15.10.2009
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Generali forciert Online-Sparen

Ziel sind 500 neue Kunden noch 2009

Von Erwin J. Frasl
Biallo.at sprach mit dem Vorstand der Generali Bank Herbert Hofbauer über die Bereitschaft auch traditioneller Sparer die neue Spar-Website der Generali Bank zu nutzen und zu Online-Sparern zu werden.
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Herbert Hofbauer, Vorstand der Generali Bank, baut das Online-Sparen systematisch aus
Biallo.at: Sie bieten mit Ihrer neuen Spar-Website www.generalibank-sparen.at Anlegern eine einfache Möglichkeit zum Online-Sparen. Wie viele Kunden wollen Sie von dieser Form des Sparens heuer überzeugen?

Herbert Hofbauer: In den verbleibenden zwölf Wochen dieses Jahres wollen wir rund 500 Online-Sparer für die neue Spar-Website gewinnen.


Biallo.at:
Manche Menschen fürchten, dass Online-Sparen kompliziert ist. Wie kann man bei Ihnen Online-Sparer werden, d.h. was muss jemand konkret tun, damit er ein Online-Konto bei Ihnen eröffnen und nutzen kann?

Hofbauer: Genau das ist das Ziel der neuen Spar-Website: Wir haben uns bemüht, die Kontoeröffnung für den Interessenten so einfach wie möglich zu gestalten. Zur Kontoeröffnung sind nur 2-3 Schritte notwendig:

  1. Kontoeröffnung online: Alle Daten kann der Kunde online erfassen (persönliche Daten inklusive Legitimationsdaten von seinem Ausweis sowie Art des Sparkontos und Höhe der geplanten Einzahlung)
  2. Legitimation auf dem Postweg: Der Kontoeröffnungsantrag, den der Kunde online ausgefüllt hat, wird ihm per eingeschriebenen Brief zugeschickt. Diesen Brief holt er persönlich ab. Mit seiner Unterschrift bei der Abholung legitimiert er sich. Der Kunde braucht nun nur noch den Antrag unterschreiben, eine Kopie des Ausweises beilegen und in das bereitgestellte, freigemachte Rückkuvert stecken.
  3. Einzahlung: Der Kunde kann schon bei der Kontoeröffnung den Lastschriftauftrag für seine Einzahlung wählen und muss nichts weiter tun.

Generali forciert Online-Sparen

Ziel sind 500 neue Kunden noch 2009

Von Erwin J. Frasl
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Biallo.at: Wie können Ihre Online-Konto genützt werden?


Hofbauer:
Als gebundenes „FixzinsKonto“ mit sechs Monaten Laufzeit zu derzeit zwei Prozent p.a. Nach Ablauf der Bindungsfrist wird das Geld automatisch auf ein täglich fälliges Ertragskonto übertragen, welches der Kunde via Telefon- und Internet-Banking bedienen kann. Die Mindesteinlage beträgt 3.000 Euro.

Biallo.at: Und wie kann ein Kunde Ihr täglich fälliges „ErtragsKonto flexibel“ nützen?

Hofbauer: Zu diesem Konto kann der Kunde ab einer Einlage von 1.000 Euro eine kostenlose, bankomatfähige ErtragsCard bestellen und von jedem inländischen Bankomat Geld abheben. Weiters kann er via Telefon- und Internet-Banking über das Konto verfügen.

Biallo.at: Sind Sie mit Ihren Möglichkeiten eine echte Alternative für Kunden in allen Bundesländern von Vorarlberg bis Wien?

Hofbauer: Ja. Der Kunde kann in ganz Österreich einfach online ein Sparkonto eröffnen, ist auf keine Banköffnungszeiten angewiesen und kann direkt vom Computer aus zu jeder Tages- und Nachtzeit alle nötigen Schritte erledigen.

Biallo.at: Wenn ein Sparer ein Problem mit seiner Anlage hat, kann er sich dann an jede Generali-Dienststelle wenden, egal wo?

Hofbauer: Die Generali Bank bietet ihren Kunden viele Kontaktwege an: Das Service Team der Bank ist sowohl telefonisch als auch per E-Mail während der Servicezeiten erreichbar und kann dem Kunden direkt und rasch bei seinen Problemen helfen. Bevorzugt der Kunde den persönlichen Kontakt, so kann er natürlich auch seinen Generali-Kundenberater oder die Mitarbeiter einer Generali Geschäftsstelle kontaktieren. 

