Die Frage nach Spesen bzw. Depotgebühren für das Direkt-Fondsangebot der ING-Diba Direktbank Austria„ist leicht zu beantworten, so Andrea Hansal von der ING-Diba: “Es fallen keinerlei Spesen oder Depotgebühren an“. Sowohl für Ansparplan als auch für den Einmalkauf fällt aber ein Ausgabeaufschlag (AGA) an, den „wir allerdings um 50 Prozent vergünstigt anbieten". Abhängig vom ausgewählten Fonds liegt dieser Ausgabeaufschlag dann zwischen 1,5 Prozent und 2,63 Prozent der Kaufsumme.
Als Verrechnungskonto für Fondssparer dient bei der ING-Diba das ebenfalls kostenlose Direkt-Sparkonto mit einer Verzinsung von derzeit zwei Prozent bei täglicher Fälligkeit und ab dem ersten Euro.
Die wichtigsten Fondsinfos im Fondscenter
Auf der Homepage der ING-Diba finden die Kunden im Bereich Fondscenter für ihre Anlageentscheidung zudem kostenlos alle aktuellen Kurse, Wertentwicklungen, Verkaufsprospekte und Fondsporträts. "Das Produktkonzept der Direkt-Fonds richtet sich klar an Anleger, die sich nicht auf institutsgebundene Berater verlassen, sondern selbstständig ihre Entscheidung treffen wollen", so Hansal.
Die Kunden bekommen mit dem Online-Investment-Check der ING-Diba ein professionelles und kostenloses Tool an die Hand, „das ansonsten nur in der hochvolumigen Vermögensverwaltung zur Verfügung gestellt wird“, ist Hansal überzeugt. Das auf den Prinzipien der Portfoliotheorie von Nobelpreisträger Harry M. Markowitz basierende Tool hilft den Interessenten, die individuelle Vermögensanlage unter die Lupe zu nehmen (Ist-Analyse) und das individuelle Anlegerprofil zu ermitteln (Ziel-Analyse). Darauf basierend werden dann Vorschläge zur Verbesserung des Anlageportfolios gemacht und „so das Rendite-Risiko-Profil des Kunden optimiert“, meint Hansal.
Stabile Zinsen
Spar-Anleihe mit bis zu 3,40 Prozent
Bundesschätze
4,2 Prozent für zehn Jahre
Bestzins für täglich fälliges Geld
Denizbank ab sofort mit 2,10 Prozent
Porsche Bank mit Festgeld
2,3 Prozent Zinsen ab Februar
Bei der Easybank fallen für die Erstanlage eines Fondssparers jeweils der halbe Ausgabeaufschlag an, wenn die Order via Internet erteilt wird. Auch beim monatlichen Ansparen gilt dieser reduzierte Ausgabeaufschlag.
Für alle Geldmarktfonds der BAWAG P.S.K. INVEST, die via Easybank erworben werden, gilt: Es gibt Fixspesen von zehn Euro; für den OptiRendite gilt ein fixes Entgelt von 30 Euro; für alle anderen Fonds gilt ein Ausgabeaufschlag von bis zu vier Prozent. Ausgabeaufschläge, welche in Prozent angegeben werden, sind bei Orders via Internet um 50 Prozent reduziert. Auch bei monatlichen Sparbeträgen gilt der reduzierte Ausgabeaufschlag. Die jährliche Depotgebühr beträgt 0,1 Prozent pro Jahr, mindestens aber 12,16 Euro. Für Fonds in einer Fremdwährung fällt eine Devisenprovision in der Höhe von 0,25 Prozent an, so Katharina Stampfer von der Easybank.
Die Erste Bank empfiehlt Fondssparern, die 3.000 Euro bei "durchschnittlicher Risikobereitschaft" investieren wollen, den ESPA PORTFOLIO BALANCED 30. Für das regelmäßige Ansparen empfiehlt die Erte Bank grundsätzlich den gleichen Fonds oder im Hinblick auf den Cost Average-Effekt einen volatileren Fonds - eventuell Aktienfonds. Auch ein glober Fonds wie etwa der ESPA SELECT STOCK würde sich laut Katrin Thonhauser von der Erste Bank anbieten oder der Anleger greift auf aussichtsreiche Wachstumsmärkte zu, beispielsweise mit dem ESPA STOCK GLOBAL-EMERGING MARKETS.
Die Depotgebühr beträgt bei der Erste Bank 0,22 Prozent p.a. netto. Die Aufgabeaufschläge (AGA) bewegen sich je nach Fonds zischen 0,75 Prozent und vier Prozent.
Bei der Volksbank Wien AG kann der Kunde innerhalb von 29 verschiedenen Investmentfonds wählen. Der Mindestbetrag für die monatliche Fondssparveranlagung beträgt in der VB Wien AG 40 Euro. Die empfohlene Erstdotation bei Abschluss 2.200 Euro.
