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Creditreform
 
08.02.2011

Creditreform Privatinsolvenzen steigen weiter

Von Erwin J. Frasl
Der Wirtschaftsaufschwung wirkt zunehmend positiv auf das europäische Insolvenzgeschehen, zu einem merklichen Rückgang der Insolvenzzahlen ist es 2010 aber nicht gekommen.
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Der geschäftsführende Präsident des Österreichischen Verbandes Creditreform Rainer Kubicki macht auf anhaltende Insolvenzgefahren aufmerksam

In den westlichen EU-Staaten plus Norwegen und der Schweiz wurden im vergangenen Jahr
175.677 Firmenkonkurse registriert - das sind 1,4 Prozent weniger als 2009 (178.235 Fälle). In den Staaten Mittel- und Osteuropas erhöhte sich die Zahl der insolventen Unternehmen um 14,1 Prozent auf 35.581 Fälle (2009: 31.194), so die Creditreform Österreich. 

Verschuldung der Europäer stark gestiegen

Im Gegensatz zum Trend bei den Firmeninsolvenzen ist die Zahl der Privatkonkurse 2010 nochmals gestiegen. Mit knapp 385.000 zahlungsunfähigen Personen in Westeuropa wurden 5,2 Prozent mehr Fälle registriert als 2009 (366.000). Dieser Anstieg geht weitgehend auf die Entwicklungen in Schweden (plus 19,3 Prozent; 7.860 Fälle), in den Niederlanden (plus 16,6 Prozent; 10.450 Fälle), in Frankreich (plus 8,1 Prozent; 44.360 Betroffene) und in Deutschland (plus 7,6 Prozent; 139.800 Fälle) zurück.

Unter dem europäischen Durchschnitt blieb der Anstieg in Großbritannien (plus 1,8 Prozent; 162.460 Fälle), das aber erneut die meisten Privatinsolvenzen zählt, sowie in der Schweiz und in Österreich (jeweils plus 0,5 Prozent gegenüber 2009). 

Der krisenbedingte Anstieg der Arbeitslosigkeit und die seit Ende der 90er Jahre stark gestiegene private Verschuldung der Europäer - beispielsweise für eine Immobilienfinanzierung - birgt für immer mehr Menschen die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit. So dürfte die Zahl der
Privatinsolvenzen auch im laufenden Jahr auf einem hohen Niveau verharren, meint die Creditreform Österreich.

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