Der Test der Arbeiterkammer Oberösterreich zeigt, dass nicht alle notwendigen Informationen zum Girokonto online verfügbar sind. Nur drei Basisleistungen werden von allen getesteten Banken angeboten:
Test der Arbeiterkammer
Gehaltskonto mit teuren Nebenspesen
Finanzberatung
Wie Sie Überraschungen vermeiden
Schleppende Banküberweisungen
Hohe Überziehungszinsen vermeiden
Interview mit AK- Präsident Herbert Tumpel - Teil 2
Mangelnde Transparenz bei Finanzprodukten
Nur die Hälfte der Banken stellt ihren Kunden allerdings das aktuelle Preisblatt, aus welchem alle Spesen und Gebühren und auch die aktuellen Zinssätze hervorgehen, zum Download zur Verfügung. Lobenswert sind hier die Bank Austria, die Bawag, die Easy Bank, die PSK und die Sparda Bank, die ihre Nutzer hier informieren.
Negativbeispiele sind die Oberbank, Raiffeisen, die Sparkasse Oberösterreich, die VKB Bank und die Volksbank. Diese Anbieter verweisen Online-Nutzer auf den Schalteraushang, was unzeitgemäß und benutzerunfreundlich ist. Besonders ärgerlich: Keine einzige Bank bietet eine Übersicht der individuellen Kontodetails.
Laut Bawag-Studie sollen im Jahr 2030 mehr als 660.000 alleinlebende Frauen über 50 Jahre in Österreich leben. Gerade diese Gruppe sollte sich um ihre Finanzen kümmern. zum Artikel