Und so sehen die Kosten beim Fondssparen bei der Volksbank Wien aus:
Einmalig: Bei Kauf beträgt der Ausgabeaufschlag zwischen 0,75 Prozent und fünf Prozent individuell je Fonds.
Jährlich (zuzüglich 20% Ust.): Es fällt eine Depotgebühr von 0,25 Prozent an. Weiters kommt eine Veranlagungsgebühr pro Fonds/Position von elf Euro zum Tragen.
Sonstige Spesen (zuzüglich 20% Ust.):
So können Sie Kosten sparen
Aufgrund der Mindestdotierungen ist es ratsam, den genannten Einmalbetrag in Höhe von 3.000 Euro sowie die laufende Besparung von 50 Euro in einen einzigen Fonds zu investieren, der natürlich der eigenen Risikoveranlagung entspricht.
Aufgrund der derzeitigen Marktlage und in Anbetracht einer mittel- bis langfristigen Anspardauer „würden wir derzeit folgende Investmentfonds unserer VB Investments als Investitionsmöglichkeit anbieten, so Gerlinde Oberndorfer:
Tipp 1: VB Dividend Invest – weltweiter Aktienfonds
Veranlagt ausschließlich in Aktien und Wandelschuldverschreibungen vorwiegend großkapitalisierter internationaler Unternehmen mit einer hohen Dividendenrendite. Ziel ist es, Erträge durch Kurssteigerungen und hohe Dividenden zu erzielen. Regional investiert der Fonds vorwiegend in Nordamerika und Europa. Das offene Fremdwährungsrisiko beträgt max. 50 Prozent des Fondsvermögens, der Ausgabeaufschlag vier Prozent.
Tipp 2: VB Pacific Invest – Aktienfonds Pazifischer Raum
Veranlagt in Aktien und Wandelschuldverschreibungen asiatischer, australischer sowie neuseeländischer Unternehmen. Das Fondsmanagement verfolgt in Bezug auf die Einzeltitel- bzw. Branchenauswahl einen aktiven Investmentstil. Diese Strategie kann zu Wertentwicklungen führen, die von den Hauptbörsenindizes abweichen. Ausgabeaufschlag: Vier Prozent
Veranlagt werden Immobilien mit Schwerpunkt Österreich, Deutschland, den sonstigen Ländern der europäischen Union sowie Osteuropa. Der Schwerpunkt liegt hierbei bei Büro- und Gewerbeobjekten, gemischt genutzten Objekten wie Büro/Lage und Einzelhandelsimmobilien.
Ausgabeaufschlag: 3,25 Prozent
Tipp 4: VB Convertible Bond Fund – Wandelanleihefonds
Veranlagt in Wandelschuldverschreibungen und Aktien internationaler Unternehmen. Der Aktienanteil beträgt max. zehn Prozent. Ein großer Teil des Fremdwährungsrisikos wird abgesichert. Ausgabeaufschlag: Drei Prozent
Tipp 5: VB Smile – Mischfonds mit Wertsicherungskonzept
Dieser gemischte Fonds in Euro veranlagt in Anleihen/Fonds und europäische Aktienfonds. Der Aktienfondsanteil liegt zwischen 0 und 50 Prozent und wird mittels eines technischen Systems gesteuert. Ausgabeaufschlag: 3,5 Prozent
Bei der Hypo Oberösterreich muss ein Fondssparer mit folgenden Spesen rechnen: Der Ausgabeaufschlag beim Fondskauf macht ca. zwei bis fünf Prozent aus. Der Ausgabeaufschlag beim Vermögensaufbau beträgt ebenfalls zwei bis fünf Prozent. Als Depotgebühr fallen 0,2 bis 0,5 Prozent p.a. an, so Georg Haushofer von der Hypo Oberösterreich.
Die Spesen sehen bei der Hypo Niederösterreich so aus: Der Erstanlageaufschlag (AGA) für einen Erstanlagebetrag von Fonds macht in der Regel drei Prozent aus, ebenso bei der monatlichen Sparrate. Die jährliche Depotgebühr beträgt 0,2 Prozent, mindestens aber 2,50 Euro p.a. An sonstigen Spesen müssen Fondssparer mit einer Ordergebühr von 0,91 Euro p.m. rechnen, der Depotauszug kostet ein Euro, das Verrechnungskonto 24 Euro p.a.
Laut Bawag-Studie sollen im Jahr 2030 mehr als 660.000 alleinlebende Frauen über 50 Jahre in Österreich leben. Gerade diese Gruppe sollte sich um ihre Finanzen kümmern. zum Artikel