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Steuerreform bringt netto mehr
 
04.01.2016

Steuerreform bringt netto mehr So legen Sie den Kontoüberschuss am besten an

Von Daniela Stefan
Mit Jänner tritt die Steuerreform in Kraft, was Ihnen jeden Monat ein nettes Gehaltsplus beschert. Wenn Sie dieses sparen wollen, dann am besten mit Tagesgeld der Direktbanken.
Steuerreform bringt netto mehr So legen Sie den Kontoüberschuss am besten an
Hello 2016 - dank der Steuerreform bleibt mehr Geld zum Sparen
Durch die Steuerreform 2015/2016 bleibt Ihnen seit 1. Jänner ein bißchen mehr Geld in der Tasche – außer Sie gehören zu den absoluten Spitzenverdienern. Konkret gilt, dass bis zu einem Einkommen von 11.000 Euro keine Steuern, sondern nur die Sozialversicherung zu bezahlen ist (das war bisher auch schon so). Ab 11.000 Euro und bis 18.000 Euro sind nur noch 25 Prozent statt bisher 36,5 Prozent an den Finanzminister abzuführen, das steigt dann in mehreren Stufen an. Ab 90.000 Euro werden 50 Prozent Einkommensteuer fällig – bisher schlug dieser Steuersatz schon bei 60.000 Euro zu. Wer mehr als eine Million Euro pro Jahr verdient, legt – vorläufig bis 2020 befristet – 55 Prozent ab. Mit wieviel mehr Geld im Börsel können Sie also rechnen? Bei einem Bruttoeinkommen von 2500 Euro im Monat sind es laut Entlastungsrechner des Finanzministeriums exakt 943,74 Euro im Jahr oder 78,84 Euro auf jedem Gehaltszettel. Eine nette Summe also, die sich perfekt zum Ansparen eignet.

Durchschnittlich sollen 400 Euro mehr gespart werden

Freilich sind die Zinsen derzeit nicht gerade verlockend. Das erklärt auch, warum laut Marktforschungsinstitut Integral, das im Auftrag der Ersten Bank 1000 Personen über ihre Sparpläne befragte, jeder Fünfte angab, in den nächsten zwölf Monaten gar nichts sparen zu wollen. Im Durchschnitt jedoch planen die Österreicher der Umfrage zufolge 5200 Euro im Gesamtjahr 2016 zu sparen, das sind 400 Euro mehr als im Vorjahr. Die beliebteste Anlageform ist dabei nach wie vor das Sparbuch, auf das 58 Prozent Ihr Erspartes legen wollen, gefolgt vom Bausparer (48 Prozent). Erst mit größerem Abstand folgen Pensionsvorsorge (33 Prozent), Wertpapiere (24 Prozent), Immobilien (13 Prozent) und Gold (11 Prozent).

Doch selbst wenn Sie Ihr Geld für Anschaffungen verplanen, sollten Sie es nicht am Gehaltskonto verkümmern lassen, sondern am besten in Tagesgeld einer Direktbank anlegen. Hier haben Sie ebenfalls ständig Zugriff und bekommen doch etwas mehr als am Konto. Und Tagesgeld hat den Vorteil, dass Sie jeden Monat das durch die Steuerreform erzielte Plus auf das Sparkonto überweisen können. Am meisten zahlt für täglich fällige Einlagen derzeit die Hellobank mit 1,20 Prozent. Aber auch die Santander Consumer Bank hat für Neukunden mit 1,15 Prozent ein bei der derzeitigen Zinslage durchaus verlockendes Angebot.

Wenn Sie nach ein bisschen mehr Zinsen streben und einen etwas größeren Einmalerlag zur Verfügung haben, dann sind Sie mit Festgeld gut beraten. Hier haben derzeit die französische Crédit Agricole sowie die tschechische J&T Banka derzeit die besten Angebote am heimischen Markt. Sie bieten für eine Veranlagungszeit von lediglich einem Jahr immerhin 1,6 Prozent Zinsen, was auch abzüglich KESt und Inflation noch Ertrag bringt.

Wählen Sie bei Festgeld keine allzu lange Bindung

Generell sollten Sie einen eher kurzen Bindungszeitraum wählen. Zwar wurde die Zinswende erst in den USA eingeläutet und noch nicht in Europa. Dennoch besteht auch hier die Hoffnung, dass irgendwann die Zinsen wieder steigen und Sie dann Ihren Gewinn aus der Steuerreform besser anlegen können als derzeit.
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