrie und Anleger setzen auf Palladium

Anders beim Industrie- und Edelmetall Palladium. Hier steht der industrielle Verbrauch im Vordergrund – und der steigt. „In der Autoindustrie verdrängt das preiswerte Palladium mehr und mehr das bei der Herstellung von Katalysatoren verwendete, teure Platin“, berichtet Finanzexperte Andreas Hauser von der Wiesbadener Vermögensverwaltung HP&P. Außerdem sei die Produktion nicht beliebig erweiterbar, denn Palladium komme nur an wenigen Stellen auf der Erde vor. Der russische Norilsk Konzern sorgt für mehr als 40 Prozent der globalen Palladium-Produktion, Südafrika liefert etwa ein Fünftel, der Rest kommt aus Nordamerika und China. Entscheidend ist die quasi Monopolstellung von Norilsk Nickel. Der russische Konzern hat die Überproduktion von Palladium aus früheren Jahren inzwischen abgebaut und verknappt zusehends das Angebot. Die Russen spekulieren auf neue Preisschübe und damit auf Rekordgewinne. Zimperlich sind sie dabei nicht, das zeigte sich bereits vor zwölf Jahren als der Autoriese Ford durch ungeschickte Bevorratung gezwungen wurde, bis zu 1.000 US Dollar für das Industriemetall Palladium zu zahlen.

Anlagemöglichkeiten

Aktuell liegt der Palladium-Kurs bei 760 Dollar. Aufgrund des Automobilbooms vor allem in den Schwellenländern Asiens dürfte die Nachfrage nach Palladium weiter steigen. Experten halten Kursziele von 1.000 Dollar in naher Zukunft für durchaus realistisch. Anleger, die sich die Kurschancen nicht entgehen lassen wollen, können entweder direkt über Zertifikate auf den Palladium-Preis spekulieren oder das Investment mit Fonds breit streuen.

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