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Wohnen
 
04.08.2017

Wohnen Immobilienkäufer vergessen Nebenkosten

Von Daniela Stefan
Wer eine Eigentumswohnung oder ein Haus kaufen will, muss die Nebenkosten für Makler, Notar und Grundbuchamt im Blick haben.
Wohnen Immobilienkäufer vergessen Nebenkosten
Kaufinteressenten sollten Nebenkosten, etwa für den Makler, im Blick haben.
Die Preise für Immobilien haben in den vergangenen Jahren empfindlich angezogen. Um sich die neue Wohnung oder das Haus überhaupt noch leisten zu können, wird daher oft knapp kalkuliert. Gerade das sollten Sie aber vermeiden. Rechnen Sie beim Finanzierungsbedarf daher folgende Nebenkosten von Beginn an mit ein:

3,5 Prozent des Kaufpreises beträgt die Grunderwerbssteuer. Brauchen Sie einen Hypothekarkredit, dann fallen für die Eintragung ins Grundbuch noch 1,2 Prozent der Kreditsumme an. Dazu kommen die Kosten für die Vertragserrichtung – egal, ob beim Anwalt oder Notar. Die genaue Höhe ist unterschiedlich, aber mit zwei Prozent des Kaufpreises sollten Sie in jedem Fall rechnen. Außerdem fallen Kosten für die Beglaubigung an. Denn für die Eintragung des Wohnungseigentumsrechts ins Grundbuch ist es notwendig, die Unterschrift auf dem Kaufvertrag gerichtlich oder notariell zu beglaubigen.

Dazu kommen in den meisten Fällen die Kosten für den Immobilienmakler, und die gehen durchaus ins Geld: Meistens verrechnet er drei Prozent des Kaufpreises plus 20 Prozent Mehrwertsteuer.

Verhandeln Sie Pauschalen aus

Ein bisschen sparen können Sie durch geschicktes Verhandeln: Weder Notarkosten noch Maklerkosten sind fix. Zwar lässt nicht jeder Makler, Anwalt und Notar mit sich reden, aber der Versuch lohnt sich in jedem Fall. Oft fahren Sie dabei mit einer Pauschale günstiger als mit einem fixen Prozentsatz. Zum Beispiel verrechnet es ein Notar oder Anwalt gerne extra, wenn er auch die Treuhandschaft für den Kaufpreis übernimmt. Wird im Vorhinein ein Pauschalbetrag für alles festgelegt, haben Sie diese Zusatzkosten nicht.

Die Zehn-Prozent-Faustregel stimmt

Doch trotz allem Verhandeln sollten Sie nicht vergessen: Die Faustregel, dass zum Kaufpreis noch einmal zehn Prozent für die Nebenkosten aufgeschlagen werden müssen, stimmt. Selbst dann, wenn Sie das Glück haben, ihre Immobilie direkt vom Eigentümer zu bekommen und somit keine Maklerprovision zu zahlen haben, sollten Sie mit rund zehn Prozent kalkulieren. Schließlich kommen immer Kosten hinzu, an die Sie anfangs nicht gedacht haben: Einige hundert Euro verlangt die Übersiedlungsfirma. Da und dort ist in der neuen Wohnung noch eine Renovierung fällig oder Ihnen gefallen vielleicht doch die teureren Fliesen besser als die günstigen. Auch passen die alten Möbel in der neuen Wohnung nicht immer und es sind einige Neuanschaffungen notwendig. Und beim Eigenheim werden häufig die Kosten für Gartengestaltung, Zaun, etc. unterschätzt.
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Besser mehr Kredit zu Beginn

Am besten ist es daher, beim Kredit alle Eventualitäten einzuplanen. Das heißt, zu Beginn einen möglichst großen Spielraum vorzusehen. Denn den Kredit früher zurückzahlen ist im Normalfall einfacher, als den Kredit nachträglich aufzustocken. Wichtig ist nur, dass Sie im Kreditvertrag vereinbaren, dass bei vorzeitiger Tilgung keine zusätzlichen Gebühren anfallen. Und ebenso wichtig ist es zu vergleichen. Die Zinsen sind zwar derzeit im Keller, doch zwischen den Angeboten der einzelnen Banken gibt es oft große Unterschiede, wie auch der Kreditvergleich auf biallo.at zeigt. Außerdem sollten Sie sich auf das Kreditgespräch gut vorbereiten, um Fehler zu vermeiden.
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