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Prämienbegünstigter Zukunftsvorsorge PVZ

Versicherungen schlagen Kapitalanlagegesellschaften

06.07.2010
Von Erwin J. Frasl
Nachdem künftige Pensionisten bei ihrer „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“ (PZV) 2008 einen Wertverlust von rund 15,3 Prozent hinnehmen mussten, konnten Anleger, die in die staatlich geförderte privaten Altersvorsorge investiert haben, wieder eine positive Entwicklung registrieren. Bei der Wertentwicklung der „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“ schafften die Versicherungen für ihre Kunden weit bessere Ergebnisse als Kapitalanlagegesellschaften.
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Die „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“ (PZV) erholt sich wieder. Das zeigt eine aktuelle Studie der Finanzmarktaufsicht (FMA). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Verträge im vergangenen Jahr um 8,2 Prozent auf 1.450.048, die abgegrenzten Prämien lagen Ende 2009 bei 978 Millionen Euro (+ 6,7 Prozent zum Vorjahr), das verwaltete Vermögen betrug 3,82 Milliarden Euro (+ 36,7 Prozent). Die durchschnittliche Jahresprämie betrug 2009 bei Versicherungsunternehmen 594 Euro, bei Kapitalanlagegesellschaften 763 Euro.
2008 brachte Absturz von 15,3 Prozent

Nachdem im Jahr 2008 die stark fallenden Aktienkurse die Performance der PZV-Anbieter stark beeinträchtigten, zeigten sich im Jahr 2009 deutliche Erholungstendenzen: Volumengewichtet betrug die Wertentwicklung der „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“ im vergangenen Jahr 7,8 Prozent (2008: - 15,3 Prozent).
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Versicherungsunternehmen dominieren den Markt

Wie bereits in den Vorjahren dominieren die Versicherungsunternehmen den Markt der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge klar. Sie konnten die Zahl der Verträge um 8,9 Prozent auf 1.331.661 steigern, womit auf sie ein Marktanteil von 91,8 Prozent entfällt. Bei den Kapitalanlagegesellschaften gab es einen leichten Zuwachs bei den Verträgen um 0,3 Prozent auf 118.387, woraus sich ein Marktanteil von 8,2 Prozent ergibt. Bei der Wertentwicklung  (ebenfalls volumensgewichtet) schnitten die Versicherungsunternehmen mit 8,7 Prozent ebenfalls besser ab als die Kapitalanlagegesellschaften mit nur 1,9 Prozent Zuwachs.

PZV-Verträge müssen gesetzlich über eine Laufzeit von zumindest zehn Jahren verfügen. Kapitalanlagegesellschaften bieten ausschließlich zehnjährige Verträge an, Versicherungsunternehmen hingegen auch deutlich längere. Knapp zwei Drittel der Verträge wiesen zum Jahresende 2009 eine Laufzeit von 25 Jahren und mehr auf, ein Fünftel sogar mehr als 45 Jahre.

„Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge wird von Konsumenten nach wie vor sehr gut angenommen. Nach nunmehr sieben Jahren hat bereits jeder vierte Österreicher unter 60 Jahren einen PZV-Vertrag", so die FMA-Vorstände Mag. Helmut Ettl und Dr. Kurt Pribil.
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