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Oesterreichischen Nationalbank

Überraschendes Wirtschaftswachstum

19.01.2010
Von Wolfgang Thomas Walter
Zum Jahreswechsel ist die Wirtschaft offenbar in Schwung gekommen. Die Gefahr der Abschwächung bleibt aber bestehen, so die Oesterreichische Nationalbank.
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OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny warnt vor Gefahr einer erneuten Abschwächung
Die österreichische Wirtschaft überrascht zum Jahreswechsel mit relativ kräftigen Wachstumsraten. Das zeigen die aktuellen Ergebnissen des Konjunkturindikators der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Für das 4. Quartal 2009 und das 1. Quartal
2010 ist mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) von 0,7 Prozent bzw. 0,5 Prozent (saison- und arbeitstägig bereinigt, im Vergleich zum Vorquartal) zu rechnen, so die OeNB. Dies bedeutet nach einem Wachstum von 0,5 Prozent im 3. Quartal 2009 eine
Fortsetzung des positiven Wachstumstrends zu Beginn des Jahres 2010.
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Schwächere Wachstumraten drohen

"Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass das derzeitige Wachstum wesentlich auf temporären Faktoren beruht. Für die folgenden Quartale muss deshalb möglicherweise wieder mit einem tendenziell schwächeren Wachstum gerechnet werden", so OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny zu den Risken der aktuellen Konjunkturentwicklung.

Gegenüber der letzten Veröffentlichung des Konjunkturindikators vom Oktober 2009 wurde die
Wachstumsprognose für das 4. Quartal um 0,3 Prozentpunkte nach oben revidiert. Für das Gesamtjahr 2009 ergibt sich aufgrund des starken Einbruchs zu Jahresbeginn ein massiver Rückgang der Wirtschaftsleistung um 3,6 Prozent.

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