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Achtung Blüten

Schwerpunkte sind Wien und Tirol

29.07.2010
Von Erwin J. Frasl
Einen Rückgang von Falschgeld ortet die Oesterreichische Nationalbank. Aber Vorsicht: Der Trend der Banknoten-Fälschungen geht zu Scheinen mit kleineren Nominalen. Die EUR 50-Banknote wurde am häufigsten gefälscht.
Falschgeld-Fälschungen-Banknoten-Scheine-Nominale-EUR 50-Banknote-EUR 20-Banknote-Schaden-Wien-Tirol-Sicherheitsmerkmale
Blütenkönig 50-Euro-Scheine
Die Zahl der entdeckten Fälschungen lag europaweit im 1. Halbjahr 2010 bei 387.000 Stück. Österreichweit wurden im gleichen Zeitraum 4.843 Stück falsche Banknoten sichergestellt. Europaweit beträgt der Rückgang im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 6,3 Prozent, für Österreich sind es sogar 13,7 Prozent.
Fünfziger als Fälschungs-Hit
Die am häufigsten gefälschte Banknote in Österreich war im ersten Halbjahr mit 34 Prozent die EUR 50-Banknote, gefolgt von der EUR 20-Banknote mit 27 Prozent und der EUR 100-Banknote mit 24 Prozent. Im europaweiten Ranking liegen die EUR 50-Banknote mit 42,5 Prozent und die EUR 20-Banknote mit 41,5 Prozent nahezu gleichauf. Der anhaltende Trend zu Fälschungen mit kleineren Nominalen führt in Österreich zu einem starken Rückgang des Schadens auf 354.735 Euro (- 19 Prozent). Der heimische Anteil an den gesamteuropäischen Fälschungen liegt bei 1,25 Prozent und somit bleibt Österreich eines der Länder mit dem geringsten Fälschungsaufkommen des Euroraums, so die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Die regionale Analyse zeigt, dass der Schwerpunkt nach wie vor mit 47,6 Prozent im Ballungsraum Wien liegt. An zweiter Stelle folgt Tirol mit 12,6 Prozent.
Biallo-Tipp: Achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale von Banknoten. Hier die Details dazu.
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