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Auf Gold im privaten Anlagevermögen setzen auch Experten der Erste Bank, wie der Analyst Ronald Stöferle. Viele Marktteilnehmer erwarten aufgrund der panischen und turbulenten Ereignisse des vergangenen Jahres einen explodierenden Goldpreis – der Goldpreis legte im vergangenen Jahr immerhin 13,6 Prozent (in Euro) zu. Gold konnte sich sowohl absolut, aber insbesondere relativ, positiver entwickeln als die meisten anderen Anlagemöglichkeiten. Obergrenzen beim Goldpreis sind derzeit nicht auszumachen, so hartgeld.com Chef Walter K. Eichelburg.
Gold hat neue Allzeithochs im Euro, dem britischen Pfund, dem kanadischen Dollar, dem südafrikanischen Rand, dem russischen Rubel, der indischen Rupie und zahlreichen anderen Währungen markiert. Auch in 2010 ist die Entwicklung bislang überzeugend.
„Wir sehen den Goldpreis – mehr denn je – in einem Aufwärtstrend. Wir glauben, dass etwa die Hälfte der Aufwärtsbewegung vollzogen ist, die impulsivste Phase dürfte erst folgen. Rohstoff- und Edelmetallzyklen dauern besonders lange, zumindest 15 bis 20 Jahre. Nachdem der jüngste Bullenmarkt erst 2001 startete, könnten wir erst bei der Hälfte des Zyklus stehen. Dies impliziert, dass unser Kursziel von 2.300 US-Dollar am Ende des Zyklus mehr denn je realistisch erscheint“, meint Stöferle.
Anlegerstimmung beeeinflusst Goldpreis
Gold und Silber sind die einzigen anerkannten Währungen, die von Regierungen und Notenbanken weder kreiert, noch kontrolliert werden können. Die Antwort auf die Frage ob Gold teurer wird, oder die Kaufkraft der Papiergeldwährungen sinkt, liegt im Auge des Betrachters. Gold kann in jedem Falle nur auf den inneren Wert zurückfallen, der in Höhe der Förderkosten liegt.
In den 1970er Jahren galt es noch als ungeschriebenes Gesetz, mindestens ein Fünftel des Vermögens in Gold zu investieren. 1980 machten Gold & Goldminenaktien über 26 Prozent des Weltfinanzvermögens aus, heute sind es lediglich 0,6 Prozent des Weltvermögens. Selbst bei einem Preis von 5.000 US-Dollar pro Unze (eine Feinunze ist exakt 31,1034768 Gramm) wären also lediglich drei Prozent in Gold investiert. Derzeit empfiehlt der Goldexperte der Erste Group fünf bis zehn Prozent des Vermögens in das Edelmetall anzulegen.
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