Mittwoch, 02.09.2015 10:29 Uhr
RSS | Inhalt |
Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge
 
27.06.2011

Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge Ein Verlustgeschäft zum Aussteigen

Von Andreas Michael
Mit großen Erwartungen wurde im Jahr 2003 die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge eingeführt. Mittlerweile ist klar: Für viele ist die private Pensionsvorsorge zum Verlustgeschäft geworden. Die Arbeiterkammer Oberösterreich verlangt nun vom Gesetzgeber dringend Ausstiegsmöglichkeiten aus den Verträgen.
Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge-Altersvorsorge-Pensionsvorsorge-Zusatzpension-Privatpension-Verlust-Verlustgeschäft-Kunden-Banken-Versicherungen-Zukunftsvorsorge-Angst-Unfinanzierbarkeit-Pensionen-Renten-Pensioniste4n-Rentner-Ruhestand-Gel
Dr. Johann Kalliauer, 'Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich: „Der Gesetzgeber muss endlich auf die negativen Entwicklungen bei der Zukunftsvorsorge reagieren und den Vorsorgewilligen zu mehr Flexibilität und garantiertem Ertrag
Die Angst vor der angeblichen Unfinanzierbarkeit der staatlichen Pensionen hat in den letzten Jahren viele Arbeitnehmer dazu veranlasst, privat für ihren Ruhestand vorzusorgen. Ein scheinbar lukratives Produkt war die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge.

 

Spätestens jetzt – nachdem bekannt wurde, dass die Veranlagungen zahlreicher Anbieter „ausgestoppt“ wurden (d.h. keine Erträge mehr erwarten lassen) – steht fest, dass die Anleger nur die Einzahlungen plus der staatlichen Prämien erhalten werden. Das heißt: Keine Verzinsung, kein Wertzuwachs. Für viele sogar ein Verlustgeschäft: Denn die staatlichen Prämien decken derzeit nicht einmal die Inflationsraten, so die Arbeiterkammer Oberösterreich.
 

Die Arbeiterkammer Oberösterreich fordert daher den Gesetzgeber dringend auf, die private Vorsorge auf neue und konsumentenfreundlichere Beine zu stellen.

Die verpflichtende Mindestaktienquote und die Marktbeschränkung (auf die Wiener Börse) müssen ebenso weg wie die Vertragsbindungen. Eine vorzeitige Vertragsauflösung und Umschichtung des Kapitals (z.B. in das staatliche Pensionssystem) muss nach Ansicht der Arbeiterkammer schnell ermöglicht werden.

Anbietern sollte außerdem die gesetzliche Verpflichtung für eine garantierte Mindestrente auferlegt werden. „Der Gesetzgeber muss endlich auf die negativen Entwicklungen bei der Zukunftsvorsorge reagieren und den Vorsorgewilligen zu mehr Flexibilität und garantiertem Ertrag ihrer Veranlagung verhelfen“, pocht AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer auf eine rasche gesetzliche Lösung. „Wer freiwillig vorsorgt, hat ein Recht darauf, dass mit seinem mühsam Ersparten sorgfältig umgegangen wird.“

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Code hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Foto: AK OÖ ID:1797
Kredit
Nr. Anbieter Zins  
1
3,70 %
zur Bank
2 Array
4,11 %
zur Bank
3 Array
4,70 %
zur Bank
4 Array
4,70 %
zur Bank
5 Array
4,90 %
Laufzeit:36 Monate; Betrag 10.000 Euro
Girokonto
Nr. Anbieter Kontoführung  
1 Array
0 €
zur Bank
2 Array
0 €
zur Bank
3
0 €
zur Bank
4 Array
0 €
zur Bank
5 Array
0 €
zur Bank
Online-Girokonten
Anzeige
Anzeige
Gastkommentar
Monika Rosen

von Monika Rosen

Börsen zeigen Nerven

Nachdem es an den Weltbörsen in den letzten Jahren – und besonders heuer – hervorragend gelaufen war, kam es Ende August zu erheblichen Turbulenzen. Unter anderem erlebte der Dow Jones am Montag (24.8.) kurz nach der Eröffnung mit einem Verlust von 1.000 Punkten die stärkste Tagesbewegung seiner Geschichte, um sich in den folgenden Tagen aber wieder zu erholen.

» Gastkommentar lesen
» Archiv Gastkommentar
Kolumne
ERWIN J. FRASL

von ERWIN J. FRASL

Spar- und Kreditkonten

Ziehen Sie eine Zwischenbilanz bei Ihren Konditionen

Die Hälfte der Sommerferien ist vorüber. Bald heißt es wieder den Alltag meistern. Eine Zwischenbilanz der eigenen Finanzen zu ziehen hilft, damit das gut gelingt.

» Kolumne lesen
» Archiv Kolumne
Tagesgeld
Nr. Anbieter Zins  
1
1,20 %
zur Bank
2 Array
1,10 %
zur Bank
3 Array
1,00 %
zur Bank
4 Array
1,00 %
zur Bank
5 Array
0,90 %
zur Bank
Laufzeit:3 Monate; Betrag 20.000 Euro
Sparindex
Tagesgeld
Tagesgeld-Index sterreich
Durchschnittszins, 10.000 Euro
Frasl fragt
© 2015 Biallo & Team GmbH - info@biallo.at - Impressum - Datenschutzerklärung