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Beton-Gold: Zinshäuser und Anlegerwohnungen
 
09.07.2012

Beton-Gold: Zinshäuser und Anlegerwohnungen Wie es am österreichischen Immobilienmarkt weiter geht

Von Susanne Kritzer
„Grundbuch statt Sparbuch“ – dieses Motto hat nach wie vor seine Gültigkeit, sagt Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate bei der Bank Austria. Viele Privatinvestoren setzen aus Angst vor steigender Inflation auf Investitionen in heimische Immobilien. Eine Blase sei nicht zu befürchten, so die Bank Austria-Experten.
Beton-Gold: Zinshäuser und Anlegerwohnungen Wie es am österreichischen Immobilienmarkt weiter geht
Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate bei der Bank Austria, befürchtet keine Immo-Blase

Der österreichische Immobilienmarkt ist im internationalen Vergleich ein kleiner, aber stabiler Markt. Das hat eine Umfrage der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young herausgefunden. Berechnungen zeigen, dass sich der Markt in den vergangenen acht Jahren mit einer Netto-Cash-Flow-Rendite von rund fünf Prozent relativ beständig entwickelte.

Während institutionelle Investoren vorwiegend in risikoarme sogenannte Core-Immobilien – also auf vermietete Immobilien mit langfristig gebundenen Mietern bester Bonität - setzen, investieren Privatanleger ihr Erspartes in Privatwohnungen und Zinshäuser. Die Flucht in das von vielen als sicher geschätzte „Beton-Gold“ hat in der Folge die Preise für Wohnimmobilien in die Höhe getrieben.

„Die starke Nachfrage nach Anlegerwohnungen und Zinshäuser hat jedoch zu einem massiven Rückgang der Renditen geführt, da die Privatinvestoren den Erhalt ihres Investments und weniger den Ertrag in den Vordergrund stellen“, erklärt Bank Austria-Experte Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate.

Eine Blase sei nicht zu befürchten, so der Experte: „Durch die klare Dominanz von Eigenkapital im österreichischen Immobilienmarkt wird dieser Markt quasi wie ein Ballon langsam zum Steigen gebracht. Doch hier bläht sich nichts auf und die Absturzgefahr ist gering“, betont Madlencnik.

Karla Schestauber, Immobilienanalystin der Bank Austria, hofft zudem auf eine baldige Auswirkung der Maßnahmen zur Kriseneindämmung auf europäischer Ebene. Denn allzu lange andauern Krisenüberlegungen könnten dem Immobiliensektors schaden.

Der kräftigste Preisanstieg bezieht sich auf Einzelsegmente, vor allem in Ballungszentren und im Luxussegment. So sind in Wien die Immobilienpreise 2010 und 2011 um jeweils acht Prozent gestiegen, in Rest-Österreich hingegen um fünf Prozent.

Besonders gefragt sind bei Privatanlegern Zinshäuser. Die Durchschnittspreise in diesem Bereich haben sich alleine in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt. Angebote von Zinshäusern innerhalb des Gürtels sind besonders rar und gehen mit überdurchschnittlichen Preissteigerungen einher. Die Bandbreite für Renditen bewegt sich hierbei laut den Experten der Bank Austria zwischen 1,5 und 6,7 Prozent.

Zu den wertbeeinflussenden Faktoren zählen neben der Lage, die nach wie vor das wichtigste Kriterium darstellt, etwa auch der bauliche Zustand, die Miethöhe, Leerflächen, Ausbaumöglichkeiten oder die Laufzeit von Mietverträgen.

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