Biallo.at: Manche Menschen fürchten, dass Online-Sparen kompliziert ist. Wie kann man bei Ihnen Online-Sparer werden, d.h. was muss jemand konkret tun, damit er ein Online-Konto bei Ihnen eröffnen und nutzen kann?
Hofbauer: Genau das ist das Ziel der neuen Spar-Website: Wir haben uns bemüht, die Kontoeröffnung für den Interessenten so einfach wie möglich zu gestalten. Zur Kontoeröffnung sind nur 2-3 Schritte notwendig:
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Bawag-PSK spart bei rund 20.000 Kunden
Warnsignal für Anleger
Hofbauer: Als gebundenes „FixzinsKonto“ mit sechs Monaten Laufzeit zu derzeit zwei Prozent p.a. Nach Ablauf der Bindungsfrist wird das Geld automatisch auf ein täglich fälliges Ertragskonto übertragen, welches der Kunde via Telefon- und Internet-Banking bedienen kann. Die Mindesteinlage beträgt 3.000 Euro.
Biallo.at: Und wie kann ein Kunde Ihr täglich fälliges „ErtragsKonto flexibel“ nützen?
Hofbauer: Zu diesem Konto kann der Kunde ab einer Einlage von 1.000 Euro eine kostenlose, bankomatfähige ErtragsCard bestellen und von jedem inländischen Bankomat Geld abheben. Weiters kann er via Telefon- und Internet-Banking über das Konto verfügen.
Biallo.at: Sind Sie mit Ihren Möglichkeiten eine echte Alternative für Kunden in allen Bundesländern von Vorarlberg bis Wien?
Hofbauer: Ja. Der Kunde kann in ganz Österreich einfach online ein Sparkonto eröffnen, ist auf keine Banköffnungszeiten angewiesen und kann direkt vom Computer aus zu jeder Tages- und Nachtzeit alle nötigen Schritte erledigen.
Biallo.at: Wenn ein Sparer ein Problem mit seiner Anlage hat, kann er sich dann an jede Generali-Dienststelle wenden, egal wo?
Hofbauer: Die Generali Bank bietet ihren Kunden viele Kontaktwege an: Das Service Team der Bank ist sowohl telefonisch als auch per E-Mail während der Servicezeiten erreichbar und kann dem Kunden direkt und rasch bei seinen Problemen helfen. Bevorzugt der Kunde den persönlichen Kontakt, so kann er natürlich auch seinen Generali-Kundenberater oder die Mitarbeiter einer Generali Geschäftsstelle kontaktieren.
Beim Telefon-Banking wird der Kunde am Telefon nach seinem Namen und zwei zufällig gewählten Stellen der persönlichen Geheimzahl gefragt. Danach gibt er sein persönliches Losungswort, welches er bei der Eröffnung der Kundenverbindung vereinbart hat, bekannt. Erst dann erhält der Kunde die gewünschten Informationen bzw. kann seine Aufträge erteilen.
Biallo.at: Wird Ihr Online-Sparen auch von der Generation 50 Plus, sprich älteren Menschen, angenommen oder scheuen die davor zurück?
Hofbauer: Nach den ersten vier Wochen kann noch keine valide Aussage dazu getroffen werden. Wir schätzen jedoch, dass rund ein Drittel der Online-Sparer der Generation 50 Plus angehören werden.
Biallo.at: Derzeit bieten Sie online eine Fixzinsanlage für sechs Monate an, die einem Sparer zwei Prozent pro Jahr bringt. Werden Sie in Zukunft zusätzliche Fixzinsangebote anbieten, z.B. für neun, zwölf oder 15 Monate?
Hofbauer: Seit 12. Oktober 2009 kann der Kunde im Rahmen der Weltspar-Herbst-Aktion ein weiteres Fixzinsangebot via Spar-Webpage nutzen: Bei einer Kontoeröffnung eines Premiumkontos bis 3. November 2009 erhält der Kunde 3,25 Prozent Fixzinsen bei einer Laufzeit von 36 Monaten.
Biallo.at: Für Ihr täglich fälliges Online-Sparkonto, das sogenannte „ErtragsKonto flexibel" gibt es derzeit 1,5 Prozent Zinsen pro Jahr, ab einer Einlage von 50.000 Euro 1,75 Prozent. Werden diese Zinssätze noch für den Rest dieses Jahres halten?
Hofbauer: In den nächsten Monaten gehen wir von einem eher stabilen Zinsniveau aus. Da die Verzinsung des ErtragsKontos flexibel jedoch variabel ist, können wir keine Garantie für diesen Sonderzinssatz abgeben, halten diesen bis Jahresende aber durchaus für realistisch.
Herbert Hofbauer, geboren 8. März 1951, durchlief bei der Creditanstalt Bankverein folgende Karrierestationen:
Von der Bank Austria folgte der Wechsel in den Vorstand der Kapital & Wert Vermögensverwaltung AG (2003/2004), danach der Eintritt in die Generali Bank, wo Herbert Hofbauer seit 1.Oktober 2004 Vorstandsdirektor ist.
Laut Bawag-Studie sollen im Jahr 2030 mehr als 660.000 alleinlebende Frauen über 50 Jahre in Österreich leben. Gerade diese Gruppe sollte sich um ihre Finanzen kümmern. zum Artikel