Von Erwin J. Frasl
Die Grünen-Konsumentensprecherin Nationalratsabgeordnete Mag.a Birgit Schatz will den Wettbewerb der Banken beleben und den Bankkunden einen Wechsel des Kreditinstituts erleichtern.
Aus der Sicht der Nationalratsabgeordneten und Konsumentenschutz-Sprecherin der Grünen, Mag.a Birgit Schatz, sind folgende Maßnahmen wichtig, um die Bankgebühren zu senken:
-Den Wettbewerb unter den Banken fördern, in dem Kunden der Bankwechsel erleichtert wird. Eine Idee dazu wäre, dass es möglich sein sollte, die Kontonummer mitzunehmen.
- Weiters schlägt Schatz flankierende gesetzliche Maßnahmen vor. Dazu gibt es bereits einen Antrag zu den Bankgebühren, in dem die Grünen verlangen, dass Banken keine Entgelte für gesetzliche oder nebenvertragliche Pflichten und Leistungen ausschließlich im eigenen Interesse vorsehen dürfen.
Laut Arbeiterkammer verlangen die Banken neuerdings Gebühren für Leistungen, zu denen sie gesetzlich oder vertraglich verpflichtet sind. Ein Beispiel für eine Leistung, die bisher kostenlos war und für die nun etwas verlangt wird, ist die verpflichtende Jahreskontomitteilung der Banken und Sparkassen. Neu ist auch, dass eine Gebühr dafür erhoben wird, dass die Bank bei Vorliegen einer vertraglichen Zinsanpassungsklausel bei einer Änderung der Referenzzinssätze eine Gebühr erhebt.
Dieses Vorgehen der Banken ist nach Analyse der Arbeiterkammer möglich, weil das Bankwesengesetz leider viele Möglichkeiten offen lässt, neue Gebühren zu schaffen, sofern nicht explizit Unentgeltlichkeit vorgesehen ist.
Bankgebühren
Seite 1: So wollen die Grünen die Bankkunden stärken