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Europäische Zentralbank (EZB)
 
13.01.2014

Europäische Zentralbank (EZB) Neues Jahr - alte Strategie

Von Peter Lindemann
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, rasselt auch 2014 verbal kräftig mit den Säbeln. Mit Erfolg?
Europäische Zentralbank (EZB) Neues Jahr - alte Strategie
Mario Draghi, EZB-Notenbankpräsidenten
„Wir sind entschlossen, unsere sehr wachstumsfördernde Politik fortzuführen und weitere entschiedene Maßnahmen zu ergreifen, falls das erforderlich sein sollte", sagte Draghi auf der ersten turnusmäßigen Sitzung des EZB-Rats im neuen Jahr. Der Notenbank-Chef beließ es vorerst aber bei drastischen Formulierungen. Erwartungsgemäß hat die EZB nicht gehandelt. Der Leitzins bleibt weiter auf seinem historischen Tief von 0,25 Prozent. Und auch sonst ließen die Währungshüter ihr geldpolitisches Waffenarsenal unangetastet.

Eurokrise - ja oder nein?

Die Eurokrise ist unter Kontrolle, aber keineswegs abgehakt. Trotz positiver Meldungen insbesondere aus den südeuropäischen Mitgliedsländern bleibt die Konjunkturerholung in Euroland ein zartes Pflänzchen, das jederzeit niedergetreten werden könnte. Der Aufschwung im gemeinsamen Währungsraum ist lau und alles andere als selbsttragend, die Kreditvergabe an investitionsbereite Unternehmen nach wie vor beängstigend gering. Ein Strafzins für Banken, die ihre liquiden Mittel lieber bei der EZB parken, als es der Realwirtschaft zur Verfügung zu stellen, bleibt eine ernstzunehmende Option der Notenbanker.
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Kommt die Deflation?

Großes Unbehagen bereiten den Währungshütern die jüngsten Inflationsdaten. Im Dezember lag die Preissteigerungsrate im Euro-Raum nur noch bei 0,8 Prozent. Die jährliche Kernrate, die stark schwankungsanfällige Güter wie Nahrung und Energie unberücksichtigt lässt, fiel sogar auf 0,7 Prozent. Das Gespenst der Deflation kehrt zurück und könnte zu einer Bedrohung für die Erholung der Wirtschaft in Europa werden. Die Erwartung sinkender Preise hält Unternehmen und Verbraucher von Investitionen und Konsum ab.

Mahnendes Beispiel ist Japan

Dessen Volkswirtschaft seit Mitte der 1990er-Jahre unter der Deflationsspirale leidet. Sollte der Preistrend in der Eurozone anhalten, ist schon bald mit einer weiteren Lockerung der ohnehin stark expansiven Geldpolitik der EZB zu rechnen. Von dem niedrigen Zinsniveau profitieren vor allen Dingen Kreditkunden. Eigenheimer mit Finanzierungsbedarf gehören unbestritten zu den großen Krisengewinnlern.
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