Auf diese drei Zielekommt es an
Für Aiginger ist es notwendig, gleichzeitig drei Ziele zu verfolgen: Erstens die Staatsverschuldung zurückzuführen, zweitens neue Arbeitsplätze zu schaffen und drittens die Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Werden die Budgetkonsolidierung, die Schaffung von Beschäftigung und die Zukunftsfähigkeit isoliert verfolgt, so können einander die Instrumente zur Erreichung der einzelnen Ziele gegenseitig behindern, warnt Aiginger:
Geschichte der Staatspleiten
Welche Länder schon Bankrott gemacht haben
Fünf Fragen an: Giovanni Staunovo, Schweizer Währungsexperte
Franken wird noch stärker
Institut für Wirtschaftsforschung kritisiert Bankenabgabe
Nur Finanztransaktionssteuer trifft Spekulanten
Eine strategische Wirtschaftspolitik könnte laut Aiginger fünf Leitlinien folgen:
Komplexe Strategien sind nur durchzusetzen, wenn sie gemeinsam vereinbart werden und
wenn ihre Verfolgung über einen längeren Zeitraum gesichert ist, in der Regel auch für einen
Zeitraum, der über eine Wahlperiode hinausgeht, ist Aiginger überzeugt. Für den Wirtschaftsforscher war Österreich in seiner Wirtschaftsentwicklung schon mindestens dreimal mit komplexen und glaubwürdigen Wirtschaftsstrategien erfolgreich:
Es wäre vorteilhaft, in der derzeitigen komplexen Phase einen ähnlichen strategischen Pakt für Österreich zu schließen, so Aiginger. Ein derartiger Pakt sollte eine Strategie mit folgenden Kernelementen verfolgen:
Laut Bawag-Studie sollen im Jahr 2030 mehr als 660.000 alleinlebende Frauen über 50 Jahre in Österreich leben. Gerade diese Gruppe sollte sich um ihre Finanzen kümmern. zum Artikel