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Währungscrash, Bankenkollaps, stabilerGoldmarkt
 
05.03.2012

Update Währungscrash, Bankenkollaps, stabilerGoldmarkt Rette sich wer kann

Von Wolfgang Thomas Walter
Wie geht es weiter mit der Beteiligung Deutschlands an Rettungspaketen? Was würde deren Scheitern für uns Anleger bedeuten? Kommt der nächste Bankencrash aus Europa? Walter K. Eichelburg zu den Entwicklungen an den Kapitalmärkten und seiner Überzeugung, dass 2.300 Dollar beim Goldpreis nur eine Durchlaufmarke sind.
„Es bleibt nur mehr kurze Zeit, sich zu retten“
Dipl.Ing. Walter K. Eichelburg: Alle Anleger müssen jetzt jeden Tag damit rechnen, dass die Börsen und auch die Staatsanleihen total crashen, die Banken schliessen und neue Währungen nach Währungsreformen kommen
Biallo.at: Herr Eichelburg, Deutschland scheint sich an den Rettungspaketen zugunsten des Euro weiter intensiv zubeteiligen. Welche Folgen drohen dem Euroraum sowie dem internationalen Kapitalmarkt?

Walter K. Eichelburg: Nachdem der Bestand der Eurozone jetzt eigentlich nur mehr am Glauben vor der unlimitierten Zahlungswilligkeit und -Fähigkeit von primär Deutschland und sekundär Frankreich hängt, würde eine solche Bailout-Ablehnung zu einer Situation wie am 7.5.2010 führen, wo schlagartig alle Euro-Staatsanleihen außer denen Deutschlands auf den Markt flogen. Der Euro wäre dann tot. Damals konnte der Euro nur durch diese Rettungsschrim-Garantien, primär von Deutschland, gerettet werden.

Biallo.at: Welche Auswirkungen hätte das Scheitern des Euro für den Normalanleger?

Eichelburg:
Alle Anleger müssen damit rechnen, dass die Börsen und auch die Staatsanleihen total crashen, die Banken schliessen und neue Währungen nach Währungsreformen kommen. Egal mit oder ohne deutsches Bundesverfassungsgericht. Die Euro-Rettungen sind eigentlich auch politisch schon tot. Bald wird man den Spareren mitteilen, dass sie ihre Geld-Ersparnisse verloren haben. Es bleibt nur mehr kurze Zeit, sich zu retten.

Biallo.at: Die Deutsche Bank und 16 weitere Geldinstitute wurden 2011 bereits von der US-Regierung wegen Schäden aus Hypothekenanleihen auf 200 Milliarden Dollar Schadensersatz verklagt. Erste Auswirkungen auf die Börsennotierungen sind bereits sichtbar. Droht uns 2012 ein neuer Bankenkollaps und welches Gefahrenszenario sehen Sie für Europa - und darüber hinaus?

Eichelburg:
Das ist nur, weil Obama in den USA wegen der andauernden Wirtschaftsmisere unter Druck ist, er sucht Sündenböcke - die Banken. Diese können aber seinen Staat jederzeit ausradieren, indem sie Dollars und Treasuries abverkaufen. Der Bankenkollaps kommt eher aus Europa und bald.

Biallo.at: Seit Jahren appellieren Sie mit Nachdruck für ein Investment in Gold. Schaut man sich die Medienlandschaft an, zeichnen viele Gegner ein kritisches Bild. Was würden Sie folgenden Argumenten entgegen:
- Eine Investition in Gold bringt keine Zinsen ....
- Gold ist kann nur mit großem Aufwandgehandelt werden ....
- Gold ist umständlich zu lagern ....
- Verkäufe der Notenbanken drohen und könnten den Goldpreis mit runterziehen ...
- Der Goldmarkt ist heißgelaufen - zu viel Spekulation am Markt ....

Eichelburg:
Die Medien sind dem Gold gegenüber schon sehr aufgeschlossen, besonders dann, wenn der Goldpreis steigt. Aber die Masse und die Vermögensverwalter wollen noch nichts davon wissen. Diese Argumente werden immer vorgebracht. Aber warum kaufen diese Papiertiger dann deutsche Staatsanleihen mit zwei Prozent Jahreszins oder weniger, wenn Gold gleichzeitig im Jahr 30 Prozent oder mehr bringt? Weil sie Papiertiger sind, und sich von ihren alten Vorstellungen nicht lösen wollen.

Biallo.at: Der weiterhin stabile Goldpreis gibt Ihren Argumenten Recht. Überspringen wir 2012 endlich die Marke von 2.300 US-Dollar – jene Zielmarke, die also beispielsweise die Experten der Erste Bank als mittelfristiges Kursziel anpeilen?

Eichelburg: Nachdem der Euro mit großer Wahrscheinlichkeit bald zusammenbrech wird, vermutlich auch Dollar, Pfund &co., dürfte 2.300 US-Dollar nur eine Durchlaufmarke zu viel höheren Goldpreisen jenseits von 10.000US-Dollar/oz. Die 2.300 US-Dollar aus der Ersten ist nur als politische Marke zu sehen, mehr darf man in einer Bank offenbar nicht angeben.

Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
06.09.2011 19:59 Uhr - von Silberstar
alles klar!
Unser großer Meister hat natürlich wieder recht in allem! @ Hans Dampf Wer keine Ahnung hat, sollte die Klappe halten, Du hast absoluten Realitätsverlust. Politiker? Banker? @Investor Er hat sicherlich recht, auch wenn es etwas länger gedauert hat wie gesagt. Aber es konnte auch keiner damit rechnen, dass unsere Politiker solche Idioten sind.
05.09.2011 22:45 Uhr - von Hans Dampf
Der Eichelberg wieder.
Jetzt übertreibt er es wieder mal gnadenlos der Walter. Immer schön negativ. Lieber Walter, der Euro wird noch leben, da bist du schon Jahre auf dem Friedhof. Also, immer langsam mit den Pferden.
05.09.2011 20:21 Uhr - von Investor PIG
Der schwarze Schwan !
Leider lag Herr Eichelburg mit seinen Crash-Vorhersagen seit 2006 stets daneben, siehe u.a. hier: http://goo.gl/jO5r9 Wer ständig den Crash ankündigt wird natürlich auch irgendwann mal Recht behalten !
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