Generali forciert Online-Sparen

Ziel sind 500 neue Kunden noch 2009

Von Erwin J. Frasl
Biallo.at: Wie sorgen Sie dafür, dass kein Krimineller das Konto eines Online-Sparers über das Internet abräumen kann?

Hofbauer: Wir verschlüsseln alle Daten, die während einer Sitzung übertragen werden, mit modernster 128 bit SSL-Verschlüsselung (Secure Socket Layer), dem derzeit höchsten Sicherheitsstandard. Eine SSL-Verbindung garantiert, dass der Kunde ausschließlich mit dem Generali Bank Server eine Verbindung aufbaut und unterhält. Dieser Schlüssel gilt als "unknackbar", denn es gibt genau 340 hoch 36 mögliche Kombinationen.

Beim Telefon-Banking wird der Kunde am Telefon nach seinem Namen und zwei zufällig gewählten Stellen der persönlichen Geheimzahl gefragt. Danach gibt er sein persönliches Losungswort, welches er bei der Eröffnung der Kundenverbindung vereinbart hat, bekannt. Erst dann erhält der Kunde die gewünschten Informationen bzw. kann seine Aufträge erteilen.

Biallo.at: Wird Ihr Online-Sparen auch von der Generation 50 Plus, sprich älteren Menschen, angenommen oder scheuen die davor zurück?

Hofbauer: Nach den ersten vier Wochen kann noch keine valide Aussage dazu getroffen werden. Wir schätzen jedoch, dass rund ein Drittel der Online-Sparer der Generation 50 Plus angehören werden.

Biallo.at: Derzeit bieten Sie online eine Fixzinsanlage für sechs Monate an, die einem Sparer zwei Prozent pro Jahr bringt. Werden Sie in Zukunft zusätzliche Fixzinsangebote anbieten, z.B. für neun, zwölf oder 15 Monate?

Hofbauer: Seit 12. Oktober 2009 kann der Kunde im Rahmen der Weltspar-Herbst-Aktion ein weiteres Fixzinsangebot via Spar-Webpage nutzen: Bei einer Kontoeröffnung eines Premiumkontos bis 3. November 2009 erhält der Kunde 3,25 Prozent Fixzinsen bei einer Laufzeit von 36 Monaten.

Biallo.at: Für Ihr täglich fälliges Online-Sparkonto, das sogenannte „ErtragsKonto flexibel" gibt es derzeit 1,5 Prozent Zinsen pro Jahr, ab einer Einlage von 50.000 Euro 1,75 Prozent. Werden diese Zinssätze noch für den Rest dieses Jahres halten?

Hofbauer: In den nächsten Monaten gehen wir von einem eher stabilen Zinsniveau aus. Da die Verzinsung des ErtragsKontos flexibel jedoch variabel ist, können wir keine Garantie für diesen Sonderzinssatz abgeben, halten diesen bis Jahresende aber durchaus für realistisch.

Herbert Hofbauer

Herbert Hofbauer, geboren 8. März 1951, durchlief bei der Creditanstalt Bankverein folgende Karrierestationen:

  • Filialgeschäft, Gesamtprokura (1969 – 1988)
  • Abteilungsleiter „Einlagen und kreditorische Großkunden“
  • Abteilungsleiter „Privatkundenmanagement“
  • Bereichsleiter „Marketing- und Produktmanagement Privat- und Geschäftskunden“, sowie Vertriebsleiter CA
  • Danach Ressortleiter BA-CA mit der Aufgabe der Fusion Bank Austria und Creditanstalt mit Verantwortung für Produkte, Zielgruppen, Marketing und Konditionen für Privat- und Geschäftskunden (2000 – 2003)

Von der Bank Austria folgte der Wechsel in den Vorstand der Kapital & Wert Vermögensverwaltung AG (2003/2004), danach der Eintritt in die Generali Bank, wo Herbert Hofbauer seit 1.Oktober 2004 Vorstandsdirektor ist.

Foto: Generali Bank ID:336