Donnerstag, 02.12.2021 10:00 Uhr
RSS | Inhalt |
Geldanlagen – sicher und rentabel
 
11.02.2013

Serie Geldanlagen – sicher und rentabel Die Immobilie

Von Wolfgang Thomas Walter
Das eigene Haus ist was Solides. So denken nicht nur viele Österreicher. Seitdem sich die Euro-Krise verschärft hat, suchen mehr Sparer ihr Heil in Immobilien. Ohne Risiko?
Geldanlage in der Krise (5) Fallen beim Immobilienkauf Finanzportal Biallo.at
Finanziell geschützt in den eigenen vier Wänden

Immobilienmakler verzeichnen seit vielen Monaten eine deutlich anziehende Nachfrage nach Wohnungen und Häusern. Dabei sind immer mehr Käufer dank historisch noch immer niedriger Finanzierungszinsen sogar bereit, die mittlerweile teils überhöhten Preise in Kauf zu nehmen – auch für Immobilien, die noch vor Jahresfrist kaum an den Mann oder die Frau zu bringen waren.

Gerade aber hier ist Vorsicht geboten: Der Kauf oder Bau einer Immobilie ist ein umfangreicheres Vorhaben, als vielen klar ist. Schon bei der Finanzierung übernehmen sich viele Interessenten; zum Einen suchen sie sich Objekte aus, die ihren finanziellen Rahmen im Grunde sprengen, zum Anderen werden oft – gerade gebrauchte Immobilien mit immensen Folgekosten – quasi überteuert gekauft. Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, sollten hier vor der Kaufentscheidung eventuell anfallende Aufwendungen für Sanierung oder Renovierung einkalkuliert werden.

Lesen Sie auch
Extraspesen oft unterschätzt
Zudem übersehen viele die beim Immobilienerwerb anfallenden Extrakosten. Grunderwerbsteuern, Kosten für Notar und Grundbuch, Maklergebühren, Gutachterkosten und und und. Hier kommen schnell fünfstellige Summen auf die Interessenten zu, die in eine Gesamtfinanzierung vorab eingerechnet werden müssen. Wer beispielsweise eine Wohnung oder ein Haus für 300.000 Euro erwerben möchte, sollte gut 15 Prozent an Extraspesen für eine solide Finanzierung mit einplanen.

Die Lage entscheidet

Eine alte Maklerweisheit besagt – nichts geht über die Lage einer Immobilie. Das sollten Käufer unbedingt in die Kaufentscheidung einbeziehen. Denn noch immer gilt: Nur in den großen Ballungsräumen steigen die Preise nachhaltig, und dort zumeist auch nur in bestimmten Stadtteilen.

Folge:
Gefragte Gegenden sind oft schon „leergekauft“, die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem, Käufer schlagen übereilt zu. Die Immobilienpreise in den großen Metropolen von Salzburg über Klagenfurt bis Wien sind vor allem in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Mittlerweile werden für den Quadratmeter teils 3.000 Euro und mehr bezahlt – Top-Lagen liegen preislich doppelt und dreifach so hoch.

Dagegen herrscht in ländlichen Regionen oder strukturschwachen Gebieten oft das andere Extrem: Hier kann man von der aktuell hohen Immobiliennachfrage meist nicht profitieren, die Preise stagnieren oder fallen gar. Ein späterer Wiederverkauf wird hier meist zu einer regelrechten Herausforderung. Langfristig spricht der demografische Wandel eindeutig dagegen, sein Geld in Immobilien auf dem Land zu stecken.

Fazit:
Wer eine Immobilie erwirbt, weil er selbst darin wohnen möchte, muss sich über die Wertentwicklung wenig Sorgen machen. Wer aber getrieben von der Angst ums Vermögen in Immobilien flüchtet, kann damit genau das Falsche tun. Alternativen fürs Ersparte? Festgelder mit mittleren Laufzeiten mit bis zu drei Prozent Zinsen.

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Code hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Foto: Colourbox.de ID:2737
* Anzeige: Mit Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind Werbelinks. Wenn Sie auf so einen Link klicken, etwas kaufen oder abschließen, erhalten wir eine Provision. Für Sie ergeben sich keine Mehrkosten und Sie unterstützen unsere Arbeit.
Anzeige
Kredit
Nr. Anbieter Zins  
1 zur Bank
3,07 %
zur Bank
2 zur Bank
3,29 %
zur Bank
3 zur Bank
3,90 %
4 zur Bank
4,00 %
5 zur Bank
4,10 %
Laufzeit:36 Monate; Betrag 10.000 Euro
Gesamten Vergleich anzeigen:Kredit
Sparindex
Festgeld
Tagesgeld-Index Österreich
Durchschnittszins, 10.000 Euro
Autokredit
Nr. Anbieter Zins  
1 zur Bank
3,07 %
zur Bank
2 zur Bank
3,29 %
zur Bank
3 zur Bank
3,90 %
4 zur Bank
4,10 %
5 zur Bank
6,58 %
zur Bank
Laufzeit:36 Monate; Betrag 10.000 Euro
Gesamten Vergleich anzeigen:Autokredit
Anzeige
Kolumne
ERWIN J. FRASL

von ERWIN J. FRASL

Geldanlage und Steuersparen

So wehren Sie sich gegen zu geringe Zinserträge

Der Jahresbeginn wird von vielen Sparern traditionell dafür genützt, auf ihren Sparkonten nachzusehen, wie viel an Zinsen sie im vergangenen Jahr für ihre Ersparnisse erhalten haben. Eine meist ernüchternde Angelegenheit.

Kolumne lesen Archiv Kolumne
Girokonto
Nr. Anbieter Dispozinsen  
1 DADAT
6,38 %
zur Bank
2 DKB (Deutsche Kreditbank)
6,58 %
zur Bank
3 N26
8,90 %
zur Bank
Online-Girokonten
Gesamten Vergleich anzeigen:Girokonto
Gastkommentar
Gottfried Urban

von Gottfried Urban

Sammlerobjekte sind schön, aber nicht sicher!

Der sogenannte Anlagenotstand regt zur Kreativität an. Greifbare Dinge wie Weine, Oldtimer, Juwelen können in den Vordergrund rücken. Wie sieht es damit aus?

» Gastkommentar lesen
» Archiv Gastkommentar
Anzeige
.
© 2021 Biallo & Team GmbH - - Impressum - Datenschutz